Mehr umeinander kümmern

Wir leben aneinander vorbei. Was anderen passiert ist uns egal. Ich sage Menschen, wenn sie etwas falsch machen – und werde dafür angemacht. Ich helfe manchmal anderen Menschen und ernte Unverständnis. „Du kennst die doch gar nicht …“ – „Wo nimmst Du die Zeit her?“. Leider ist das noch viel zu wenig.

Ich komme gerade von einer sehr traurigen Fahrt zurück. Vor knapp sieben Jahren hat jemand auf meinem Blog kommentiert. Wie das so ist, guckt man, ob derjenige auch bloggt, schiebt den RSS-Feed in seinen Reader. Liest mit, erfährt was über das Leben und die Gedanken von anderen. Dazu kommt Twitter, Google+ und Facebook. „Gucky“ – so nannte sich der Kommentator – hatte nicht nur Glück in seinem Leben, war aber trotzdem meist gut gelaunt. 2008 habe ich ihm meinen EeePC verkauft. Mit Ratenzahlung, weil es eben nicht alles einfach war. Hat prima geklappt und ich habe in letztlich gefragt, ob das Ding noch lebt und anscheinend war er tatsächlich noch manchmal in Benutzung. Weiterlesen ›

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Cybermobbing-Gesetz?

Das Westfalenblatt hat einen Kommentar veröffentlicht, in welchem der Autor ein extra Gesetz gegen Cyber-Mobbing als gute Möglichkeit gegen Beleidigungen und Drohungen in Foren und Netzwerken ansieht. Der Appell an Fairness reicht nicht
… Wer pöbelt, muss Konsequenzen spüren, sozusagen des Internets verwiesen werden. Natürlich wird es schwerfallen, das Netz gründlich zu überwachen, aber Melde-Buttons, die von den Providern eingebaut werden, würden die Suche vereinfachen. Auch eine Pflicht, unter dem Klarnamen zu schreiben, könnte manchen Verbalrüpel abschrecken …
Ich habe diesen Artikel kommentiert und veröffentliche das (leicht angepasst) auch hier. Weiterlesen ›

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Kindle und Kindle Paperwhite

Zu Bens Geburt habe ich einen stinknormalen Kindle gekauft. Einen ohne Beleuchtung, ohne Touch und ohne alles. Kostete 49 € und man kann darauf tatsächlich gut lesen. Ich habe mir seitdem zwar trotzdem lieber Bücher gekauft – die sehen im Schrank besser aus und ich habe auch das Gefühl beim Umblättern ganz gerne – aber die nehmen nicht unerheblich Platz weg. Außerdem ist so ein Buch im Liegen manchmal nicht ganz so leicht zu lesen. Irgendwann tut die Schulter weh, wenn man sich auf einem Arm aufstützt oder es schläft der Arm ein, wenn man sich das Buch auf dem Rücken liegend über den Kopf hält. Das geht mit dem Kindle besser. Der ist leichter, man kann ihn bequem in einer Hand halten. Im urlaub habe ich drei Bücher darauf durch gelesen.

Kindle und Kindle Paperwhite 300ppi ohne Beleuchtung

Kindle und Kindle Paperwhite 300ppi ohne Beleuchtung

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Sommerurlaub beendet

Vom 18. Juli bis letzten Sonntag den 26. Juli waren wir nicht zu Hause und haben unseren Sommerurlaub an der Ostsee verbracht. Ich wäre ja beinahe mit dem Wohnwagen wieder nach Kroatien gefahren, aber Alex intervenierte ein wenig und meinte, dass Nachwuchs 2.0 für eine 24-Stunden-Reise noch etwas zu klein sei. Ob eine Wohnung nicht doch noch etwas bequemer ist. Naaa guut. Dann eben so. War schön da oben. Wetter zwar auch mit Regen, aber besser als die anderen 3 Mal, die wir an der Ostsee in Kühlungsborn waren. Nochmal muss ich nach Boltenhagen aber nicht. Ich glaube, wir haben alles gesehen.

Wer sich die Langfassung antun möchte – mit viel Familienbrimborium – der kann das auf der extra Urlaubsseite vom Dorfhotel Boltenhagen tun.

Die untere rechte Wohnung im zweiten Wohnblock von rechts war unsere :-)

Die untere rechte Wohnung im zweiten Wohnblock von rechts war unsere :-)

