Ibis Budget Düsseldorf Hilden

Am letzten Wochenende haben wir uns mit Freunden in der Mitte zwischen unseren Wohnorten getroffen, um einen entspannten tag im Vabali Spa Düsseldorf zu verbingen. Das haben wir im letzten Jahr schon ganz genauso gemacht und es war richtig schön! Zum Vabali muss nichts hinzugefügt werden, außer dass in diesem Jahr das Wetter so gut war wie vor zwei Jahreen im Maritimo und wir daher auch die Außenliegen ausgiebig zum chillen nutzen konnten! So angenehm, dass ich in der Dämmerung draußen vielleicht sogar ein bisschen unter zwei Decken eingemummelt eingenickert bin.

Das Essen war wieder ausgezeichnet und das Personal auffallend freundlich. Nicht dieses aufgesetzte “Sehr gern.”, “Sehr gern.” welches man in Restaurants seit einigen Jahren nach jedem Satz zu hören bekommt, sondern einfach natürlich freundlich. Da fühlt man sich wirklich willkommen und selbst längeres Anstehen beim Warten auf Getränke führt nicht zu schlechter Laune.

Ein kleines Hotelzimmer mit einem Doppelbett und einem quer über dem Kopfende montierten Querbett. Links im Vordergrund ist das im Zimmer befindliche Waschbecken zu sehen.
Für eine Nacht ist es OK.
Übernachtet haben wir im Ibis Budget Düsseldorf Hilden, da das Mercure vom letzten Jahr ausgebucht war. Augenscheinlich war irgendeine größere Veranstaltung in Düsseldorf. Alles voll und dann noch viel teurer als im Vorjahr.

Den Check-In haben unsere Freunde bereits erledigt, als wir ankamen. Zufällig war an der Rezeption morgens jemand vor Ort, ansonsten belegt man seine Zimmer über ein Terminal im Foyer. Haben also unsere Taschen geschnappt und zum Zimmer getragen. Die waren überraschend klein und für meinen Geschmack auch überraschend “sachlich” eingerichtet. Teppich sucht man vergeblich, die Wände sind wasserfest gestrichen und der Boden aus hartem Linoleum(?). Das Bett gerade ausreichend breit für uns zwei und das Querbett über dem Kopfende war recht niedrig angebracht. Gemütlich fand ich das nicht.

Das Waschbecken ist im Zimmer verbaut und die Dusche ebenfalls nur mit einer Glastür vom Bett getrennt. Wenigstens die Toilette hat einen eigenen kleinen Raum bekommen. Die Rohre zur Heizung waren auf der Wand verlegt. Wie gesagt, ich fand es nicht wirklich gemütlich. Allerdings war es augenscheinlich sauber. Als wir die Zimmer bezogen, stand am Ende des Flurs eine Familie mit kleinen Kindern auf der Feuertreppe und rauchte bei offener Tür, so dass der Qualm den Gang runter zog.

Davon war in der Nacht, als wir gegen 12 Uhr aus dem Vabali zurück kamen, allerdings nichts mehr zu riechen. Ab in die Koje und dann schnell schlafen. Das hat auch gut geklappt, die Matratze war zwar schmal, aber gerade noch hart genug. Wir hatten morgens keine Eile weg zu kommen und hatten uns erst auf 9 Uhr zum Frühstück verabredet. Das wurde in einem hellen Raum direkt neben dem Eingang eingenommen. Die Stühle und Tische sind eng gestellt und ich fand es auf der Bank an dem Minitisch mit vier Leuten etwas gedrängt.

Das Frühstückangebot war in Ordnung. Wurst, Käse, Butter, Marmelade und Frischkäse. Die gekochten Eier waren bunt eingefärbt und kalt. Ich habe sogar vergessen, mir ein zweites Brötchen zu holen, weil ich so in der Ecke saß und keine Lust hatte, mich da raus zu quetschen. Insgesamt wirklich nur ein Hotel, um zu übernachten. Das hat ganz offensichtlich funktioniert.

Das Wochenende an sich war allerdings wieder super entspannt und schön. Wird im nächsten Jahr wiederholt. Dann aber wahrscheinlich mal wieder in einem neuen Ressort.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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