Ich musste raus … einmal um’ Block

Seit Ende November hocke ich im Haus rum. Mir geht das langsam richtig auf den Sack. Einmal waren wir essen, dreimal war ich im Büro und einmal im Kino. Immer von Alex gefahren worden. Fühle mich echt unzufrieden. Mittwoch habe ich den Schuh auf einen Keil und 15° reduziert, sofort danach ins Büro und nachmittags Lymph-Drainage. Das mache ich beim nächsten Keil nicht. Ich kann zwar besser stehen, aber durch die Belastungserhöhung ziepte es in der Wade doch ganz gehörig. Gestern weniger und heute gar nicht mehr.


Und weil ich wieder den ganzen Vormittag im Keller vor dem Bildschirm gehangen und gearbeitet habe, wurde nach dem Mittagessen das Bergamont aus dem Schuppen geholt. Musste etwas Luft aufpumpen und dann bin ich einmal um den Block gefahren! Alex ist ja nicht da, sondern shoppen in Minden :-)

Herrlich! Rattenkalt, feucht auf der Straße, aber draußen. Treten ging ganz gut, ich bin aber auch extrem langsam und vorsichtig gefahren und auch nur auf den Nebenstraßen. Trotzdem, endlich wieder selbst fortbewegen und das mit mehr als Kriech- und Humpelgang. Kann man sich gar nicht vorstellen, wie gut sich das angefühlt hat.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

1 Kommentar zu „Ich musste raus … einmal um’ Block

  1. Hallo Andreas,

    Deine derzeitige Situation eignet sich hervorragend für den Test eines (Leih-)Liegedreirades. Diese Trikes sind sehr kippstabil. Zudem gefährdest Du Deinen operierten Fuß nicht, wenn Du spontan anhalten musst. Kein plötzliches Abspringen vom Sattel beim Auftreten eines Hindernisses. Glätte verliert auch seinen Schrecken. Die Räder gibt es auch mit Motor und verschiedenen Sitzhöhen und die Beine sind auch mehr oder weniger hoch gelagert ;-)
    Aber Vorsicht! Hohes Suchtpotential!

    Ich wünsche Dir eine schnelle Genesung

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