Taxen in der Innenstadt

Vorweg, ich habe absolut nichts dagegen, wenn schwer- und gehbehinderte Menschen zum Arzt gefahren werden. Ich bin sogar dafür, die Herforder Straße für den Verkehr frei zu geben. Mein Reden seit Anno Pocahontas.

Am 07. November schreibt die “Neue Westfälische” Taxifahrer dürfen nur nach Voranmeldung in die Fußgängerzone -sonst droht ein Knöllchen
… weil mal wieder ein älterer Kunde vom Café abgeholt oder zur Bankgebracht werden wollte. “Was soll ich machen, diese Menschen sind gehbehindert und auf uns angewiesen”, schimpft die Taxifahrerin …
Am selben Tag um 15 Uhr ging ich die Portastraße entlang in die Innenstadt, als auf Höhe des Cafe Prego ein dunkler Mercedes Kombi mit einem “Krankentransport”-Schild auf dem Dach ziemlich zügig die Portastraße Richtung Innenstadt befuhr und kurz hinter Immobilien Buller anhielt. Dort stieg der transportierte Kranke aus und ging frohen Mutes in die Heilpraxis “Andreas Klause”. Ich sehe natürlich ein, dass für solche Notfälle dringend die Fußgängerzone befahren werden muß und wegen der Eilbedürftigkeit auf Schritttempo verzichtet werden muß. Nein, solche Fahrten sind kein Einzelfall, dass habe ich schon mehrfach beobachtet.

Nur um mal eine andere Sicht zu nennen.

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