… dann bestelle ich eben im Internet!

Vor ein paar Tagen wollte ich von meinen Scheibenwischer den Dreck abprukeln, weil beim Wischen mitten im Sichtfeld ab und an Schlieren stehen blieben. Stellt sich raus, dass das kein Dreck ist, sondern das Wischerblatt in Auflösung begriffen ist. Und immer wenn ich mich an den Rechner gesetzt hatte, um endlich neue Blätter zu bestellen hat Google was anderes gefunden, was dann in dem Augenblick interessanter war.

Auf dem Rückweg von Münster hat es dann aber doch etwas ausdauernder geschneeregnet und die Wischer haben mich ein bisschen genervt. Um 17:30 Uhr hatte ich erst den nächsten Termin und um 17:07 Uhr bin ich bei meinem Händler auf den Hof gefahren. Während der Fahrt hatte ich mir nämlich überlegt, einfach einen Euro mehr auszugeben und das ortsansässige Gewerbe zu unterstützen. Das Gewerbe ist aber um 17:08 Uhr nicht mehr so aufgestellt, dass es mir Scheibenwischer verkaufen würde. Und die angeschlossene Tankstelle im Verkaufsraum des Händlers könnte mir zwar reichlich Schokoriegel verkaufen, aber keine Scheibenwischer!

Früher konnte ich an der Tankstelle noch einen Querlenker mitnehmen, wenn ich 2 neue Bremsscheiben to go gekauft habe, um diese vor dem Diskobesuch an die Antriebsachse zu flanschen. Heute kann ich dort nur noch ein Mars erwerben, um mobil zu bleiben. Die Scheibenwischer habe ich eben bei Amazon bestellt. Um 22:53 Uhr war der Laden immer noch bequem zu erreichen … und dann ertrage ich auch die Schlieren noch zwei Tage. Keine Scheibenwischer, an einer Tankstelle, in einem Autoverkaufsraum. Ist klar.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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