Kontrollen für einen sicheren Radverkehr

Heute morgen hat sich die Polizei mal wieder um die Sicherheit der Radfahrer gekümmert. An der Eidinghausener Straße hat sie die geisterfahrenden Radler ermahnt und auf den richtigen Weg gelenkt. Und ganz ehrlich, speziell diese Aktionen finde ich gut. Es nervt mich jeden Morgen kolossal, wenn mir die Leute auf meiner Spur entgegen kommen. Macht man doch mit dem Auto auch nicht. Hier mal deutlich zu werden, scheint mir genau richtig. Doof ist, wenn der Polizist dabei mitten auf dem Radweg steht und nicht auf die Leute achtet, die diesen korrekt befahren.

Was aber nie, nie, nie kontrolliert und korrigiert wird ist, dass einem ebenso täglich von Autofahrern an Einmündungen die Vorfahrt genommen wird. Heute morgen zweimal auf 500 Meter. Jedesmal stand ein Fahrzeugführer quer über den Radweg, weil die Eidinghausener Straße pickepackevoll war. Natürlich muss ich dann Verständnis haben, wenn mir der Weg abgeschnitten wird. 2 Meter weiter hinten stehen, würde ja bedeuten sich nicht sofort in den Stop & Go Vekehr drängeln zu können 1/10 Sekunde später einordnen zu können.

Naja, wäre wohl zu viel verlangt, wenn sich die Polizei auch noch um das Problem kümmern würde. Es ist jetzt ja länger dunkel, da kann man stattdessen schön Lichtkontrollen bei den Schulkindern machen und plakative Artikel in die Zeitung bringen. Heute morgen hatten geschätzte 80% übrigens ihr Licht am Rad eingeschaltet – es war ja auch schon hell.

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Ein Kommentar zu “Kontrollen für einen sicheren Radverkehr
  1. Ulrich sagt:

    Ich bin ja nun auch beides. Sowohl Radfahrer als auch Autofahrer. Auch ich vergesse häufig als Autofahrer an der Sichtlinie (wenn es die denn gibt)anzuhalten, um den Radfahrer vorbeizulassen. Von dort sollte man in der Regel beide Verkehrsströme einsehen können. Ich hab dann noch Glück, wenn ich dann noch rechtzeitig zurücksetzen kann und hinter mir kein zweites Fahrzeug steht. Allerdings kann ich es auch nicht verstehen, wenn der Autofahrer einfach quer aufem Radweg stehenbleibt und dann meint, der dusselige Radfahrer kann ja drumherumzirkeln und man das den Leuten auch noch ansieht. Mit den Nabendynamos und LED´s ist es mit der Radbeleuchtung viel besser geworden. Nur haben sie nicht alle dran.

    Gruß Uli

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