Kein Öl mehr

Neue-Westfälische vom 27.03.2013: Studie: Öl und Gas reichen keine 20 Jahre mehr
… Die weltweite Erdölförderung werde um das Jahr 2030 um etwa 40 Prozent gegenüber 2012 zurückgehen. Spätestens dann, so Fell, werde es deutliche Versorgungsprobleme geben …
Ob es 2030 ist oder 10, vielleicht sogar 20 Jahre später, ist eigentlich völlig egal. Der Zeitpunkt des Kollaps wird nur nach hinten verschoben. Und die im Artikel genannten Preise sind doch auch jetzt schon nichts anderes als pure Spekulation und sind völlig unabhängig von Angebot und Nachfrage. Wie kann es sonst sein, dass am Sonntagabend das Benzin bei Jet 1,519 kostet, am nächsten Morgen 1,579 und auf dem Nachhauseweg wieder nur 1,529 €? Hat sich in den nicht einmal 24 Stunden etwas an der Erdölförderung getan? Nein, es geht den Konzernen nur ums Geld abschöpfen – und des interessiert auch immer nur die aktuell gerade an der Spitze stehenden. Und die interessiert kein bisschen, was der Manager nach ihnen verdient.

Genau das ist das Problem. Keine Sau hat Nachhaltigkeit im Kopf, kein Mensch möchte etwas für spätere Generationen tun. Und genau deshalb fahren, fliegen und schippern wir noch mit Fahrzeugen durch die Gegend, die fossile Brennstoffe zur Energieerzeugung nutzen. Es wird keine ganze Generation mehr dauern, bis das nicht mehr geht. Und dann? Vielleicht beginnt man mal ernsthaft, Alternativen zu entwickeln. Vielleicht fangen auch die Leute vor Ort mal an, darüber nach zu denken … wenn ich sehe, wer morgens alles so mit dem Auto Brötchen holt …

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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