Stadtentwicklungsausschuß vom 27.11.2008

Heute wurden im Ausschuß für Stadtentwicklung wieder mal ein paar interessante Themen diskutiert – u.a. die “Einführung” des Fahrradbeauftragten. Habe mich nach getaner Arbeit also zum großen Sitzungssaal der Stadt begeben und im Zuhörerbereich Platz genommen. Die Johanniter im Kurgebiet nahmen einige Zeit in Anspruch, die Vorstellung der neuen ÖPNV-Firma in Bad Oeynhausen ebenfalls. Und erfreulicherweise die Antrittsrede vom Fahrradbeauftragten Herrn Bredemeier auch :-)

Hat mir gefallen, guter Einstieg mit einigen Ankündigungen, was er so plant und was im nächsten Arbeitskreis “Fahrradfreundliche Stadt Bad Oeynhausen” am 08.12. vielleicht besprochen und eingestielt werden könnte. Die Einladung dazu flatterte heute per Post ins Haus. Angesichts der heute zu verschiedenen Punkten erwähnten leeren Kassen, ist zu hoffen, dass wir vielleicht sogar ohne Neubau von Radverkehrsflächen fahrradfreundlich werden.

Da die Tagesordnungspunkte alle recht ausführlich behandelt wurden, war der letzte Punkt, den ich verfolgt habe, die Entscheidung zum neuen Rathaus. In der Presse wurden die Ergebnisse der Studie zu den verschiedenen Varianten vor einiger Zeit schon veröffentlicht und festgestellt, dass die Version “Wir lassen es so wie es ist!” die günstigste ist. Genau das wurde im wesentlichen heute noch mal ausführlich dargestellt und im Prinzip von allen eingesehen. Beschlossen wurde dann, den Status Quo bzgl. Rathaus beizubehalten, mittelfristig aber über Erweiterungen nachzudenken. Meinetwegen.

Leider war die Zeit danach schon ziemlich fortgeschritten und ich habe darauf verzichtet, mir anzuhören was ich bei der letzten Sitzung schon wusste: dass an der Werster Straße zwischen “Schwarzer Weg” und “Wiewisch” bereits ein Geh-/Radweg existiert. Bin mal gespannt, was dazu gesagt wurde. Werde ich vielleicht heute abend noch gewahr.

Und jetzt Füße hoch und Popstars gucken.

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4 Kommentare zu “Stadtentwicklungsausschuß vom 27.11.2008
  1. Jens sagt:

    Wenn ich es richtig im Kopf habe, geht es um eine Verlängerung “kurzen Radweges” auf der rechten Straßenseite (wenn man jetzt von Werste kommt) und die halte ich für notwendig, da es immer noch Spezis gibt die den Trampelpfad an der Straße nutzen, obwohl das saugefährlich ist…

    Ich bin klar dafür…

  2. Andreas sagt:

    Wo der entlang führen soll, ist mir schon klar. Nur beim letzten Mal schien keiner von der Existenz des Geh-/Radweges auf der anderen Straßenseite gewusst zu haben – was ich angesichts der Tatsache, dass im Rat über Geldausgeben entschieden wird, etwas bedenklich finde.

    Die angedachte Lösung ist aber aufgrund des Bewuchses und des Grabens nicht einfach (kostengünstig) realisierbar. Mehr als ein schmaler Weg ist dort nicht möglich.

    Alternative wäre eine Querungshilfe am Schwarzen Weg. Und – da kann ich sowieso nur mit dem Kopf schütteln – warum muß auf dem kurzen Stück 60 Km/h erlaubt sein?

  3. Jens sagt:

    Ist schon merkwürdig….

  4. Andreas sagt:

    Das dort grundsätzlich etwas getan werden muß, steht außer Frage. Nur halte ich eben einen Weg auf der südlichen Seite, wo nördlich schon einer ist, irgendwie für überflüssig.

    An anderen Straßen ist es doch auch ein Hauptspaß, einseitieg Geh-/Radwege zu installieren. Eine Querungshilfe am schwarzen Weg – sprich: Bedarfsampel – würde auch die Durchschnittsgeschwindigkeit spürbar senken. Die Unfallzahlen werden sich senken …

    Aber bloß nicht die heilige Kuh “Auto” in irgendeiner Form im Status ankratzen!

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