Strom für den Dachzelt-Unterstand

Ich habe schon ein paar Mal im Dachzelt übernachtet. Trotz frostiger Temperaturen in der Nacht ist das erstaunlich gemütlich. Im Dezember hätte ich mich aber schon etwas wohliger gefühlt, wenn ein kleiner Heizlüfter für noch mehr Wärme gesorgt hätte. Und überhaupt fände ich Licht an dem Unterstand oder eine Steckdose unabhängig vom dort gelagerten Dachzelt ganz angenehm. Also sind wir heute angefangen zu buddeln.

Tim muss mit ran


Wir haben erstmal in Ruhe lange ausgeschlafen und uns um Nachwuchs 2.0 gekümmert, der morgens immer noch ein wenig kränkelte und ziemlich heiß war. Gegen 10 Uhr habe ich mich dann aber fertig gemacht, um draußen zu schauen, wie es los gehen soll. Eigentlich wusste ich das schon, Graben buddeln, Sand rein, Kabel rein, nochmal Sand, zu schütten, fertig. Bin also erstmal mit dem Spaten angefangen, die Grasnarbe abzustechen, damit ich nachher wieder halbwegs Rasen auf dem Graben habe. Und dann halt buddeln. Tim habe ich mit eingespannt, weil es zu zweit schneller geht. Ich habe 3/5 der Strecke und Tim 2/5 der Strecke vor die Schüppe bekommen. Als ich meinen Teil fertig hatte, erwähnte der ebenfalls im Garten werkelnde Nachbar, dass er passenderweise ein paar 100 Kilo Sand übrig hat und ich gerne helfen dürfte, den Bestand zu verringern. Prima, brauche ich das schon mal nicht mehr besorgen.

Kabel schon drin, Sand schon drauf.


Ich habe dann im Baumarkt um die Ecke schnell noch etwas Erdkabel gekauft, ein paar Steckdosen und Schutzrohre, währenddessen Tim auch mit seinem Graben fertig war. Dann ging’s recht fix. Kabel rein, im Unterstand noch einen Pflasterstein mit der riesigen Flex bearbeitet, damit ich mit dem Kabel auch aus dem Boden komme, Sand verteilen, schnell noch ein Absperrband drüber, falls mal jemand dort gräbt und nicht weiß, dass dort ein Kabel liegt. Und dann kann auch schon die Erde wieder drauf. Die Rasenstücke lagen schön sauber neben dem Graben, so dass Tim und ich nur ein bisschen puzzeln mussten, bis es fast wieder wie vorher aussah.

Fast wie 8 Stunden vorher.


Da ich drei Schubkarren voll Sand in den Garten gekarrt habe, waren hinterher ca. zwei Karren voll Erde übrig. Die liegen nun erstmal auf einem Haufen. Das siebe ich durch und verteile es später auf dem Rasen. Der ist nicht sonderlich eben und wenn man die Erde nur dünn streut, wächst das Gras da fix von alleine durch.

Zum Strom anschließen komme ich aber frühestens nächstes Wochenende. Dazu muss ich auch erst noch durch die Wand nach draußen bohren.

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