Kederschiene für den Skoda Yeti

Stellplatz bezogen
Im Single-Urlaub in Kroatien hat sich das neue Tarp bewährt. Bei Regen konnte ich bequem drunter sitzen. Die Befestigung erfolgte mit drei Schlaufen an der Dachreeling. Das funktioniert, war aber fummelig und auch nicht schön gerade. Begeistert war ich davon nicht. Wie praktisch, dass die Plane neben den drei Schlaufen auch eine Röhrennaht hat, durch die man eine Stange schieben kann – und eine Kederleiste!

Der Yeti hat natürlich keine Kederschiene, aber einen Dachträger habe ich ja dran und der steht sogar rechts und linke etwas über das Zelt hinaus. Dann mal los!

Aluprofil 30×30

Das Tarp ist 2,50 Meter breit, so eine lange Leiste kann ich nicht im Auto oder im Dachzelt transportieren. Daher habe ich zwei 125cm lange Aluprofile in 30×30 bestellt. Dazu noch 180°-Verbinder, damit ich die beiden Profile zu einem langen verschrauben kann.
30 mm breite Kederschiene

Auf die Profile kamen jeweils zwei 125 cm lange Kederschiene in 30 mm Breite. Passt gut (wenngleich ich mit der Säge und bei Metallbearbeitung echt auf Kriegsfuß stehe).
Einzelteile für die Halterung

An den Querträgern sollte das ganze mit U-Bügeln befestigt werden, ähnlich wie das Dachzelt. Hatte aber keine. Aus den 180°-Verbindern, vier 6er Schlossschrauben und Drehknäufen kann man das aber bauen.
Schlossschrauben gekürzt

Zunächst die Köpfe der Schrauben ab (inkl. ein bisschen vom Gewinde, damit die Länge passt). Das habe ich dann mit Loctite in den Nutenschiebern verklebt.
So sollte es aussehen.

Die Drehknöpfe waren geschlossen, so dass ich mit einem 6,5 mm Bohrer oben ein Loch rein zauberte, damit die Schrauben durch die Knöpfe gehen. Klappt.
Kederschiene vor dem Dachzelt

Dann vor das Dachzelt gelegt. Der Dachträger ist nicht mehr auf dem Yeti und die Squarebars habe ich unter dem Zelt gelassen. Sitzt genau wie geplant.
Lässt sich gut festschrauben.

Die Knöpfe lassen sich gut drehen und der Abstand zum Dach wird auch passen. Das steht im Unterstand genauso hoch vom Holz wie auf dem Auto vom Blech.
Zack, Zelt dran!

Natürlich haben wir auch gleich das Tarp eingezogen, um zu schauen wie es klappt. Und das tut es ganz ausgezeichnet. Bin zufrieden!

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