Anfrage im ASE: Mamitaxen im Apostelweg – Grundschule Eidinghausen

Im Zuge des Umbaus der Grundschule Eidinghausen hat die Stadt Bad Oeynhausen die Durchfahrtsperre des Apostelwegs entfernt und die Straße für den KFZ-Verkehr im Einbahnverkehr geöffnet (Hier wurde übrigens vergessen, den Radverkehr in beide Richtungen zu erlauben!). Regelmäßig spielen sich dort morgens nun teilweise haarsträubende Szenen ab. Autofahrende blockieren die Straße und die Einfahrt zum Fahrradständer der Schüler, stehen mit laufendem Motor mehrere Minuten vor anderen parkenden Fahrzeugen um sich zu unterhalten und fahren munter durch die Massen an Schülern und Eltern, welche zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad zur Schule gelangen.

Es ist ein Unding, dass diese schmale Straße für den KFZ-Verkehr geöffnet wurde. Möchte die Stadt hier warten, bis das erste Kind angefahren wurde? Die Straße ist während der Schulzeiten für den KFZ-Verkehr zu sperren. Parkmöglichkeiten sind z.B. am WEZ oder auf dem Parkplatz gegenüber der Schule an der Kirchbreite gegeben. Von hier können die Schüler von den Eltern die 100 Meter zu Fuß zur Schule begleitet werden. Kurze Beine, kurze Wege!

Die aktuelle Situation ist nicht zu tolerieren.

So hatte ich mir die Frage für den Ausschuss für Stadtentwicklung am 10.12.2020 notiert. Formuliert habe ich es etwas weniger drastisch und den Vorschlag zum Parken auf dem WEZ-Parkplatz habe ich auch weggelassen. Ich halte das zwar für ein probates Mittel, aber der ist privat und man sollte sowas dann auch mit dem Betreiber absprechen, bevor es als “offizielle” Verlautbarung raus geht. Und natürlich sieht das an anderen Schulen nicht wesentlich besser aus. Die Grundschule Eidinghausen wird nur gerade umgebaut und da ist nochmal deutlich weniger Platz.

Niederschrift des ASE vom 20.03.2018
Die ad hoc gegebene Antwort, der Apostelweg wäre wegen dem Neubau eines Mehrfamilienhauses geöffnet worden, ist natürlich falsch. Zumindest wurde genau das während der Planung des Neubaus ausgeschlossen, nachdem ich es mehrfach im Aussschuss gefragt habe! Das Thema dürfte der Verwaltung also alles andere als neu sein.

Sogar eine kleine Meldung in der Neuen-Westfälischen ist diese Anfrage geworden. Ich verstehe auch nicht, warum man die Kinder bis zur Eingangstür mit dem Auto fahren muss. Es muss doch jedem der da durch fährt offensichtlich sein, dass er damit die anderen behindert und dass es dort einfach zu eng ist für die vielen Kinder.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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