Boltenhagen – 18. bis 26.07.2015

Samstag – 18.07.

So richtig Urlaubslaune hatte ich nicht. Und auch die Frau schien nicht ganz so bereit zu sein. Nur Nachwuchs 1.0 wollte unbedingt auf Tour. Den Wohnwagen haben wir dieses Jahr in der Garage gelassen, denn Ben ist uns einfach noch zu klein, um mit ihm Campen zu gehen. Da haben wir beide nicht die Ruhe zu. Nächstes Jahr wieder.

Dieses Mal haben wir uns wieder für die Ostsee entschieden. Aber nicht Kühlungsborn, sondern Boltenhagen. Und dort im speziellen das Dorfhotel Boltenhagen. Eine “künstliche” Ferienanlage im Osten der eigentlichen Stadt. Wir haben dort schon vor Monaten ein Apartment gemietet und 90% des nicht gerade unerheblichen Entgeltes auch bereits per Vorkasse überwiesen. Dafür hat man dann die Unterkunft und alle auf dem Gelände angebotenen Wellness-Klamotten inklusive.

Freitag hatte ich mir ab mittags freigenommen und habe den Yeti urlaubsreif gemacht. Der Radträger der Firma Eufab für die Anhängerkupplung bekam noch ein Chance. Die erste, seit mir in 2011 das Vorgängermodell von der Kupplung abgerissen ist und ich das nun zu benutzende als Ersatz bekam. Taschen hatte Alex schon fertig gepackt und zusätzlich hatte ich für den Yeti noch Grundträger für die Dachreeling besorgt, auf denen wir eine geliehene Dachbox befestigten. Stauraum war also vorhanden. Den haben wir dann auch komplett ausgenutzt. Was man für 8 Tage und vier Personen alles mitschleppt, unglaublich. Aber neben drei Rädern muss ja auch noch der Anhänger für Ben mit. Passte aber alles, so dass ich abends noch eine Testfahrt mit dem beladenen Wagen zu meiner Mutter machen konnte.

Yeti nach der Ankunft in Boltenhagen

Yeti nach der Ankunft in Boltenhagen

Samstagmorgen nach einem entspannten Frühstück sind wir dann auf die Autobahn Richtung Osten gefahren. Es waren kilometerlange Staus um und in Hamburg gemeldet. Ich hatte aber vorher schon die Karte angesehen und das neue Garmin-Navi so programmiert, dass wir über Lauenburg und Mölln weiträumig an Hamburg vorbei gefahren sind. Ist zwar eine halbe Stunde mehr Fahrt auf Landstraßen, aber dafür kein nerviger Stau. Eine goldrichtige Entscheidung wie sich herausstellte, denn während im Radio alle halbe Stunde nicht enden wollende Staumeldungen verlesen wurden – unter anderem auf unserer Strecke – sind wir ganz entspannt bei strahlendem Sonnenschein unter Bäumen Richtung Ziel gefahren. Um 13:30 Uhr waren wir dann vor Ort.

Unsere Wohnung war sogar schon frei und wir konnten sofort rein – eigentlich ist Bezug erst ab 15 Uhr. Umso besser! Den Yeti auf dem Parkplatz abgestellt und mit den reichlich vorhandenen Bollerwagen das Gepäck in 3 Touren ins Haus gefahren. Wir hatten ein ebenerdiges Apartment mit Terrasse nach Südwesten und Blick auf den Hafen. Man könnte es schlechter treffen :-p Allerdings haben alle Unterkünfte einen Blick auf’s Meer – nur dass wir auch noch abends Sonne auf der Terrasse hatten. Das war schon schön. Nachdem alles eingeräumt war, haben wir uns gleich wieder ins Auto gesetzt und sind in den nächstgelegenen Aldi gefahren, damit wir nicht verhungern müssen. Dabei stellten wir dann auch fest, dass die Entscheidung die Räder mitzunehmen, goldrichtig war. Bis in den Ort sind es 4 Kilometer und das ist zu Rad leichter als zu Fuß.

Ben ist zum ersten Mal im Meer

Ben ist zum ersten Mal im Meer

Wieder zurück in der Anlage sind wir einmal um den Block gegangen, haben den Strand ausprobiert und Ben das erste Mal in seinem Leben ins Meer gehalten. Er war begeistert und wollte trotz des kalten Wassers gar nicht wieder raus. Aber da es schon spät war, die Mägen knurrten und Nachwuchs 2.0 früh schlafen geht, sind wir zurück nach Hause und ich habe Fleisch gebraten, dass wir dann mit Fladenbrot und Kartoffelsalat verspeisten. Danach war dann Feierabend. Alex hat gelesen und Tim und ich guckten noch etwas Fernsehen. Erster Urlaubstag vorbei!

Sonntag – 19.07.

