Der Weserradweg soll breiter werden

Im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung am 21.05.2019 werden uns die Planungen für den Weserradweg zwischen Kussbrücke an der Rehmer Insel und dem Alten Fährhaus in Rehme vorgestellt. Bereits im letzten Monat hat die Verwaltung – ein wenig auch auf meine ständigen Anregungen hin – nach elf Jahren endlich die Poller quer über den vielbefahrenen Radweg entfernt. Nun hat die CDU bereits bei den Haushaltsberatungen angeregt, dass Mobiliar an der Rehmer Insel zu erneuern. Eine Maßnahme, der ich sogar zugestimmt hätte.

Weserradweg zwischen Kussbrücke und Parkplatz

Weserradweg zwischen Kussbrücke und Parkplatz


Die Verwaltung hat den entsprechenden Antrag aber aufgegriffen und noch ein bisschen erweitert. Es war in der Vergangenheit schon angedacht, den Geh- und Radweg auf dem Stück zu verbreitern. Das ist bisher aus finanziellen Gründen immer gescheitert. Nun soll’s aber los gehen. Zwei Varianten stellt die Verwaltung im ASE am Dienstag vor.

In beiden Fällen soll es mehr Fläche für den Radverkehr geben. Zwischen der Brücke und der Rehmer Insel stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl. In Variante I gibt es einen insgesamt verbreiterten gemeinsamen Weg für Fußgänger und Radfahrer. Variante II möchte Radweg und Gehweg in dem Bereich trennen und dazu die Ballfangzäune versetzen. Letztgenannte Variante wird wahrscheinlich aufwändiger und somit teurer … und hat noch an keiner solchen Stelle, die ich je gesehen habe, funktioniert. Es werden trotzdem Fußgänger auf dem Radwegteil laufen und umgekehrt. Insofern weiß ich schon, wofür ich stimmen werde.

Trennlinie zwischen Parkplatz und Radweg

Trennlinie zwischen Parkplatz und Radweg


Gleichzeitig soll in Variante I eine bauliche Trennung zwischen dem Parkplatz und dem Radweg vorgenommen werden. Ein kleiner eingefasster Grünstreifen könnte verhindern, dass Autofahrende ihre Fahrzeuge wie bisher auf den Radweg stellen. Variante II spricht hier nur von einer optischen Trennung … die wir ja jetzt schon haben. Auch dies lässt mich für Variante I stimmen. Der Rest ist mir ehrlich gesagt egal. Welche Mülleimer dort aufgestellt werden und wie die Infotafeln aufgestellt werden, hat auf die Verkehrssicherheit keinen Einfluss.

Die räumliche Trennung habe ich übrigens bereits vor elf Jahren angeregt und seitdem immer mal wieder angesprochen. Womöglich liegt es tatsächlich am neuen Personal, dass nun etwas passiert ;-) Bisher sind solche Vorschläge anscheinend nicht besonders wohlwollend beachtet worden.

Zwischen Rehmer Insel und Altem Fährhaus ist dann geplant, in jedem Fall den vorhandenen Weg auf vier Meter zu verbreitern. Das ist OK.

Weserradweg ab dem Alten Fährhaus Richtung Vlotho

Weserradweg ab dem Alten Fährhaus Richtung Vlotho


Allerdings beginnt das richtig enge Stück erst am Fährhaus und ist im Verlauf bis zur Königstraße eigentlich indiskutabel schmal. Da ist der jetzt überplante Bereich eigentlich noch ganz komfortabel. Besonders direkt unter dem Fährhaus ist es bei Begegnungsverkehr richtig gefährlich. Bei dem Tempo in dem wir in Bad Oeynhausen bisher an unseren Radwegen etwas getan haben, dauert es dann wieder eineinhalb Jahrzehnte, bis die gefährlichen Stellen entschäft werden. Aber wir haben dann wenigstens die Ecke wo sich Menschen hinsetzen wollen und mit dem Auto anreisen ein wenig aufgehübscht :-)

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