Apostelweg – Verkehrschaos leider Sache der Schulleitung

Ben geht zur Grundschule Eidinghausen, davor ist Tim dort gewesen. Die verkehrliche Situation dort war noch nie “gut”. Auf dem großen, alten Parkplatz war morgens regelmäßig ein Durcheinander und Kinder mussten sich zwischen ein- und ausfahrenden KfZ durch quetschen. Ich habe das oft angesprochen und auch im Ausschuss nachgefragt. Zuletzt vor den Sommerferien. Nach den Sommerferien hatte sich natürlich nichts geändert. Woraufhin ich erneut nachfragte und auch die Schulleitung ins CC nahm. Letztere stimmte mir ausdrücklich zu und hat noch einmal einen Elternbrief verschickt.

Gestern habe ich dann im ASE gefragt, was denn nun los ist. Zunächst zeigte man sich vor der Sitzung erstaunt und meinte “Dann müssen wir vielleicht wirklich mal selbst vorbei gucken.”. Wie bitte? Seit Jahren wird das thematisiert und es war noch nicht einmal jemand der Verwaltung vor Ort?

Und dann in der Sitzung wurde erläutert, dass das Chaos Sache der Schulleitung sei. Da könne die Verwaltung ja nun gar nichts machen. Es ist doch Sache der Eltern, wie sie ihre Kinder zur Schule bringen und wenn die mit dem Auto alles zustellen – nun – dann wollen sie es wohl so. Was denn die Verwaltung da tun solle?

Meine Erwiderung, den Bereich morgens zwischen 7:30 Uhr bis 8:00 Uhr für den Durchgangs- und Mamitaxenverkehr sperren und die Eltern die Kinder an den reichlich vorhandenen, 150 Meter entfernten Parkplätzen aussteigen lassen, wurde nicht einmal aufgegriffen oder kommentiert. Ich habe deutlich gesagt, dass es ja wohl nicht sein kann, solche Zustände so zu belassen und sich einfach zurück zu lehnen und ich bin heute morgen ehrlich gesagt immer noch konsterniert.

Aber was erwarte ich, wenn die zukünftige, katastrophale “Kiss & Drop”-Zone direkt vor dem Eingang als Lösung gefeiert wird.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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