Wir haben so lange geschlafen, wie Ben uns ließ. Meist ist er ja schon um 6 Uhr auf den Beinen, aber der Vortag hat ihn wohl doch so geschafft, dass er glatt bis halb 8 in seinem Reisebett gelegen hat. Gut für uns. Danach haben wir im Schlafzimmer noch ein bisschen gespielt, damit sein großer Bruder im Nebenzimmer auf dem Schlafsofa noch ein halbes Stündchen länger liegen bleiben konnte. Aber um halb 9 war damit dann auch Schluß und es wurde endgültig aufgestanden. Brötchen gibt’s gleich um die Ecke in einem kleinen Lädchen und wir haben am Frühstückstisch gesessen und uns von drinnen den Regen draußen angesehen. Ist ja klar, wir sind an der Ostsee, natürlich regnet es dann. War ja bei unseren anderen Urlauben in Kühlungsborn nicht anders. Nächstes Jahr fahre ich wieder nach Kroatien, ich nehme an, der Rest der Familie sieht das ähnlich.

Unsere Terrasse

Unsere Terrasse

Den Vormittag haben Alex, Tim und Ben im Schwimmbad verbracht und ich habe auf dem Zimmer rumgedrömmelt und gar nichts getan. Weder geschlafen noch gelesen, noch sonstwas. Mich ärgerte der Regen und das unstete WLAN. Und dass hier in Gebäuden kein UMTS-Empfang ist, macht es auch nicht besser – sonst hätte ich ja wenigstens mein eigenes WLAN per Mifi-Router aufmachen können. Aber das klappt auch nicht. Muss es eben so holperig online gehen. Nachwuchs 1.0 ist davon auch schon genervt, weil er immer aus seinen Spielen raus fliegt. Nun, nicht zu ändern.

Während Bens Mittagsschlaf haben wir auf dem Zimmer gesessen, gelesen und gedöst. Leider ist das Wetter immer noch nicht besser geworden, bewölkt, ab und zu ein paar Tropfen … aber immer über 20°C. Zum Rad fahren war uns das zu schlecht, Strand war auch nicht das Wahre. Also haben wir uns überlegt, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Kaum dass wir das Dorfhotel-Gelände verlassen haben, begann es zu regnen. Erst nur ein bisschen, dann immer mehr. Die Straße durch den Ort war verstopt, es regnete in Strömen und wir haben dann direkt vor einer Schranke zu einem Parkplatz genervt gewendet und sind zurück zum Apartment gefahren. Sehr merkwürdig, dass Freunde und Bekannte immer nur Bombenwetter an der Ostsee haben, wir aber immer im Regen stehen.

Wir zahlen aber in den 180€ pro Übernachtung für die Saunabenutzung mit! Also nochmal die Badesachen gepackt und alle Mann die paar Meter zum Schwimmbad gegangen. Alex ist mit Ben ins Babybecken und Tim und ich haben zunächst den kalten Außenpool ausprobiert, bevor wir in die Finnische Sauna gegangen sind. 90° – alles gut. Ist zwar nur ein Mini-Saunabereich mit zwei Saunen, einer Liege draußen und einem kleinen Ruheraum drinnen, aber alles ist sauber und es waren vor allen Dingen nur noch zwei weitere Gäste in der Sauna! Sehr erholsam. Als Tim keine Lust mehr hatte, habe ich ihn gebeten, Alex abzulösen und auf Ben auzupasen. Mit fast 12 Jahren geht das wohl für eine Viertelstunde. So konnte Alex auch noch mal die Sauna ausprobieren.

Abendstimmung vor unserer Wohnung

Abendstimmung vor unserer Wohnung

Ruck-Zuck war’s dann auch schon kurz vor 18 Uhr und weil wir Essen gehen wollten ohne Bens übliche Bettgehzeit übermäßig zu überschreiten, sind wir zurück zum Apartment, umgezogen und los zum Restaurant im Dorfhotel. Die Speisekarte, die wir vorher schon studiert hatten, ist aufgeräumt und die Preise sicher nicht am unteren Ende der Möglichkeiten angesetzt. Da sollte man schon was geboten bekommen. Tim entschied sich für ein Schnitzel, ich nahm das Rumpsteak auf Pfifferlingen und Alex Fisch. Ben bekam auch eine Portion Pommes mit Erbsen und Chicken Nuggets. Das Essen war komplett in Ordung, Steak hätte für mich noch einen Tuck mehr Medium sein können, war aber weit entfernt von “durch”. Pommes waren lecker, meine Bratkartoffeln sehr gut und der Fisch war auch bestens. Auch die Bedienung war sehr zuvorkommend, wir hatten einen extra Kinderstuhl für Ben, die Einrichtung ist schick und wir mussten trotz einiger Gäste nur ganz kurze Zeit auf das Essen warten. Kann man so empfehlen. Auch wenn über 60€ für 4 Personenn nicht das ist, was wir uns täglich leisten können.

