Das Übliche …

Pol. MI-Lü: Radfahrer nach Kollision mit Klein-LKW verletzt
… Er benutzte den rechtsseitigen Geh- und Radweg. Beim Überqueren der Einmündung Bodestraße kam es zum Zusammenstoß mit einem Klein-LKW, dessen 46-jähriger Fahrer aus der Bodestraße kommend nach links in die Karlstraße einbiegen wollte …
Pol. Mi-Lü: Radfahrer beim Einfahren in den fließenden Verkehr angefahren und verletzt
… befuhr ein 34-jähriger Mindener mit seinem Fahrrad die Huttenstraße in Fahrtrichtung Stiftsallee. Als eine 72-jährige Mindenerin mit ihrem PKW Fiat eine Grundstücksausfahrt verließ und in die Huttenstraße hineinfahren wollte, übersah sie den unbeleuchteten Radfahrer und prallte mit ihm zusammen …
Pol. Mi-Lü: Radfahrer angefahren und verletzt
… Beim Überqueren der Stiftsallee kam es zum Zusammenstoß mit einem PKW Daimler Benz, dessen 19-jähriger Fahrer aus der Sandtrift kommend nach links in die Stiftsallee in Fahrtrichtung Stemmer einbiegen wollte …
Und dann geht die Polizei los und macht Kontrollen bei Radfahrern und weist diese zurecht – wie uns die nette Dame von den Freundinnen und Helferinnen in einem Nebensatz im Stadtentwicklungsausschuss erklärte. Weil die Beteiligung von Radfahrern an den Unfällen im Kreisgebiet zugenommen hat.

Merkwürdig, dass die Verursacher dieser Unfälle nicht kontrolliert, zurecht gewiesen und/oder sensibilisiert werden. Ehrlich gesagt ist das ziemlich abartig, finde ich.

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5 Comments on “Das Übliche …

  1. Unbeleuchtete Radfahrer sind in der Dunkelheit aber schlecht zu sehen !
    Davon kann ich ein “ein Lied singen”. Schon manchmal ist es nur gewissermaßen meinem Instinkt gelungen, rechtzeitig einen Radfahrer zu erkennen der im Dunklen ohne Licht unterwegs war.
    Bei gut beleuchteten Hauptstraßen mag das ja noch möglich sein. Aber außerorts oder in Stadtrandgebieten ist die Beleuchtung eher nicht so gut.

  2. Es war mir klar, dass auf das “unbeleuchtet” sofort angesprungen wird. Das dies aber nur 1/3 der Meldungen ausmacht wird ganz offensichtlich übersehen. Ich hatte in einem der letzten Beiträge ja bereits einen Link zu einem Polizeibericht gelegt, der das auspricht, was schon lange recht bekannt ist: die Beleuchtung eines Rades hat auf die Unfallwahrscheinlichkeit so gut wie keine Bedeutung. Wird trotzdem immer gerne drauf rumgeritten und als Entschuldigung für Autofahrer herangezogen. Dabei wird dann alles andere ignoriert. “Öi, kein Licht dran, selbst Schuld der Affe!”.

    Nicht falsch verstehen, ich finde ohne Licht fahren total Scheiße und kann auch nicht nachvollziehen, warum das gemacht wird. Aber das man dadurch eher umgefahren wird, ist so nicht belegt.

  3. Ich wollte damit nicht sagen, daß der Fahrradfahrer Schuld ist. Es ist schon klar… alle müssen aufpassen.
    Aber ich habe schon so viele KM auf der Straße abgerissen und da sind mir einige Dinge begegnet, die nur mit viel Glück nicht zu einem mehr oder weniger schweren Unfall geführt haben.
    Unbeleuchtete Räder nachts auf dunkler Landstraße gehören dazu !

  4. Nachdem die meisten Räder ab einer erträglichen Preisklasse mit OEM-Nabendynamo ausgerüstet sind und Nachrüstsets weniger als 100 FRZ inkl. Felge kosten, kann mir keiner mehr mit der Ausrede schwer laufender Seitenkreischer kommen.

    Was die Kontrollen angeht: Aus der Verkehrsunfallstatistik der Polizei Münster für 2008 gibg hervor, dass 60% aller Unfälle mit Radfahrerbeteiligung fremdverschuldet waren. Von den restlichen 40% waren gut die Hälfte Alleinunfälle der Radfahrer. Die logische Schlussfolgerung der Polizei Münster waren Schwerpunktaktionen zu Erziehung der Radfahrer, die bis heute immer wieder durchgeführt werden. Vielen Dank!

  5. 60 Fragezeichen hat mein Nachrüstset bestehend aus Shimano-Nabendynamo und billigem BM Front- und Heckleucht inkl. fertig eingespeichter Felge gekostet. Läuft ruhig und funktioniert bestens!

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