Ganz normaler Heimweg

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Es wird dunkel draußen, wenn ich das Büro verlasse. Autofahrer rechnen dann offensichtlich nicht mehr mit Radfahrenden. An der Kreuzung Kaiserstraße/Dr.-Neuhäusser-Straße nimmt mir ein KFZ-Fahrender von links kommend die Vorfahrt. Warum sollte er auch anhalten? Kurz hinter „Mutter & Kind“ an der Eidinghausener Straße steht ein Bulli mit einer Spur auf dem Radweg. Warum sollte man auch die Parkbucht vernünftig nutzen?

Vom Volksbankparkplatz fährt jemand seinen langen Kombi auf die Eidinghausener – bzw. versucht es. Aufgrund des Verkehrs geht das nicht. Er sieht mich von weitem kommen, setzt aber nicht zurück. Hinter ihm steht niemand. Als ich dann anhalten muss und warte, setzt er sogar noch 1 1/2 Meter vor und blockiert nun neben dem Radweg auch noch die Fahrspur.

An der folgenden Blöbaumkreuzung ignoriert ein abbiegender KFZ-Fahrer meine Vorfahrt und kreuzt die sehr rot markierte Radwegführung obwohl ich neben seinem vorderen Kotflügel fahre. Mit einem schnellen Schlenker kann ich das „Touchieren“ und mich selbst verletzen verhindern.

Ich habe dauerhaft ein sehr helles Licht vorne am Rad, sehr helles Rücklicht und die vorgeschriebenen Reflektoren. Ich trage eine hellblaue Regenjacke und die Klettverschlüsse reflektieren genauso, wie meine Hosenbänder. Ich bin sichtbar! Das interessiert bloß keinen. Weil Radfahrer ja grundsätzlich Schuld sind! Es ist zum Kotzen.

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3 Kommentare zu “Ganz normaler Heimweg
  1. Sandro sagt:

    Hay mich würde mal interessieren was deine Achillissehne macht?
    Ich bin gerade in der 7ten woche nach der OP. Vacoped Schuh mit mühe und not auf 1 gestellt. Versucht ein meine Nikes anzuziehen aber ist noch geschwollen. Reha wird erst erlaubt wenn ich aus dem Vacoped raus bin.

  2. Alexander Hermelink sagt:

    Mit Helm wäre das nicht passiert !!1!!!!elf!!

    • atze sagt:

      Hey, auch in computerforen unterwegs einselfzwölftrölf…?
      Ah, Wahnweste hilft auch … unbedingt…!11!!1!

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