Nach dem Essen sind wir noch kurz um den Block spaziert und haben dann Nachwuchs 2.0 ins Bett gebracht. Alex hat gelesen und Tim und ich den Abend bei den “Drei Musketieren” und “The Dark Knight Returns” verbracht.

Montag – 20.07.

Die Sonne scheint! Super :-) Endlich. Alex und Ben haben nach dem langen Ausschlafen bis 8 Uhr Brötchen geholt und wir haben ganz entspannt gefrühstückt. So richtig wussten wir nicht, was wir machen sollten. Für den Strand war’s noch zu kühl, nur rumliegen wollten wir auch nicht, also haben wir die Räder fertig gemacht, um nach Boltenhagen zu fahren. Der extra für den Urlaub zusätzlich gekaufte Billiganhänger passte nicht an mein Rad (jedenfalls kam ich beim Treten immer an die Deichsel) und darum musste Alex das Ding ziehen. War aber wohl kein Problem.

Es sind keine 4 Kilometer bis zur Seebrücke, Ben fand’s super im “Ahänga”, zack, waren wir da. Der Ort war rappelvoll, die Seebrücke war rappelvoll, die Straßen waren rappelvoll. Es ist Urlaubszeit. Trotzdem sind wir auf die Seebrücke bis ganz ans Ende gegangen. Sehr langsam, weil Ben an jedem Balken mit einem entzückten “Uhhhhhh” stehen geblieben ist und das Meer auch alle 2 Meter anders aussah. Allen hat’s gefallen.

Spaziergang in Boltenhagen

Spaziergang in Boltenhagen

Kurz vor Bens Mittagsschlafzeit sind wir wieder Richtung Heimat gefahren, auf der halben Strecke zurück ist Nachwuchs 2.0 dann eingeschlafen und hat auch nicht bemerkt, dass er in sein Reisebett getragen wurde. Jetzt also wieder 2 1/2 Stunden chillen. Ich bin angefangen, eines der beiden mitgebrachten Bücher zu lesen: “Control” von Daniel Suarez dessen “Daemon”, “Dark Net” und “Kill Decision” mir ausnehmend gut gefallen haben. Auch Control machte schon nach den ersten Seiten sehr viel Spaß. Mag ja diesen Tech-Kram sehr.

Nachmittags ging’s dann das erste Mal an den Strand. Der zum Dorfhotel gehörige Sand sieht nicht so aus, als wäre er von der Natur dort so vorgesehen und ist deutlich grobkörniger, als der weiche Pulversand am Boltenhagener Strand. Trotzdem haben wir dort sehr bequem in der Sonne bzw. dem Schatten der Strandmuschel gelegen, gelesen, mit Ben gespielt und zugeschaut, wie sich Tim in der Ostsee einen abgefroren hat. Er war aber nicht der Einzige im Wasser und schwört Stein und Bein, dass es angenehm war. Ich hab’s nur bis zu den Waden ausprobiert und mir war es eindeutig zu kalt! Ben tingelte immer von der Strandmuschel zum Wasser und zurück, sah nachher ganz paniert aus und hat sich köstlich amüsiert.

Am Strand vom Dorfhotel

Am Strand vom Dorfhotel

Abends hatten wir dann ein gemütliches Abendbrot mit Brot und Brötchen und dann noch ein bisschen Fernsehen. Vorher ist Alex noch mit Ben in den überall herumstehenden Bollerkarren um den Block zum Restaurant gefahren. Dort stand ein DJ recht verlassen auf dem großen Vorplatz und gab sich redlich Mühe, die wenigen draußen sitzenden Gäste zu unterhalten. Ben hat das wohl ziemlich gefallen. Tim hat “The Big Bang Theory” entdeckt und amüsiert sich köstlich. Zumindest viele der Anspielungen auf Star Wars, Star Trek und Superhelden versteht er ja nun ziemlich gut. Und der Rest ist ihm auch nicht fremd, glaube ich ;-) Alex und ich haben allerdings lieber gelesen. Bei über 2.200 Wiederholungen der Serie im Jahr – von der es nur knapp 750 Folgen gibt – haben wir bald alle mehrfach gesehen. Was allerdings der Lustigkeit keinen Abbruch tut :-)

Dienstag – 21.07.

Ben geht für seine Verhältnisse spät ins Bett, dafür schläft er aber auch länger. Bis halb neun haben wir heute morgen im Bett gelegen und gedöst. Danach habe ich mich fix geduscht und bin mit Ben zum Kramladen an der Rezeption gegangen, um Brötchen zu besorgen. Same procedure as every morning. Dann Frühstück, rumgammeln, lesen. Alex hat Ben ganz kurz in der KiTa abgegeben, um zu gucken wie er das so mitmacht. War wohl auch kein Problem für die paar Minuten. Das probieren wir morgen mal für 2 Stunden aus :-) Beim Lesen geht die Zeit schnell vorbei und da war es auch schon wieder Mittagsschlafzeit für Nachwuchs 2.0 und wir mussten uns 2 1/2 Stunden ruhig verhalten. Können wir ;-) Tim sitzt mit Kopfhörern auf den Ohren und Handy in der Hand auf dem Sofa und Alex und ich lesen. “Control” habe ich so gut wie durch. Klasse Buch.

