Hätte sie bloß einen Helm getragen …

Denn wenn die Radlerin einen Helm getragen hätte, dann hätte der Autofahrer garantiert aufgepasst, ihr nicht die Vorfahrt genommen und sie wäre nicht gestürzt. Dazu sind Helme doch da, oder? POL-MI: Radfahrerin bei Unfall verletzt
… befuhr ein 42-jähriger Hiller mit seinem PKW Mercedes eine Parkplatzausfahrt aus einem Grundstück südlich der Ravensberger Straße. Beim Einfahren nach rechts in Richtung Minden kam es zum Zusammenstoß mit einer 18-jährigen Lübbeckerin, die mit ihrem Rad den südlichen Gehweg aus Richtung Minden kommend in Fahrtrichtung Lübbecke befuhr. Durch den Aufprall stürzte die Radlerin auf die Fahrbahn. Sie erlitt dabei Verletzungen … Die Radlerin trug zur Unfallzeit keinen Schutzhelm …
Der Artikel gibt keinerlei Auskunft darüber, welcher Art die Verletzungen sind. Bei Kopfverletzungen steht das immer ausdrücklich dabei. Insofern gehe ich davon aus, dass sie sich irgendwas geprellt/gebrochen/gezerrt/aufgeschürft hat. Da hilft kein Helm. Er verhindert auch keine Unfälle!

Und genau weil bei letzterem Punkt von Verwaltungen und Polizei so gut wie nichts getan wird, wird sich auch an den Unfällen nichts ändern. Wäre die Radlerin auf der Fahrbahn unterwegs gewesen, wäre das so nicht passiert – auch nicht ohne Helm! Vielleicht könnte man das mal so kommunizieren …

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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