Stolperfallen-Beseitigungsberichte

Am 10.03.2010 widmete die Neue-Westfälische fast die Hälfte der Seite 1 im Lokalteil den gefährlichen “Boden-Dellen” vor einem Eiscafé in Bad Oeynhausen. Ca. 30 Unfälle im letzten Jahr “sechsmal mit Blut, zweimal mit Krankenwagen” sorgten dafür, dass die Stadtwerke umgehend Einsatz ankündigten, nachdem überraschend klar wurde dass sie für die Sache zuständig sind.

In einem Kommentar wurde dann sogar noch hoch gelobt, dass hier nicht lamentiert, sondern getan wird. Und dann gestern noch ein kleiner Artikel, über die endgültige Beseitigung der Stolperfallen. Und nun mal ein Bildchen mit den Ausmaßen des nun behobenen Schadens:

Ja, die kleinen Kanten sind die Steine des Anstoßes, die für Blut und Krankenwagen sorgten.

Und nun zum Vergleich noch mal ein paar Stoperfallen, die schon etwas länger bestehen, auch gemeldet wurden und um die sich nicht gekümmert wird:

Ja, ich weiß, ich wiederhole mich. Aber mal ehrlich, bin ich der Einzige, der hier eine kleine Diskrepanz erkennt?

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

8 Kommentare zu „Stolperfallen-Beseitigungsberichte

  1. Vielleicht ist bei den anderen Stolperfallen noch nix passiert weil da kaum einer her kommt ?
    Und ein Fahrradfahrer auf Oeynhauser Radwegen mit bösen Fallen rechnet und dementsprechend aufpaßt ?
    Während vor dem Eiscafe “tausende” von Leuten herlaufen ?
    Und mit nix Bösem rechnen…

    Am krassesten finde ich das tiefe Loch auf dem zweiten Bild (von oben). Mit der Plastikflasche (oder was das ist) drin.

  2. Ich finde die massiven Schäden auf den befahrbaren Straßen sogar noch deutlich schlimmer, als “Stolperfallen” auf Fußgängerwegen. Klar, diese müssen auch beseitigt werden, aber ich würde wetten, dass wir täglich Unfallmeldungen bekommen, wenn die Motorradfahrer so langsam ihre Maschinen wieder aus der Garage holen.

  3. Das da keiner lang kommt, kann ich mit Sicherheit ausschließen. Das ist die Eidinghausener Straße. Einer der Hauptschulwege und sowieso Hauptverkehrsstraße in Bad Oeynhausen. Da ist Verkehr, reichlich.

  4. Soweit ich weiß, gehören “Radwege” durchaus zu den befahrbaren Straßen. Ob sie in dem speziellen Fall *benutzbar* sind, ist eine andere Frage. Noch wieder eine ganz andere Frage ist, ob man so einen gefährlichen Mist *benutzungspflichtig* machen darf.

  5. Ja… aber anscheinend zu wenig sodaß die Stadt B.O. sich nicht veranlaßt sieht, die Radwege dort in Ordnung zu halten ? :twisted:
    Ich kenne die Eidinghauser Straße und weiß was da vor allen Dingen zu Stoßzeiten los ist. Aber vielleicht fahren die Schüler nicht mit dem Fahrrad zur Schule. Oder eher auf den Nebenwegen ? Wenn ich das richtig in Erinnerung habe kann man doch gerade von dir aus quer durch die Botanik zur Schule kommen…

  6. @Gucky: Glaub’ mir einfach mal, wenn ich sage, dass da genug Leute rumfahren um eine Instandsetzung (oder besser: Aufhebung der Benutzungspflicht!) zu rechtfertigen. Such’ doch nicht immer nach Erklärungen für andere Möglichkeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*