Nach dem Schläfchen waren wir uns nicht so recht schlüssig was wir machen wollen. An den Strand grundsätzlich ja, wäre da nicht der ganze Sand. Das kann ich ja nicht so gut leiden. Und das Wasser ist kalt, es gibt dort keine Stranddusche, keine Toilette und und und … aber im Paket ist ja Schwimmbadbenutzung mit drin. Und da gibt’s auch die Sauna :-) Ben findet das Planschbecken eh super, also dahin. Alex und ich waren beide zweimal zum Saunen, Tim war einmal mit und währenddessen hat der jeweils andere mit Ben gespielt. Das Außenbecken war zwar eisig, was Tim aber nicht davon abgehalten hat, den ganzen Nachmittag darin zu verbringen und mit einem anderen Jungen Wasserball zu spielen.

Nix tun und auf's Meer gucken

Nix tun und auf’s Meer gucken

Bis kurz nach 18 Uhr waren wir dort, Alex hat sogar noch Aqua-Aerobic mit gemacht … dann war aber Schluß. Zum Abendbrot gab’s Brot und Toast. Hatten im Aldi ja ‘nen Wocheneinkauf erledigt. Alex hat den Abend danach auf der Liege vor dem Apartment mit Blick auf den Hafen verbracht, Tim hat irgendwas auf SuperRTL geschaut und ich bin noch einmal eine Stunde spazieren gegangen. Manchmal frage ich mich, ob wir dem Nachwuchs genug bieten, aber zumindest der Große sagt, dass alles gut ist. Ich muss ja im Urlaub nicht viel machen, außer nichts. Action habe ich zu Hause genug.

Mittwoch – 22.07.

Heute mal ein anderer Ablauf: Tim ist nach dem langen Ausschlafen mit seinem Bruder zum Brötchenholen gegangen! :-) Danach hat Alex Ben in der KiTa abgeliefert – mal schauen, ob er zwei Stunden durchhält – und wir haben rumgedöst. Irgendwann sind Tim und ich zum nächstgelegenen Supermarkt gefahren, um die Vorräte aufzufüllen. Als wir zurück kehrten, war Alex schon los, Ben abholen. Der war wohl in der Spielgruppe recht zufrieden und hat schön gespielt. Klasse. Nur ins Bett gehen wollte er nicht so recht, war zu aufgedreht. Alex und Tim hatten vor, nach Boltenhagen in den Kletterpark zu fahren und ich komme nach, sobald Ben wach wird. Man darf eh nur zwei Stunden klettern, dachten wir, so dass wir danach noch kurz an der Strandpromenade schlendern können.

Als die beiden weg waren, schlief Ben noch nicht und das änderte sich auch leider etwas länger nicht. Unsere Nachbarn hatten – wie alle hier! – auch ein Kleinkind und das schrie auf der Terrasse aus voller Brust. Was Ben dazu animierte in einer Tour “Baby weint” zu sagen und nach Mama zu rufen. Der sehe ich nicht mal ansatzweise ähnlich, was ihn nicht gerade beruhigte. Hat ein wenig gedauert, bis er dann völlig groggy und schluchzend eingeschlafen ist. Ich habe mich derweil abwechselnd auf das Sofa und die Terrasse gelegt und gelesen, gelesen und gelesen. Während Ben schlief und schlief und schlief. Zwischendurch kamen Status-WhatsApp-Nachrichten rein, auf welchem Parcours Alex und Tim inzwischen waren und Ben schlief. Der musste ziemlich groggy gewesen sein.

Oben im Kletterpark

Oben im Kletterpark

Tatsächlich hatten die beiden Zeit bis 16 Uhr auf dem Klettergelände und haben das auch fast ganz ausgenutzt. Kurz vor 17 Uhr waren sie erst wieder hier und Ben schlief immer noch … ist dann aber durch das Geräume wach geworden. Wir hatten für heute das Buffet im zweiten Restaurant gebucht und da “darf” man in zwei Schüben hin. Einmal um 17:30 Uhr und einmal um 19:00 Uhr. Das kam ganz gut mit Bens Bettgehzeiten hin, so dass wir nur noch knapp eine halbe Stunde bis zum Abendbrot mit auf’s Meer gucken und auf dem Spielplatz abhängen rumbringen mussten.

