Ist da ein Haken dran? O2-Kostenairbag beim Roaming

Wichtige Info für Sie als o2 Kunde: Ab 1.7. telefonieren Sie EU-weit für 0,46 €/Min., angerufen werden kostet 0,17 €/Min., SMS nur 0,13 €. Außerdem surfen Sie in der EU für 0,05 €/begonnene 10 KB. Und zahlen dank unseres Sicherheitspuffers nie mehr als 59,50 €/Abrechnungsmonat. Ihr o2 Team Die SMS bekam ich gestern abend. Eigentlich liest sich das doch ganz gut. Hier in Deutschland bezahle ich jeden Monat so grob 30 Euro und kann dafür soviel ins Netz wie ich möchte. Telefonieren tue ich eigentlich nicht. Wenn ich dann mal in den Urlaub fahre und dort meinen Vertrag ganz normal weiter nutze, dürften nach der obigen SMS ja maximal 60 Euro Kosten auf mich zukommen. Und 30 Euro rechne ich auch für eine Prepaid-Karte eines lokalen Anbieters, die ich mir besorgen würde, um im Ausland ins Netz zu können.

Wo ist der übersehene Haken? Und warum ist Kroatien noch nicht in der EU? Habe zu ersterer Frage eben mal den O2-Support angemailt. Am EU-Beitritt können die vermutlich wenig drehen.

[Update]: Na klar ist da ein Haken dran, wäre ja auch ein Wunder, wenn ein Anbieter mal deutlich und klar sagt, was da verkauft wird :-/ DiePresse.com: Roaming-Gebühren sind ab sofort deutlich niedriger
… Sammelt man aufgrund aktiver Datenverbindungen 60 Euro an Gebühren an, wird die Verbindung nach einer vorherigen Warnung gekappt …
Man bekommt also horrend teure Datenpakete abgerechnet und kann nach Erreichen der Obergrenze *nicht* einfach weitersurfen und bezahlt nicht mehr als den erreichten Betrag. Wäre ja auch zu schön, wenn das eine sinnvolle und kundenfreundliche Lösung geworden wäre. Die 60 Euro hat man doch nach 11 MB Datenvolumen voll.

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4 Comments on “Ist da ein Haken dran? O2-Kostenairbag beim Roaming

  1. Mir lag da sowas was heute auch bei SpOn steht:
    “Denn wenn die Kosten für Datentransfers (Roamingkosten) 59,50 Euro erreicht haben, muss der Netzanbieter seither die Übertragung stoppen und darf nichts mehr berechnen. Schon bei 80 Prozent der Kosten muss eine Warnung an den Kunden gesendet werden. Das hat die EU-Kommission durchgesetzt. Weitersurfen können Nutzer erst, wenn sie die Sperre selbst aufheben. Sie haben außerdem das Recht, die Grenze persönlich festzulegen.”
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,707838,00.html

    O2 ist also nicht einmal für den Stopp verantwortlich..

  2. Es geht doch gar nicht um den Stopp. Es geht um die viel zu niedrige, lächerliche Datenmenge und die horrenden Kosten dafür. *Das* ist das Alberne an der Geschichte. Ich hätte kein Problem mit den Kosten. Aber das man dafür nur 11 MB bekommt ist mit “Witz” nicht einmal annähernd umschrieben. Die Hintergründe warum O2 das macht, sind mir bekannt. Für die 60 Euro meinetwegen 1 GB Traffic im Ausland, das wäre eine vernünftige und akzeptable Bepreisung, aber 11 MB? Ich bitte Dich, das kannst Du nicht allen Ernstes gut finden!

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