Ortlieb-Halterung modifiziert

Im Dezember habe ich die Aktentasche für den täglichen Weg zur Arbeit etwas modifiziert. Mit dem Trageriemen über der Schulter ging es zwar, aber richtig bequem war’s nicht. Die zusätzlich angebrachte Ortlieb-Halterung ermöglichte zwar die bequeme Anbringung am Gepäckträger, aber das mitgelieferte Befestigungsmaterial macht nicht den stabilsten Eindruck. Jedenfalls zog das ab 3 Liter Cola und Laptop in der Tasche ganz schön an der Taschenplane.

Da hilft nur, von hinten eine zusätzliche Versteifung anzubringen, die die Halterung über eine größere Fläche über die Plane andrückt. In der Wühlkiste im Keller hatte ich noch ein paar Aluwinkelbleche. Von einem halbwegs passenden Stück wurde der 90° Winkel entfernt und danach das Metall entgratet. Soll ja keine unerwünschten Löcher in die Tasche scheuern. Danach mit der eigentlichen Halterung als Schablone die Bohrlöcher angezeichnet, gebohrt und angesenkt.

Die eigens gekauften Edelstahlinnensechskantschrauben passen schon mal – sind nur zu lang. Da schaffte die Eisensäge Abhilfe. 7 Millimeter kürzen und mit dem Dremel hübsch glatt machen. Wenn man dabei eine passende Mutter (am besten nicht die vorgesehenen Selbstsichernden dafür verwenden – da schmurgelt sonst die Sicherung weg) auf die Schraube dreht, kann man nach dem Absägen und Anschleifen mit der Mutter das Gewinde bequem passig drehen.

Mehr war das gar nicht. Zusammenschrauben mit zwei Händen ist dann der letzte Akt, ein vergleichsweise einfacher. Die neuen Schrauben kann man nun auch mit richtigem Werkzeug anziehen. Und das hält nun auch wesentlich besser. Nichts wirft mehr Falten, nicht schuppert mehr. Fehlt nur noch besseres Wetter. War heute doch ein bisschen kühl auf zwei Rädern.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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