Später bekamen wir im Restaurant sogar einen Außenplatz mit Strandkorb und konnten uns den Magen am Buffet voll schlagen. Das war quantitativ reichlich vorhanden, qualitativ OK, mehr aber auch nicht. Auch die Platzierung der Speisen war eher ungewöhnlich. Warum zum Beispiel der süße Grießbrei für die Sauerkirschen direkt hinter den Fischnuggets in den Warmhaltebottichen untergebracht waren erschließt sich mir nicht. Der ganze Grießbreiklacker auf dem Fisch brachte diesen nicht deutlich nach vorn. Außerdem kann ich bei solchen Buffets ja nicht leiden, wenn sich die Gäste nicht ordentlich anstellen, sondern jeder denkt, er wäre der Anfang der Schlange. Merkwürdigerweise sind es meist grellgeschminkte Damen – gern behängt mit allerlei klimpernden Glitzer – egal welchen Alters (die Damen, nicht der Glitzer), die diese verschobene Wahrnehmung haben.

Restaurant Windflüchter und Strandläufer im Dorfhotel Boltenhagen

Restaurant Windflüchter und Strandläufer im Dorfhotel Boltenhagen

Der Preis des Buffets für uns vier war genauso hoch, wie für das à la carte Essen am Vor-Vortag. Dafür war es geschmacklich deutlich weniger gut und man konnte die Kosten wirklich nur über die Inklusivgetränke und ordentlich reinschauffeln wieder raus holen. Brauchen wir nicht noch einmal. Der Service war allerdings sehr gut, freundlich, schnell und hilfsbereit. Da kann man echt nicht meckern.

Am Abend sollte im Fernsehen “The 100” anlaufen, eine neue Serie, auf die ich mich den Trailern nach schon sehr freute. Leider entpuppten sich zumindest die ersten beiden Folgen als erschreckend infantil und tölpelhaft gespielte, oberflächlich und billig inszenierte Massenware. Auf Twitter wurde zwar erwähnt, man müsse ein paar Folgen durchhalten und die zweite Staffel sei super … aber ich weiß nicht. Sollte man sich nicht gerade am Anfang besonders Mühe geben?

Donnerstag – 23.07.

Ben hat im Urlaub echt einen gesegneten Schlaf, so dass wir wieder erst um halb neun aus den Kojen gescheucht wurden. Tim hat mit Ben das Frühstück besorgt, während im Apartment der Tisch gedeckt wurde. Wir hatten vor, nach dem Frühstück mit dem Fahrrad nach Boltenhagen zu fahren. Das wurde dann auch genau so gemacht. Allerdings getrennt. Alex mit Tim und Ben und ich allein. Ich hatte vor, ein bisschen Ingress zu spielen. Hier im Hoteldorf-Boltenhagen gibt es zwar auch 18 Portale, die waren aber als wir ankamen alle schon blau und nur ein halbes Dutzend grau und da kein anderer Spieler hier zu sein scheint, ist es äußerst müßig, nur immer die Portale abzugrasen. Verfeldert hatte ich sie schon komplett. Im Ort selbst gab’s aber noch deutlich mehr und dazu eine Mission, die diese auch alle abgraste. Die wollte ich machen. Habe ich auch.

Seebrücke Boltenhagen

Seebrücke Boltenhagen

An der Seebrücke habe ich während eines leichten Nieselschauers den Rest der Familie getroffen, die sich dort unter den Kolonaden untergestellt hatten. Tim hatte die ganze Zeit keine Lust zu spielen und ich auch nicht mehr, ihn zu nerven. Habe jetzt eine Badge mehr und ein paar Dutzend Uniques dazu bekommen. Alex ist mit Ben und Tim dann zurück zum Zimmer, da Ben fast im Stehen eingeschlafen ist und ich bin in den Nachbarort Klütz gefahren, um dort noch ein bisschen zu spielen. Musste aber leider die Missionen dort abbrechen, weil an einem Portal O2 ums Verrecken keinen Empfang hatte. Habe also nur ein bisschen um die Kirche was blau gemacht und bin dann auch zurück zum Zimmer.

Ben war dort wundersamerweise gerade erst eingeschlafen – war wohl zu aufgedreht. In der Schlafenspause ist Alex in die Sauna gegangen und Tim und ich lasen, lasen und lasen. So stelle ich mir Urlaub vor. Einfach nichts tun. Keine Ahnung ob das dem Nachwuchs so gefällt. Ben scheint gute Laune zu haben und Tim beteuert auch, dass es gut ist. Allerdings ist er auch ein bisschen bockig. Wird halt bald 12 … Nach dem Mittagsschlaf haben wir die Minigolfanlage direkt vor unserem Apartmenthaus ausprobiert.

