Schon wieder DNA-Sammlung

Die Polizei in Petershagen hat in einem Mordfall keinen Anhaltspunkt, wer es gewesen sein könnte. Immer öfter wurde in der Vergangenheit dann versucht von allen um Umkreis liegenden Männern/Frauen eine DNA-Probe zu bekommen. Und die Presse sieht darin auch gar nichts Schlimmes. Ich bin entsetzt! NW-News: Auf der Spur des Mörders
Staatsanwaltschaft und Polizei weisen daraufhin, dass es sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme handelt. … Bei optimalem Verlauf rechnen die Beamten damit, die Speichelungen in den nächsten 14 Tagen abgeschlossen zu haben. Ob es dann zu einer räumlichen Ausweitung der Aktion kommt, hängt von den Ergebnissen ab.
Klar, der optimale Verlauf wäre, wenn der Mörder sich meldet. Ich gehe davon aus, dass er es nicht tut – also wird die Polizei den Radius erhöhen.

Ich weiß nicht was die Redakteure, die solche Artikel aus den Presseberichten der Polizei extrahieren so denken, jedenfalls scheint es nichts mit Unschuldsvermutung, Rechtsstaat, Überwachung und Generalverdacht zu tun zu haben. Ich ärgere mich bei sowas immer, dass ich diese Redakteure mit meinem Zeitungsabo auch noch bezahle!

Wenn ich nicht als Beschuldigter gelte, dann gebe ich auch keine Speichelprobe ab.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

1 Kommentar zu „Schon wieder DNA-Sammlung

  1. Hallo,
    dem stimme ich voll zu. Keiner weiß so richtig was mit diesen Proben später wirklich geschieht.
    Außerdem sollten sich die Redakteure angewöhnen das deutsche Wort DNS ( Desoxyribonuleinsäure ) zu benutzen, statt dem englischen DNA ( Desoxyribonucleinacid ).

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