Schülertickets wegen “gefährlichem Schulweg”

Am vergangenen Samstag wurde ich auf der Innenstadtfete an unserem ADFC-Stand auf die Schülertickets in Bad Oeynhausen angesprochen. Bisher bekamen Schüler, welche eine bestimmte Mindestentfernung von der Schule entfernt wohnten, ein Busfahrticket. Zusätzlich auch jene Schüler die einen “gefährlichen Schulweg” haben und unterhalb der Mindestentfernung wohnen. Nun wurde den Eltern der neuen Fünftklässler am Gymnasium wohl gesagt, dass diese Tickets aufgrund “gefährlichem Schulweg” entfallen, da die Querung der Mindener Straße nicht mehr gefährlich sei.

Hm, merkwürdig, wo sich doch verkehrlich so gar nichts geändert hat. Es ist sicher so, dass nach der Fertigstellung der Nordumgehung die “Gefährlichkeit” der Kreuzung neu bewertet werden muss und dann wird auch über eine Subventionierung der Busfahrtickets gesprochen werden. Aber das ist eben jetzt noch nicht der Fall, sondern erst in drei bis vier Jahren. Auch bei uns in der Fraktion war die einhellige Meinung, dass es den Wegfall der “gefährlichen Kreuzung” zwar geben soll, aber – wie ich schon sagte – frühestens, wenn die Nordumgehung fertig gestellt ist und man dann genaueres zur Verkehrsentwicklung sagen kann.

In der letzten Ratssitzung habe ich diesbezüglich im TOP “Anfragen” nachgehakt und mir wurde vom Fachbereichsleiter gesagt, dass es wohl zu “Irritationen” bei den Eltern gekommen sei. An der Handhabung der vergangenen Jahre hat sich nichts geändert. In den Sekretariaten der Schulen gibt es die entsprechenden Antragsformulare und die Schulen stellen dann auch die Bestätigungen für den tatsächlichen Besuch der jeweiligen Schule aus. Es gilt immer noch die “Kreuzungsregelung”. Auf meine Nachfrage, was denn da kommuniziert wurde, dass es zu “Irritationen” gekommen sei, wurde man nicht konkreter.

Insofern: Entwarnung, es geht alles weiter wie bisher. Erst wenn die Nordumgehung fertig ist, wird neu entschieden wie weiter verfahren wird!

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