Und wir müssen trotzdem Daten auf Vorrat speichern!

Das sagt zumindest Uwe Schünemann, nachdem er festgestellt hat, dass der Wegfall der Vorratsdatenspeicherung putzigerweise nicht dazu geführt hat, dass die Aufklärungsquote bei Verbrechen gesunken ist. Wenn man’s genau nimmt, sogar im Gegenteil. golem.de: Vorratsdatenspeichung hilft nicht bei Verbrechensaufklärung
Uwe Schünemann hat erklärt, dass es mit dem Ende der Vorratsdatenspeicherung im Jahr 2010 keinen Rückgang der Aufklärungsquote bei Straftaten gegeben hat. …

… Laut polizeilicher Kriminalitätsstatistik lag die Aufklärungsquote im Jahr 2010 bei 87,3 Prozent. Im Jahr 2009 wurden 83,36 Prozent erreicht, 2008 wurde eine Aufklärungsquote von 86,03 Prozent erreicht …
Kaum speichert man keine Daten auf Vorrat, erhöht sich die Aufklärungsquote um einen Prozentpunkt. Das ist ganz beachtlich finde ich. Noch viel bemerkenswerter ist jedoch, dass der CDU-Mann Schünemann völlig ungeachtet der Realität und der vorliegenden Tatsachen weiterhin die Vorratsdatenspeicherung propagiert.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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