NOlympia

Ich glaube, es war im letzten Jahr auf dem Rückweg aus Kroatien, als ich bei der Bayerndurchquerung im Radio zum ersten Mal von der Gegenbewegung zur Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 in München und Umegung hörte. Und obwohl man im Radio in so einer kurzen Zeit natürlich nicht alle Fakten ausbreiten kann, war ich schon auf der Seite der Gegner. Massive Eingriffe in die Natur, welche später nicht rückgängig zu machen sind, stehen einem Strohfeuer an Einnahmen entgegen, die – schaut man sich andere Großprojekte an – niemals auch nur annähernd die Kosten decken würden. Nein, ich halte nichts davon, für so eine kurzfristige Spaßveranstaltung Milliarden Steuergelder auf den Kopf zu hauen und später auf den Ruinen sitzen zu bleiben.

Nun, am Wochenende stimmte die Region über “Ja” oder “Nein” zu den Olympischen Winterspielen ab und ich kann nicht verhehlen, dass ich mich über die Klatsche für die Befürworter freue. Vor allen Dingen in der vermeintlichen Hochburg, gab es die höchste Ablehnungsquote. Vielleicht kommt da mal jemand von den “Großkopferten” auf andere Gedanken …

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

2 Kommentare zu „NOlympia

  1. Ich habe das Gefühl – vielleicht eine unbegründete Hoffnung – das sich immer öfter Menschen nicht von den blumigen Versprechungen der Politiker und Funktionäre blenden lassen. Und schon unter dem Aspekt freue ich mich über den Ausgang in München. Ich hätte übrigens auch gegen Olympia gestimmt.

    Was spricht eigentlich dagegen, bestehende Infrastruktur (noch einmal) zu nutzen?

  2. …und ein weiteres Argument “pro Bürgerentscheide”.
    Denn in diesem Fall hat die Politik doch schon eine abweichende Meinung zu denen gehabt dessen Stimme sie eigentlich sein sollten.

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