Reste-Sub aus Mivoc AM120 und AWM 104

Beim Aufräumen kann man entweder weg schmeißen, oder anders nutzen. Ich habe mir 1988 oder so im Ratio ein kleines Sub-Sat-System gekauft. No-Name, aber trotzdem erträglich. Die beiden Satelliten werkeln schon seit Ewigkeiten als Rear-Lautsprecher in meinem kleinen Heimkino. Nachdem ich die Chassis gegen welche von Audax getauscht hatte, war das sehr ordentlich. Der Subwoofer dieses Systems, ein Bandpass, lag seitdem weitgehend ungenutzt in wechselnden Ecken – jedoch immer im Weg. Der sollte weg … und wird nun aber doch anders genutzt! Ein 10 Zoll Basschassis, ein Mivoc AM 120 … was man so braucht halt … lag hier auch noch rum.

Aus dem Bandpass-Woofer habe ich das Chassis raus operiert, war eh hinüber und kratzte nur noch. Die Trennwand habe ich mit dem Elektrofuchsschwanz ein bisschen modifiziert und in die Stirnwand, in welcher die Reflexrohre montiert waren, kommt das Aktivmodul. Ich hatte auch noch einen Satz Holzfüße von einem Schrank rumliegen, die für den nötigen Abstand zum Boden sorgen. Der Lautsprecher wird nämlich nach unten zeigen, so dass man ihn genau wie beim Bandpass nicht sieht.

Funktioniert wie erwartet und macht Druck. Hatte ich aber auch mit gerechnet. Etwas weniger Volumen hätte dem Chassis sicher gut getan, aber es funktioniert so auch. Der Sub steht nun im Wintergarten und wird von einem Kama Bay Amplifier SDA-1000 angetrieben. Dieser kleine Verstärker ist wirklich ganz erstaunlich und ich habe nie bereut, ihn gekauft zu haben! Ich leite das Lautsprechersignal in den Mivoc AM120, dieses trennt die Satelliten ab und entlastet sie vom Bass. Das danken die aus der alten Telefunken Musiktruhe ausgebauten Chassis mit deutlich weniger Verzerrungen und einer höheren Belastbarkeit. Für den Wintergarten deutlich mehr als ausreichend.

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