Minigolfanlage im Dorfhotel

Minigolfanlage im Dorfhotel

Die Bahnen sind mit grünem Kunstrasen ausgelegt und sehr schön geschwungen und wellig angelegt. Das führt allerdings dazu, dass es eher Cross-Golf denn Minigolf ist. So richtig zielen konnte man nicht, ist eher ein Glücksspiel gewesen. Der Ball rollte wohin er wollte. Tim und ich waren ein paar Mal frustriert und die Familie vor uns hat nach 9 Bahnen abgebrochen nachdem es vorher ein paar laute Worte gegeben hat. Aber dafür kostet es auch nichts und ist im Preis mit drinnen! Alex hat mit Ben derweil die Spielplätze um den Golfplatz besucht.

Danach habe ich weiter in “Silo” von Hugh Howey gelesen. Auch ein sehr geiles Buch. Schöne und sehr ausführliche Dystopie. Weiter gibt’s nichts zu berichten … außer dass ich vergessen habe, mich beim Lesen auf der Terrasse einzucremen. Bin aber nur ein ganz bisschen rot geworden. Brennt nicht mal.

Nach dem Abendbrot gab’s nur Fernsehen … während ich gelesen habe!

Freitag – 24.07.

Vormittag fast wie immer, lange geschlafen, Tim und Ben haben Brötchen geholt und wir haben in Ruhe gefrühstückt. Danach waren wir wieder ganz kurz unschlüssig, ob wir in Kultur machen und uns vielleicht Wismar oder eine andere Stadt ansehen wollen, oder doch lieber irgendwie gar nichts unternehmen sollen. Letzteres war mehr nach unser aller Mütze :-) Man kann sich im Dorfhotel auch allerlei Fahrzeuge ausleihen. Vom stinknormalen Fahrrad (wir waren froh, unsere dabei gehabt zu haben!) über zwei- und viersitzige Kutschen und kleine Dreiräder bis zu Kettcars in allen Größen. Wollte Tim auch mal ausprobieren und wir haben die 7 € für eine Stunde locker gemacht.

Kettcar fahren

Kettcar fahren

Ein fettes Teil mit großen Cross-Ballonreifen mit dem er erstaunlich schnell fahren konnte. Ben war ganz neidisch als Tim damit absauste. Durfte sich dafür auf einen Zweisitzer setzen und “trocken” am Lenkrad drehen. Da war er schon nicht von weg zu bekommen. Wir sind dann mit ihm ein bisschen spazieren gegangen und haben geguckt, wo Nachwuchs 1.0 wohl rumdüste. Der kam dann auch immer mal wieder an uns vorbei gesaust und hat irgendwann seinen Bruder auf dem Schoß mitgenommen. Das war das Allergrößte! Das Grinsen von Nachwuchs 2.0 ging gar nicht mehr weg, als die beiden über die Wege und Plätze gefahren sind. Umso größer das Gebrüll, als Tim dann wieder ein bisschen alleine los wollte. Aber so ist das halt, irgendwann ist Ben auch groß und kriegt sein eigenes Kettcar.

In der Mittagspause haben Alex und Tim gelesen und ich mich noch einmal auf’s Rad gesetzt, um nach Boltenhagen rein zu fahren. Nachdem ich gestern in Klütz war, dauerte es dort keine 10 Minuten, bis ein Erleuchteter kam und meine gerade eingenommenen Portale wieder grün gefärbt hat. Danach ist er noch nach Boltenhagen gekommen und hat dort großflächig alles von blau auf grün umgefärbt. Das störte mich gar nicht, denn dadurch hatte ich die Möglichkeit noch ein paar Unique Captures zu bekommen und weitere Links zu bauen. Mir fehlen noch knapp 130 Links bis zum nächsten Level. Also mitnehmen, was man kriegen kann. Knapp zwei Stunden war ich unterwegs und als ich zu Hause vor dem Wohnzimmer ausrollte, war Ben immer noch am Pennen. Wurde dann aber ziemlich fix wach, nachdem wir die Schlafzimmertür aufgemacht haben.

Ich bin den Rückweg extra über die Strandpromenade gefahren (was verboten ist, aber alle ignorieren und auch niemand etwas sagt), um zu schauen wo noch schöne Strandabschnitte sind. Eigentlich ist der ganze Strand in Boltenhagen schöner, als der am Dorfhotel. Bis auf die letzten beiden – dort sind Hunde erlaubt. Und ich saß letztlich mit Ben schon neben einem Kackehaufen am Strand. Habe den Rest der Familie nur kurz überreden müssen, an den Strand zu fahren. Keine 10 Minuten mit dem Rad. Alles in den Hänger geschmissen, meine Packtasche gefüllt und los. Nur die selbstaufbauende Strandmuschel war ein bisschen unhandlich am Lenker. Am Strand aber unerlässlich, denn im Wind war es gar nicht mal so warm. Im Windschatten der Muschel dafür umso muckeliger. Tim ist sofort in die Ostsee gerannt und versuchte uns zu überzeugen wie warm das Wasser sei. Ich konnte es nicht so recht glauben, bin dann aber doch irgendwann mal hinterher gegangen. Man muss schon ganz schön weit laufen, damit das Wasser überhaupt bis zur Badehose reicht. Und es war arschkalt!

