Im Märzen der Bauer …

Heute bin ich nicht Rad gefahren … also schon zur Arbeit hin und zurück, aber keine kleine Runde. Nach einem Anruf von zu Hause, habe ich eine Stunde früher Schluss gemacht, um den voraussichtlich letzten schönen Tag für die nächsten 1 1/2 Wochen zu nutzen und den Garten umzufräsen.

Schon beim Starten der Agria habe ich die Jacke ausgezogen. Es war einfach zu warm. Und auch wenn das Ding aussieht wie ein Spielzeug, kommt man dabei doch ins Schwitzen. Das Motörchen hat ganz schön Kraft und zieht mächtig an den Armen. Der Boden war ein bisschen matschig, ließ sich aber trotzdem ganz gut beackern.

Weil ich so zügig fertig war, konnte ich sogar noch den ursprünglichen Plan umsetzen und das Holz einladen. Holz, dass ich neulich schon vorbereitet hatte. In der Wiese bei meinen Eltern stand ein Apfelbaum, der zum einen nicht mehr ganz gesund war und zum anderen beim Mähen und Wenden störte. Papa wollte den also weg haben.

Schnödes absägen war aber nicht, weil dann der Stumpf ja immer noch stört. Also haben meine Schwester und ich die Wurzeln freigelegt, ich habe sie abgehackt und dann haben wir den Baum mit einem dicken Seil und dicken Armen einfach umgerissen.

Dann nur noch mit der Stihl zerkleinern und – zack – wieder einen halben Winter gerettet. Das ganze Holz habe ich dann eben noch auf einen Hänger geladen und zu uns verfrachtet.

Jetzt noch klein sägen, hacken und stapeln. Das kommt aber demnächst erst – ab morgen gibt’s Regen und am Wochenende Schnee. Es ist doch echt zum Haare raufen. Gut, dass ich noch keine Sommerreifen aufgezogen habe.

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