Sturmschäden beseitigen

Bei uns haben die Stürme Ylenia und Zeynep der letzten beiden Nächte nichts angerichtet. An einem Holzunterstand ist das Dach an einer Ecke etwas hochgeklappt und eingerissen, das konnte ich heue morgen mit einer alten Alusleiste einer noch älteren Duschabtrennung (ich kann ja nichts weg schmeißen) wieder gut befestigen. Bei meiner Schwester hat der Wind allerdings einen Haselnussbaum halb entwurzelt. Der hing ganz schön schief in der Erde.

Leicht windschief …

Und da sie so nett gefragt hat, haben wir unsere Kettensäge und noch ein bisschen Werkzeug mehr eingepackt und sind nach Oberbecksen gefahren. Bis 11 Uhr waren Mama und Schwester allerdings unterwegs, so sind wir erst kurz vor 12 Uhr vor Ort gewesen. Eine halbe Stunde später ist der Baum schön zwischen Pferdestall und Misthaufen gefallen.

Da kippt er um.

Mein linker Arm tat zwar ziemlich weh und die alte Stihl von meinem Vater ist kein Leichtgewicht, aber es ging ganz gut. Danach haben wir den Baum weiter zerlegt. Birgit wollte das Holz nicht haben – da nehmen wir es doch gerne mit. Bis irgendwann die Kettensäge nicht mehr wollte. Habe sie nicht wieder zum Laufen bekommen :-( Wie gut, dass ich meine kleine Elektrostihl dabei hatte. Die fühlte sich im Vergleich wie ein Spielzeug an. Trotzdem konnte ich sie mit dem dem Arm nicht mehr halten und daher hat Tim gesägt und ich habe die Äste auf Sägeböcken gehalten.

Anhänger hinter dem Yeti ist voll.

Um zwanzig nach zwei waren wir tatsächlich schon durch. Der ganze Baum (bis auf das ganz dünne Sprickerholz) lag auf unserem Anhänger. Danach habe ich noch schnell eine Powerline bei meiner Schwester installiert, weil dort demnächst im Keller ein bisschen Internet benötigt wird.

Da war mal ein Baum :-(

Danach ging’s nach Hause, der Nachwuchs ins Gym während Alex das bereits handlich gesägte Holz weggestapelt hat und ich die großen Klötze gespalten habe. Leider war das auch nicht so super für den Arm. Fühlt sich in der linken Amrbeuge nicht gut an.

Alles weggestapelt und der Anhänger steht in der Garage.

Damit habe ich nicht gerechnet, dass wir das heute alles noch fertig bekommen. Um halb sechs war alles wieder sauber und ich saß im Auto, um den Anhänger wieder zurück zum Südweg zu bringen. Knapp sechs Stunden für einen kleinen Baum. Bin aber auch froh, dass ich jetzt auf dem Sofa sitzen kann.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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