Oculus-Rift

Ich hatte gestern die Möglichkeit, eine Oculus-Rift-Brille auszuprobieren. Man musste sich dazu extra auf einen Hocker setzen und der Tester vor mir, war auch ziemlich am rumeiern ;-) Gezeigt wurde eine Achterbahnfahrt, die man auf einem großen Monitor verfolgen konnte und so von außen sah, was beim Tester in der Brille passierte.

Ich also das Ding auf den Kopf und … boah, was grobpixelig. C64 hab ihn selig! Das war ernüchternd. Ich weiß nicht, ob das bei jedem Oculus-Display so ist, aber das gestern hatte eine grottige Auflösung. Auf dem großen externen Monitor, war das sehr facettenlose Bild wesentlich besser aufgelöst.

Zudem war der Bewegungsablauf alles andere als flüssig. Das ruckelte und zuckelte, dass es keine Freude war. Auch hier lief das Bild auf dem Monitor deutlich flüssiger. Einen 3D-Effekt konnte ich übrigens überhaupt nicht wahrnehmen. Mir wurde zwar versichert, dass das von Benutzer zu Benutzer variierte, aber bei zwei komplett getrennten Bilder für jedes Auge, erscheint mir das doch etwas fraglich.

Sehr gut funktionierte das Bewegungstracking! Bewegt man den Kopf verschiebt sich der durch die Brille angezeigte Umgebungsverlauf ohne spürbare Verzögerung. Das war klasse. Der Rest hat mich sehr ernüchtert!

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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