Strandabschnitt im eigentlichen Ort Boltenhagen

Strandabschnitt im eigentlichen Ort Boltenhagen

Tim wollte unbedingt eine paar Meter weiter raus zu einer kleinen Sanderhebung. Dazu musste man aber erst mal durch hüfttiefes Wasser, bis es wieder nur bis zur Wade ging. Und da waren dann die Wellen am schönsten. Weil es so windig war, kamen ab und an auch mal welche, die mehr als einen halben Meter hoch waren und richtig schön klatschten. Und wenn man so im Wasser und im Wind stand, dann kam einem das Wasser tatsächlich fast lauwarm vor. Will ich nicht leugnen. Trotzdem bin ich irgendwann raus … während Tim noch drin blieb. Am Strand strahlte Alex über’s ganze Gesicht, weil die Familie neben uns im Strandkorb gegangen war und uns den Strandkorb überlassen hatte. Die hatten Abreisetag, den Strandkorb für den ganzen Tag gemietet und uns einfach den Schlüssel gegeben. Großartig, nochmal etwas mehr Windschutz. So haben wir es dann bis deutlich nach 18 Uhr am Strand ausgehalten. Tim hatte im Wasser einen anderen Jungen getroffen, mit dem er in den Wellen lag. Alles gut.

Als wir gingen, haben wir den Strandkorb an zwei Frauen mit etlichen Kindern weiter “vererbt”, die darüber auch ganz angetan waren. Zurück im Apartment habe ich aus dem was wir noch hatten – Tomaten, Paprika, Pfefferbeisser, Pilze, Oregano, Pfeffer, Frischkäse und etwas Ketchup – eine Soße gebastelt, die wir uns über die gekochten Nudeln gekippt haben. Schmeckte gar nicht mal so schlecht. Und während Tim danach im Fernsehen “Outlander” geguckt hat, haben Alex und ich auf der Terrasse gelesen. Nachdem ich “Silo” durch hatte, habe ich mir sofort den zweiten Band “Level” (und Teil drei “Exit”) auf den Kindle geladen. Kann die Bücher von Hugh Howey nur empfehlen.

Samstag – 25.07.

Letzter ganzer Urlaubstag. Ben war heute morgen schon um halb 7 wach. Wahrscheinlich, weil es ab 5 Uhr wie blöde geregnet und gestürmt hat. Ich war jedenfalls nicht wach :-( konnte aber auch nicht mehr schlafen, wenn der Nachwuchs rumramentert. Alex hat mit ihm dann schon ein Nutellatoast gegessen, während ich mich noch mal umgedreht habe. Irgendwann sind Alex und Ben dann Brötchen holen gegangen und wir haben gefrühstückt. Ich war ein bisschen groggy. Leichte Kopfschmerzen und schlapp. Keine Lust zu irgendwas. Alex ist daher mit Ben und später auch Tim ins Spielzimmer in einem der Apartmenthäuser gegangen. Bällebad, Sitzecken, Rutschen und so … während ich diesen Bericht hier getippert habe. Packen wollen wir heute abend – so viel ist das ja nicht – und morgen früh um 10 Uhr müssen wir die Wohnung geräumt haben.

Über uns sind vorgestern neue Gäste eingezogen. Opa, Oma und 3 Enkel – Kerl, was nerven die. Links und rechts neben uns sind auch Familien mit Kindern. Das ganze Dorf ist ein einziger Kinderhort, aber von denen hört man nix. Außer sie spielen auf dem Rasen vor der Wohnung. Über uns der Mann und die Frau können aber nicht leise. Prollig und laut. So gar nicht meine Art. Die Kinder höre ich so gut wie nicht, nur immer wie die beiden am rumpoltern sind, die Kinder sollen endlich ruhig sein. Ich glaube, bevor wir ins Auto steigen, rufe ich denen ein freundliches “Haltet doch endlich mal die Fresse!” hoch.

Bällebad in der Spielwohnung

Bällebad in der Spielwohnung

Alex kam mit den beiden Söhnen gegen Mittag zurück und der Jüngste ist fast umgehend in seinem Bettchen eingepennt. Spielen macht müde! Weil wir sonst nichts weiter geplant hatten durfte Tim sich noch einmal einen der Riesen-Kettcars leihen. Damit fuhren die Kinder ständig auf dem Gelände rum. Er entschied sich diesesmal für die dreirädrige Variante – tauschte sie aber recht schnell gegen ein herkömmliches Modell um, schien mehr Spaß zu machen. Ich bin mit ihm rumgelaufen und habe ein bisschen Ingress auf dem Gelände gespielt. Ein grüner Spieler hatte einige der Portale eingenommen und ich konnte so eine etwas optimierte Verfelderung vornehmen.