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Radfahrer nimmt Vorfahrt

Ich habe es „der Polizei“ schon auf einem Workshop ins Gesicht gesagt und letztlich auch dem Pressesprecher aus dem Kreis Minden-Lübbecke: die Berichterstattung der Polizei ist nicht neutral, sondern negativ für Radfahrer. Zeigt mir bitte einen Presseartikel der Polizei der letzten Jahre, in denen steht „Autofahrer nimmt Radfahrer die Vorfahrt“ … Verkehrsunfall mit Personenschaden – Radfahrer nimmt PKW die Vorfahrt … An der Kreuzung Bismarckstraße mißachtete er die Vorfahrt eines von für ihn von rechts kommenden braunen PKW BMW Kombi, der von einer 45-jährigen Frau aus Haltern am See geführt wurde. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der Fahrzeuge, wobei Motorhaube und Stoßstange des BMW beschädigt wurden … Und das bitte genauso prominent in der Überschrift. Werdet ihr nicht finden. Und wenn doch, dann ist es eine Meldung von hunderten, bei denen Autofahrer die Radfahrer „übersehen“ haben, von der tiefstehenden Sonne geblendet wurden oder auf den Vertrauensgrundsatz bauen durften. Wenn ein Radfahrer sich aber nicht an Regeln hält – was durchaus vorkommt, auch wenn mir hier immer vorgeworfen wird, ich würde das nicht sehen – dann wird es von der Polizei deutlichst heraus gestellt. Dies ist aber der erste Bericht, den ich dieses Jahr gefunden habe. Im Gegensatz zu dutzenden, bei denen Autofahrer die Vorfahrt missachteten, dies aber nicht erwähnt wurde! So wie im Bericht vom gleichen Tag: Verkehrsunfall mit Personenschaden – Radfahrerin wird von PKW erfasst Zur Unfallzeit befuhr eine 38-jährige Frau aus Minden mit ihrem PKW Seat Ibiza die Parkplatzzufahrt des Johannes Wesling Klinikums in Richtung Paul-Ehrlich-Straße. An der Paul-Ehrlich-Straße beabsichtigte sie, nach rechts in Richtung der Porta-Allee abzubiegen. Dazu hielt sie ihr Fahrzeug am Stoppschild der Einmündung an. Als sie mit dem Fahrzeug wieder losfuhr, erfasste sie mit der Fahrzeugfront eine 51-jährige Radfahrerin aus Minden, die mit ihrem Rad auf der Paul-Ehrlich-Straße in Richtung Porta-Allee unterwegs war … Stoppschild und die umsichtige Autofahrerin hat sogar noch angehalten, die Gute. Trotzdem hat sie der Radfahrerin die Vorfahrt genommen! Und sie hat die Radfahrerin nicht auch nur „erfasst“, ich würde dazu sagen „sie hat sie gerammt“ oder „angefahren“. Nichts davon findet sich in dem Bericht. Im Gegenteil, noch schnell Victim-Blaming betreiben! Zum Unfallzeitpunkt trug sie keinen Helm. So wird das nie was mit der Sicherheit für den Radverkehr, liebe Polizei.

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Wer macht denen das?

Ich habe ja ein bisschen Ahnung von Technik. Computer, Netzwerke, bisschen Elektrizität … was man so braucht. Und ich komme damit gut zurecht. Allerdings scheint es sehr viele Menschen zu geben, denen es nicht so geht. Und damit meine ich nicht so richtig tiefgehende Kenntnisse, sondern nur was die eigene Fritzbox so macht oder wie die 5 Rechner, die man in seinem Laden stehen hat, verbunden sind.
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Social-Networks retten Jeanshose

Ich habe fast ein dutzend Jeanshosen. Und natürlich ziehe ich davon nur ein paar an. Es hat wohl jeder seine Lieblingskleidungsstücke. Und ausgerechnet eine dieser Lieblingsjeans hat sich vor ein paar Wochen verabschiedet. Deutete sich schon länger an. Vom Radfahren war sie links und rechts im Schritt durchgescheuert – genau an den Stellen, an denen der Sattel scheuert. Ist halt so, war eher dünner Stoff. Natürlich habe ich das jämmerlich getwittert und weil die Tweets auch nach Facebook gepusht werden, hat das dort eine Bekannte gelesen, die ich über Ingress kennen gelernt habe.
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Weiter Basteln mit Beton und Holz

Letztes Jahr habe ich die Holzterrasse vor dem Wintergarten weiter geführt und ein wenig um das Haus herum gezogen. Der Plan war, von dort auch die alten Waschbetonplatten durch Holz zu ersetzen. Dann sind zwei Seiten der Hütte mit Holz umrandet. Im letzten Jahr bin ich dazu aber nicht mehr gekommen. Und auch in diesem Jahr hatte ich dazu alles andere als Lust. Immer lange weg und wenn ich dann mal früher zu Hause bin, will ich auch mit dem Nachwuchs rumkaspern. Aber es nutzt ja nix, das Material liegt hier rum und im Weg. Also heute mal in die Hände gespuckt. Erst die alten Waschbetonplatten und Pflastersteine hoch genommen, sauber gemacht und weg gestapelt.

Waschbetonplatten weg

Waschbetonplatten weg

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Nie wieder ein Bergamont-Fahrrad

Ich habe das Sweep N8 EQ Gent nun ein paar Tage wieder und benutze es täglich auf dem Weg zur Arbeit. Auf den maroden und gefährlichen benutzungspflichtigen Radwegen in Bad Oeynhausen fällt der Höhenschlag in der hinteren Felge nicht auf. Sobald ich aber auf der glatten Fahrbahn fahre, merke ich die Unwucht. Nicht so schön, aber gerade am Rande der Erträglichkeit. Ich überlege noch, ob ich mir bei einem authorisierten Fachhändler eine Original-Bergamont-Felge (wahrscheinlich auch nur ein Standardprodukt mit dem Bergamont-Schriftzug) bestelle, oder Standardware nehme.

lose Kette

lose Kette

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Lange Ampelphasen und andere Widrigkeiten

Die Ampelphasen in Bad Oeynhausen sind – entgegen der Beteuerungen von Verwaltung und Straßen-NRW – natürlich nicht für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen optimiert. In der heutigen Ausgabe der Neuen-Westfälischen bemämgelt ein Leser Wartezeiten von über 5 Minuten, um die Mindener Straße zu queren und zum Werrepark zu gelangen. Nun, diese langen Phasen sind der Stadt Bad Oeynhausen bekannt. Bereits im Rahmen des Runden Tisches für ein fahrradfreundliches Bad Oeynhausen in 2008/2009 wurde das Problem thematisiert. Konkret habe ich die Ampeln an der Ausfahrt des Werreparks zur Dehmer Straße vor nicht einmal einem Monat gegenüber der Verwaltung angesprochen. Auch hier wartet man als Fußgänger/Radfahrer über Minuten. Möchte man die Zufahrt zum Werrepark dort queren und in Richtung Rehme weiter muss man als Radfahrer/Fußgänger gar an drei(!) Ampeln für eine Querung warten, während der motorisierte Verkehr nur eine hat.
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