Vatertag

2 Stunden hat’s dann doch mal nicht geregnet und die Straßen waren zwischen den Pfützen sogar leicht angetrocknet. Da ich zwar Vater bin, aber trotzdem keine Lust auf Saufen am Bollerwagen hatte, nutzte ich die Gunst des Wetters und bin eine kleine Runde gefahren. Natürlich auf den Wanderwegen der Alkoholjünger :-)

Von den Hundertschaften (Ehrlich! Ich weiß gar nicht, wer bei so einem Wetter Bock auf abgestandenes Bier und nasse Füße hat …) war allerdings der allergeringste Teil wahrscheinlich Vater. Ich glaube einige der die Wege entlang torkelnden Personen waren physisch noch gar nicht ein der Lage eine Ladung abzuschießen und den Braten in die Röhre zu bugsieren. Außerdem überraschend viele bauchfrei Girlies – noch mehr als letztes Jahr. Schade eigentlich, denn es ist wie mit allen Festen: es geht nur noch darum, sich möglichst schnell abzuschießen und das bei immer niedrigerem Alter.

Kein Wunder, dass keiner mehr Bock hatte, das Fest an der Rehmer Insel zu organisieren oder die “Italienische Nacht” zu veranstalten. Mitgebrachtes Bier und dann Randale. Die Typen, die heute an der Insel rumlungerten würde ich teilweise auch nicht als Anhalter mitnehmen wollen. Vielleicht bin ich aber auch nur schon zu alt für den Scheiß. Jedenfalls hat das Radfahren im Slalom um die Besoffenen Spaß gemacht. Lustig, was es da für Abgründe gibt …

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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