Kartbahn und zurück

Man muß ja schon froh sein, wenn es mal knapp eine Stunde nicht regnet. Noch darf das Wetter sich diese Kapriolen erlauben, ist ja noch Frühling und nicht Sommer. Und reichlich zu tun gab’s heute im Büro auch, so dass ich erst recht spät zu Hause war. Und genau zu dem Zeitpunkt lockte ein kleiner Sonnenstrahl, der mich veranlasste die Radklamotten anzuziehen. Über Löhne sah’s zwar schon dunkel aus, aber egal, wird es eben eine kurze und – ich versuch’s jedenfalls – schnelle Runde.

Bis zur Kartbahn und zurück. Immer an der Werre lang, Slalom um die merkbefreiten Walker, die zu dritt nebeneinander den Weg okkupieren und lauthals krakelen, wenn man nach dem 5 Klingeln (und dann nur noch 2 Meter Abstand) vergrätzt ist, weil die Quadratärsche immer noch nicht zur Seite getorkelt sind. Wohlgemerkt: wenn man von vorne auf die Gruppe zufährt! Meine Damen, guckt euch mal die Jogger an. Die können das, die wissen wie man sich verhält. Ein einzelnes “Ping” reicht, damit sich der erfahrene Jogger und der wohlmeinende Radler nicht in die Quere kommen. Ganz ohne Umgucken. Der Jogger läuft eh schon am Rand des Weges und man kann sich darauf verlassen, dass er da auch bleibt. Zumindest wenn er keinen Patronengurt mit Energie-Drinks trägt, dann ist es aber auch eher ein Walker.

Mit Joggern hat man jedenfalls keine Probleme, da grüßt und bedankt man sich sogar.

Walker sind die Pest! Fast noch schlimmer als Hundehalter ohne Leine. Die Tölen sind wenigstens noch halbwegs instinktbegabt und scheinen zu ahnen, dass im Zweifel bei der Konfrontation mit einem Vorderrad der Hund die schmerzhafteren Verletzungen abbbekommt – und halten sich daher am Rand des Weges. Außer Dackel, die sind saudoof. Die Hundehalter bewegen sich leider ähnlich unkoordiniert wie die Walker. Und sie treten ebenfalls oft in Gruppen auf. Oft stehen sie jedoch auf dem Weg rum und quatschen. Mit etwas Gefühl und Vorahnung kann man dann schnell dran vorbei fahren. Wie gesagt, die meisten Hunde sind am Rand des Weges oder in der Wiese daneben. Außer Dackel …

Und ich weiß von Joggern, die das obige genauso unterschreiben würden. Warum bekommen Walker es nicht auf die Reihe, dass der Weg nicht nur für sie gemacht ist?

Wie dem auch sei, ich bin vor dem unvermeidlichen Regen zu Hause gewesen, die Uhr zeigt unter einer Stunde und die Waage *endlich* wieder 95 an :-) Und das tut sie schon einige Tage, nicht dass jetzt einer denkt, das kommt nur vom Flüssigkeitsverlust oder einer langen Sitzung. Da geht noch was.

25,5 Km | 27 Km/h Schnitt | 34,8 Km/h max. | 70 Höhenmeter (Wobei ich nicht weiß, wo die auf der Strecke her kommen!)

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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