Garten winterfein gemacht

In den letzten zwei Jahren haben wir den Garten nicht besonders aufmerksam behandelt. Hier mal ein bisschen zurück geschnitten, da mal was weg gezupft. Es ist viel gewuchert. Besonders zum Nachbarn hing das Efeu ziemlich über die kleine Mauer und auch die Büsche waren mir viel zu wuchtig geworden. Auch ein Haselnusssbusch macht sich oben auf dem Hügel viel zu breit. Der hat schon einen fies großen Sockel. Nun habe ich Donnerstag eine Sumatriptan genommen, Freitag eine und auch heute brummte der Schädel noch. Aber nutzt ja nichts, irgendwann muss es gemacht werden und heute war’s trocken.

Einfahrt zu einem Recyclinghof der Stadtwerke. Einige Autos stehen in einer Schlange und warten. Man sieht Container für Elektrogeräte und ein Verwaltungsgebäude.
Racyclinghof der Stadtwerke Bad Oeynhausen

Also habe ich schnell von Mama den Anhänger geholt und dann mit der Handschere das Efeu gekürzt (dann sehen die verbleibenden Blätter nicht so zerrupft aus). Derweil hat der große Nachwuchs mit der großen Astschere den Kugelahorn radikal zurück geschnitten. Dann noch die Forsythie gestutzt und zu guter Letzt auch noch den Haselnussstrauch mit der Minikettensäge über dem Boden abgeschnitten. Den verbleibenden Klotz muss ich noch weg machen. Das Ding ist einfach zu groß geworden. Mit einer Ladung sind wir nicht zurecht gekommen und beim Recyclinghof stellte sich auch heraus, dass wir nicht die einzigen waren, die heute im Garten geschnippelt haben.

Ein Haus hinter Büschen versteckt. Der Himmel ist wolkig, Bäume rechts und links im Bild haben herbstlich buntes Laub.
Die Ponderosa ist wieder sichtbar.

Die Abwicklung ging allerdings ziemlich flott über die Bühne. Auch wenn manche Menschen nicht sooo gut ihre Autos und/oder Gespanne vor den Containern parken können. Das anschließende Warten in der Bezahlschlange dauerte länger als das abladen an sich. Zu Hause hatte der Große bereits weiter geschnitten und wir haben schnell die zweite Ladung gepackt. Sind wir auch noch los geworden und konnten sogar schon den Anhänger wieder in seinen Unterstand bringen. Das ging flott und problemlos über die Bühne. Ein bisschen was schneide ich noch hier und da weg und dann ist erstmal wieder gut bis zum nächsten Herbst. Und nein, unten auf dem Boden haben wir nichts gemacht, da liegt noch alles Gestrüpp so rum wie vorher. Das räumen wir erst im Frühjahr auf!

Ein voller Mond scheint auf einen Garten mit Büschen und Bäumchen. Man sieht das Heck von einem Auto und zwischen den Büschen das Dach von einem Haus. Die Büsche sind teilweise mit Spots von unten beleuchtet.
Abends manchmal mit Beleuchtung

Leider funktioniert die Beleuchtung nicht mehr so richtig – wie wir gerade festgestellt haben. Mit der Taschenlampe habe ich auch die Störstelle bereits gefunden. Augenscheinlich habe ich beim zurückschneiden der kleinen Haselnusstriebe knapp über dem Boden auch die 12-Volt-Zuleitung zu den kleinen LED-Spots erwischt. Da muss ich morgen im Hellen mal bei gehen.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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