Sturm im Wasserglas

Wenn man überhaupt von Sturm sprechen kann, eher ist es ein Windhauch. Vor ein paar Tagen geisterte der Hashtag “Bloggergate” durch Twitter und ich dachte schon, dass nach den großen Ankündigungen ein dolles Ding los rollt. Aber wenn das, was Sascha nun veröffentlicht hat, alles ist … naja. Verlinkte Wörter im Fließtext halt. Mache ich auch. Das “böse” ist nur, dass dafür Geld geflossen ist. Das mache ich nicht. Wurde mir schon mehrfach angeboten, aber in den Artikeln gibt’s keine bezahlten Links. Es sei denn – und das ist dann immer meine Antwort an die Anfragenden – ich kennzeichne es als das was es ist: Werbung. Dann wollte bisher keiner mehr.

Bezahlte Links habe ich hier auch im Blog, die sind aber auch entsprechend gekennzeichnet. Und damit kommt auch nur noch ein winziger Bruchteil dessen rein, was ich noch vor 3 Jahren eingenommen habe. Da hat das gereicht um sämtliche Telekommunikationskosten zu decken und es war noch ein kleiner Urlaub übrig. Ja, das Finanzamt weiß das natürlich. Inzwischen reichen die Werbeeinnahmen nicht mal mehr für die Hostingkosten. So ist das halt.

Anderen geht das sicher nicht anders und ich kann verstehen, wenn man sich dann mit solchen Links was dazu verdient. Das ich das nicht mache, ist ja nun ein anderes Thema – und vielleicht hat man mir ja auch nur noch nicht genug geboten ;-) Daraus einen riesen Skandal zu machen, halte ich für ziemlich abgedreht. Haben die Herren Aufreger noch nicht gemerkt, dass es Werbung gibt in unserer bösen, bösen Welt?

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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