Erneute Achillessehnen-Operation

Vergangenen Dienstag hatte ich eine Nachuntersuchung beim Chirurgen in Herford. Im Mai war ich dort zur ersten Untersuchung, da ich seit etlichen Monaten vermehrt Schmerzen im Hacken und der Sehne habe. Auf den Röntgenbildern sieht man sehr schön das Problem. Die danach angesetzte Röntgenreizbestrahlung habe ich schön über einige Wochen zu Ende geführt und dann auch die ca. 6 bis 8 Wochen Frist abgewartet, nach denen sich eine Verbesserung einstellen sollte. Aber ehrlich gesagt, merke ich keinen Unterschied. Es wird eigentlich eher schlechter.

Bei der Nachuntersuchung meinte der Arzt dann, es nütze nichts, man muss das Kind beim Namen nennen. Nun kenne ich den Namen bereits, denn vor 13 Jahren hatte ich den Scheiß ja schon mal. Die Folgen einer Operation sind mir also bekannt. Der Unterschied nun ist, dass das Sehnenmaterial stark angegriffen ist und wenn der Kalk entfernt wird, nur noch wenig Sehne übrig bleibt. Hoffentlich. Nur wenn es nicht operiert wird, bleibt der Kalk bzw. es setzt sich immer mehr ab und dann wird es nur noch schlimmer. Der Rat – und auch meine laienhafte Meinung – waren nun, lieber früher als später retten was möglich ist. Darum werde ich mich Ende November wohl noch einmal unter’s Messer legen und danach zwei Monate Spaß mit einer Orthese haben.

Ich kann nicht sagen, dass ich mich darauf freue.

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