Autotausch

Der Yeti hat heute – hoffentlich – die Heimreise nach Bad Oeynhausen angetreten. Nicht aus eigener Kraft, sondern auf einem Hänger vermute ich. Gesehen habe ich ihn noch nicht. Die Instandsetzung geschieht jedenfalls hier. In dem Zusammenhang musste ich auch den Octavia als Leihwagen hergeben. Hat mir ganz gut gefallen, aber nach einem Jahr Yeti fahren möchte ich nicht wieder so ein “kleines” Auto. Klar, der Kofferraum von dem Kombi ist größer, aber die Sitzposition, der Überblick und das Gefühl beim Fahren sind kein Vergleich. Ehrlich, das macht im Yeti viel mehr Spaß! Im Volvo selig saß ich mit dem Hintern ja noch mehr auf der Straße, als in dem Octavia. So im nachinein kommt mir das ziemlich merkwürdig vor ;-) Die 77 Turbodiesel-KW des Ocatvia waren ausreichend, aber keine Offenbarung. Der Motor bringt einen von A nach B, erzeugt aber kein Grinsen im Gesicht beim Betätigen des Gaspedals. Außerdem nagelt er vernehmlich.

Allerdings ist das alles nichts im Vergleich zum dem Kohlenkasten, der jetzt auf dem Hof steht. Ein Fiat Panda! Nun bin ich ja der italienischen Marke alles andere als abgeneigt – ein Uno, ein Tipo, ein Punto in meinem Besitz und ein Uno, ein Punto und noch ein Punto bei Alex sprechen da wohl für sich. Aber der Panda kann mich echt nicht begeistern. Innen sitzt man zunächst ganz gut, aber schon nach kurzer Zeit stören mich die kurzen Sitzflächen. Und das obwohl ich ja nun wirklich kein Riese bin. Der Innenraum ist schick. Wirklich! Beige und schwarz, zwar alles Plastik aber nett anzugucken. Das Lenkrad finde ich sogar super handlich. Auch schalten lässt sich der Panda gut, die Bedienelement sind fest und nicht klapprig, alle an Ort und Stelle, passt.

Nur der Motor, der geht gar nicht. Keine 900 Kubikzentimeter verteilen sich auf lediglich zwei Zylinder und leisten turbounterstützt 77 KW. Das Ding hörte sich für mich zunächst an wie ein altersschwacher Diesel. Beim Tritt auf’s Gaspedal rödelt, trötet und rumpelt es unter der Motorhaube, aber der Panda geht beeindruckend flott nach vorne. Nur kann man das Geräusch beim besten Willen nicht als schön bezeichnen. Im Gegenteil, als ich gemerkt habe dass es tatsächlich ein Benziner ist, habe ich sogar gedacht der sei kaputt. Gefällt mir überhaupt nicht. Viel zu unruhig, huppelig und ruckelig. Außerdem haben wirklich unbeabsichtigt auf den feuchten Straßen die Vorderräder beim Anfahren durchgedreht. Das passt irgendwie nicht so richtig.

Mal schauen wie lange der bei uns bleibt.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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