Fiat 500e Softwareupdate – Verbrenner als Ersatzwagen

Der 500e hat ein paar – manchmal nervige – Softwaremacken. So aktiviert sich völlig unreproduzierbar ab und an der ätzende kurze Hupton beim Abschließen des Fahrzeugs. Die Anzeige des Stromverbrauchs verstellt sich von KWh/100Km auf Km/KWh und man kann zwar Profile für Fahrer/innen anlegen, aber nur genau eins! Die Anzeige, ob der Gurt auf dem rechten und/oder linken Frontsitz angelegt sind, ist für mich auch noch nicht durchschaubar und zu guter Letzt haben wir auf den 2.000 Kilometern in die Schweiz feststellen müssen, dass das Navi/Radio sich mehrfach einfach aus- und wieder eingeschaltet hat. Natürlich inkl. Verlust der Route, so dass man da während der Fahrt wieder anfing zu fummeln.

Fiat 500 – wahrscheinlich 1.2 8V mit 69 PS

Also hat Alex den E vorgestern zum Händler nach Herford gebracht, weil bei der regulären Inspektion vor zwei Monaten “natürlich” kein Update eingespielt wurde. Das muss man extra beauftragen. So lange der Kunde nicht sagt, dass er die Fehler behoben haben möchte (Es wurde übrigens darauf hin gewiesen!) werden die auch nicht durch Updates behoben. Steht nicht im Inspektionsplan. Doof, ist aber augenscheinlich so. Also noch mal hin.

Als Ersatz gab es das weiße Auto im Bild. Alex konnte sich wohl was wünschen und hatte “… aber mit Automatik” gesagt. E-Autos scheinen nicht zur Hand zu sein, wurde es also ein Fiat 500 1.2 8V Automatik. Beim Motor bin ich mir nicht sicher, aber so wie die Krücke abging, hatte er sicher nicht mehr als die 69PS vom 1.2 Liter. Die Duomatic schaltete sogar noch ein bisschen ruppiger als im Fiat Panda von Nachwuchs 1.0 – dafür geht dessen TwinAir Turbo deutlich besser von der Roste, als dieser 500er Verbrenner. Als Alex zu Hause ankam, war sie schon genervt von dem Wagen. Kommt nicht voran, ruckelt beim Schalten, ist laut und unruhig.

Ich bin dann an dem Abend auch einmal damit umm’ Block gefahren und kann das nur bestätigen. Wenn man den direkten Vergleich zwischen dem Elektro- und Verbrennerfahrzeug der gleichen Klasse, des gleichen Herstellers und sogar des gleichen Modells hat, dann kann der Verbrenner dem E-Auto nicht ansatzweise das Wasser reichen, was das Fahrgefühl angeht. Und damit meine ich nicht die Beschleunigung – die ist auch besser, ja.

Auch der große Nachwuchs hat nach einer Probefahrt gemeint, dass er da seinen Panda in jedem Fall dem 500er vorziehen würde. Das sehe ich auch so.

Gestern haben wir dann den 500e wieder abgeholt und Alex fand es sehr gut, dass ich das Auto zum Händler gefahren bin. Hatte sie keine Lust drauf. Der Rückweg im upgedateten Elektroauto war dann wieder sehr entspannt und deutlich angenehmer. Ob die Fehler wirklich behoben sind, haben wir noch nicht feststellen können. Habe auch noch nicht versucht, ein zweites Profil anzulegen – das soll nun möglich sein. Mal gucken.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

2 Kommentare zu „Fiat 500e Softwareupdate – Verbrenner als Ersatzwagen

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