Peugeot E 208 GT
Der große Junge hat damals, als er nach Siegen auswanderte, einen Fiat Panda TwinAir Lounge mit Duomatic bekommen. Ein grundsätzlich solides und geräumiges Fahrzeug, dass Nachwuchs 1.0 fast vier Jahre lang weitestgehend zuverlässig von A nach B gebracht hat. Auch wenn ich ihn zweimal abschleppen musste! Das hat mich ein bisschen kirre gemacht. Es ist zwar „nur“ die alte Batterie, welche für die Schaltaussetzer sorgt, aber ich war unruhig. Und micht nervte moralisch auch, dass es ein Verbrenner ist, der ja doch recht regelmäßig überschaubar lange Strecken gefahren wird. Genau dafür ist ein Elektroauto deutlich geeigneter.
Das habe ich nach dem letzten Stillstand des Panda kurz vor einer Autobahnabfahrt auch geäußert und der Student ist nach ein bisschen Zögern angefangen, nach Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb zu schauen. Für den Panda würden wir noch einen mittleren vierstelligen Betrag bekommen, vielleicht gibt Oma was dazu und den Rest würden wir sponsoren. Ich hatte einen Inster im Visier, der Grande Panda ist zu neu und zu teuer, ein e-Go zu klein und zu servicelos und überhaupt wollte der Junge ein Auto mit einem halbwegs großen Kofferraum, den er für den Job als studentische Hilfskraft benötigt.

Ich bin auch einmal testweise 20 Minuten gefahren und bin recht angetan. Ist ähnlich flink wie der Fiat 500e, hinten und im Kofferraum etwas größer und fährt *deutlich* angenehmer als der Panda. Der machte zwar einen infernalischen Lärm, welches den jungen Leuten irgendwie gefiel, ich stehe aber mehr auf das elektrische Geräusch. Der 208 ist einfach eine ganze Nummer besser. Nunja, und 6 Jahre jünger. Mit 51.000 Kilometern auf dem Tacho nicht taufrisch, aber sehr gut beieinander.
Jedenfalls kann man inzwischen gebrauchte Elektroautos kaufen!

Schreibe einen Kommentar