Fuß vom Gas

Die dunkle Jahreszeit beginnt und wahrscheinlich dauert es nicht lange, bis Fußgänger und Radfahrer wieder massiv bedrängt werden, sich doch bitte wie ein Weihnachtsbaum zu behängen, damit die armen Autofahrer neben dem ganzen Geblinke im Cockpit noch etwas vom “draußen” mitbekommen. Hm, aber was machen andere “Hindernisse”, die auch da draußen rumrennen. Nun, die Neue Westfälische hatte dazu einen Artikel: NW vom 08.10.2014: Wie ein Wildunfall verhindert werden kann
… Fuß vom Gas, fahren Sie konzentriert, und schalten Sie nachts das Fernlicht ein, denn die Augen der Tiere wirken wie Rückstrahler …
Ohje, für Tiere soll man langsam fahren? Und sich gar konzentrieren? Warum lese ich diesen Appell niemals in Artikeln, die sich um Fußgänger und Radfahrer drehen? Im übrigen: wenn ich ein Reh mit Fernlicht blende, bleibt es in aller Regel dort stehen wo es ist. Und merkwürdigerweise gelingt es mir sogar das Reh zu sehen, wenn es mir den Hintern zu dreht. Ich muss nur auf den Weg vor mir achten und das Licht anhaben. Zusätzlich darf ich auch nur so schnell fahren, wie es die Sichtverhältnisse und meine Augen zulassen.

Nichts anderes gilt übrigens auch falls man Fußgängern oder Radfahrern begegnet. Ganz ohne Refektionsweste, Blinkies, Reflektoren und Leuchtstäben kann man diese erkennen – genau darum hat man das Licht am Kraftfahrzeug! Und wenn man innerhalb des Sichtbereiches nicht zum stehen kommen kann, dann ist man zu schnell. Putzigerweise lernt man das sogar in der Fahrschule.

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