Schneider CPC 664

Von einem Kollegen habe ich vor Jahren mal einen alten Amstrad Homecomputer geschenkt bekommen. Wahrscheinlich brauchte er Platz im Keller. Und ich eigentlich auch – deswegen sollte die Kiste weg. Und wo ich heute aufgrund des Wetters in den Katakomben und nicht im Garten gewerkt habe, wollte ich das Teil auf den Schrotthaufen stellen. Leider fiel mir dann ein, dass ich irgendwann mal Antriebsriemen für das defekte 3-Zoll-Diskettenlaufwerk bestellt hatte. Schwupps, war der 8bit-Rechner geöffnet.

Soweit war ich schon mal, habe mich aber damals nicht getraut – oder wusste nicht wie – das Diskettenlaufwerk zu zerlegen. Wobei das gar nicht schwer ist. Mit 4 Schrauben das Laufwerk aus dem Gehäuse lösen, alle Stecker abziehen (und merken wo sie hingehören), die Platine unter dem Laufwerk lösen und leicht heben. Zack, liegt die Antriebsmechanik frei.

Der Original-Riemen hing sichtbar lose auf dem Motor und der Schwungscheibe. Flugs runter damit, den Neuen aufgefädelt und alles wieder zusammengebaut.

Früher waren die Rechner innen drin echt noch richtige Kerle mit dicken Beinen an den Chips und fetten Leiterbahnen. Sieht schöner aus als so ein schnöder PC.

Und nachdem ich alles wieder verkabelt hatte und danach im dicken Handbuch nachgelesen habe, wie man sich das Inhaltsverzeichnis einer Disk mit “cat” anzeigt, freute ich mich dass tatsächlich alles wieder läuft! run “mario” ;-)

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