Den ganzen Tag schon war das Wetter ziemlich durchwachsen, in der Nacht hatte es geschüttet, tagsüber war es zwar trocken und warm, aber ziemlich bewölkt und es grummelte auch ein wenig. Daher haben wir uns gegen den Strand entschieden und sind noch mal die 200 Meter bis zum Hallen-/Freibad mit Sauna gegangen und haben uns zwischen saunieren und aufpassen auf Ben im Babybecken abgewechselt. Ich habe 5 oder 6 Gänge gemacht, Alex 2 oder 3 hat dafür von Holger – dem Bademeister, der eigentlich schon Feierabend hatte – einen extra Aufguss bekommen. Sehr nett! Tim war mit drin, hat aber nach 2/3 abgebrochen ;-) Ich hab’s direkt nach dem Aufguss auch nur 10 Minuten in der Hütte ausgehalten, bis mir die Ohren zu sehr gebrannt haben. Ben war zwischendurch mit im Ruhebereich der Sauna und hat auf den Liegen gechillt. Auf jeder einzelnen, immer schön der Reihe nach.

Gleich geht's los!

Gleich geht’s los!

Als wir gegen 18:30 Uhr zurück zur Wohnung gingen, sah der Himmel im Westen ziemlich düster aus. Tim, Ben und ich sind vorgegangen, weil sich Alex noch fertig machen wollte … ich bin dann aber mit dem Regenschirm zurück gerannt, um sie abzuholen weil genau in dem Augenblick als Tim die Tür hinter uns schloss, der Regen wie aus einem Wassereimer auf den Boden schlug. Das war wohl der Sommersturm, welcher in NRW so schlimm gewütet hat … oder so ähnlich. Bei uns war zu Hause jedenfalls die Tischdecke von den Gartenmöbeln geweht. In Boltenhagen war es nach 15 Minuten schon wieder klar und wir sind in den “Strandläufer” gegangen. Am letzten Abend wollten wir noch mal richtig was essen gehen und hatten uns die “Schnitzel-Party” ausgesucht. Sind wir auch alle komplett satt von geworden. Und auch wenn die Bedienung uns erklärte, dass sowohl Strandläufer als auch Windflüchter (hier gab’s Buffet) von denselben Köchen bekocht werden, gefiel uns das Essen à la carte deutlich besser. War ruhiger dort, leckerer angerichtet und persönlicher. Und der Preis stimmte letztlich auch.

Den Abend haben wir mit Quizshows im Fernsehen beendet und haben parallel ein bisschen gepackt. Ein bisschen was haben wir ja schon mitgeschleppt – und ganz viel nicht benutzt. Klamotten, Spielzeug … alles mögliche. Jedes Jahr das Gleiche :-)

Sonntag – 26.07.

Wie immer war der Jüngste als erster wach. Hätte heute aber ruhig noch ein Stündchen länger schlafen dürfen. So sind wir jedenfalls zum zeitigen Packen gekommen. Der Wetterbericht sagte für den späten Vormittag Regen voraus und darum haben wir erst den Yeti beladen und dann gefrühstückt. Die Taschen in den Kofferraum, Dachbox gefüllt, Elektronik zusammen geräumt und den Heckträger zusammengeschraubt, angebaut und mit den Rädern bestückt. Ich habe dem Eufab ja nicht getraut, aber mit zwei zusätzlichen Spanngurten an der Dachreeling hat das Ding die drei Fahrräder doch gehalten. Dann gab’s das letzte Urlaubsfrühstück. Aber ohne große Traurigkeit, wenn’s nach Hause geht, grinsen wir alle immer auch ein bisschen. Schlüssel bzw. Chipkarten abgegeben und ein letztes Mal mit den Bollerwagen bis an den Strand spaziert und einmal die Promenade runter – dann wurden die Plätze im Yeti eingenommen.

Zwischenstop auf der Rückfahrt

Zwischenstop auf der Rückfahrt

Auf der Hinfahrt sind wir ab Soltau Landstraße gefahren und lagen damit ganz richtig. Haben wir uns dann für die Rückfahrt auch so gedacht und anfangs auch gegrinst, als wir von stockendem Verkehr und Stau auf der Autobahn im Radio hörten. Bis wir das auch auf der Landstraße hatten. Und dazu noch reichlich Sperrungen und Umleitungen, was ein Dreck. Insgesamt haben wir nicht ganz 1 1/2 Stunden länger für die Rückfahrt benötigt, als das Garmin zu Anfang ausgerechnet hatte. Naja, man kann nicht alles haben.

Letztendlich kamen wir heile zu Hause an! das ist das Wichtigste. Hatten schöne 8 Nächte und 9 Tage an der Ostsee und noch eine bzw. zwei Wochen Urlaub vor uns. Im nächsten Jahr will ich (und Tim) aber wieder nach Kroatien.