Parken an der Rehmer Insel – Autofahrer finden Regeln super

Regeln sind toll! Wenn sich andere dran halten, oder wenn gerade kein “Parkdruck” besteht. Schönes Wetter und ein Fußballspiel erzeugen natürlich einen imensen Parkraumbedarf und es ist völlig unzumutbar, dann einfach 100 Meter weiter entfernt zu parken.

Wenn doch kein freier Parkplatz mehr da ist?


Dann darf man sich natürlich auch einfach auf den Radweg stellen. Dort wo am meisten los ist, wo Fußgänger queren und sich aufhalten, wo Radfahrende stehen bleiben und die Amanda bewundern, wo genau deswegen der Parkplatz vom Radweg abgeteilt wurde! Natürlich wird das nur so lange beachtet, wie der Parkplatz halbwegs leer ist – und selbst dann manchmal nicht.

Aber da kann doch noch jeder lang fahren!


Im obigen Bild sieht man etwas versteckt, wie ein Van einparkt. Der ist vorher natürlich noch neben dem Käfer-Cabrio her gefahren und hat sich durch die Menschen gequetscht. Lustig, dass die Senioren aus dem Fahrzeug danach vor dem Käfer standen und Laut darüber ihren Unmut äußerten, dass “der da aber auch nicht stehen dürfe.”! Zufällig stand ich da ja nun auch und erklärte ungefragt, dass man nicht nur dort nicht parken darf, man darf dort auch nicht lang fahren. Das haben alle fünf auch eingesehen. Aber “Wir sind nicht von hier!”, “Das kann man aber auch schlecht erkennen!”, “War doch genug Platz!” und “Fahrradfahrer sind sowieso die tolleren Menschen.” – nunja, dass dort nicht geparkt werden darf, wurde bei anderen sofort erkannt.

Ein Herr aus der Gruppe wurde zum Schluß sogar noch ziemlich frech und ein bisschen ausfallend. Ich kenne das ja, darum sagte ich zu einem anderen Mitfahrenden, welcher sich für seinen Freund entschuldigte, dass alles gut sei. Ich bin Kummer gewöhnt ;-) Haben uns grinsend verabschiedet.

Gegen die Ignoranz und Dickfelligkeit von Autofahrenden helfen halt nur bauliche Maßnahmen … und selbst die werden umgangen.

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Ein Kommentar zu “Parken an der Rehmer Insel – Autofahrer finden Regeln super
  1. Radfahrer sagt:

    Bei uns sind in einer ähnlichen Situation am Sportplatz die hölzernen Begrenzungszäune des Parkplatzes vor einigen Jahren weg gefault. Die “Sportler” fahren dann über den Geh- und Radweg auf die grüne Wiese daneben. Wenns richtig voll ist, wird auch der Radweg zugeparkt. Ungefähr 300m entfernt in der Zufahrt zum dem Sportplatz ist ein großer regulärer Parkplatz, der zeitgleich immer leer ist. Außerdem gibt es dort eine Bushaltestelle. Ich bedauere die armen “Sportler” mittlerweile schon sehr, dass sie wegen ihrer anerkannten Schwerstbehinderung Faulenzia nicht mehr in der Lage sind 300 Meter zu laufen.
    Unsere Stadtverwaltung reagiert auf Meldungen zu diesem Mißstand auch nicht.

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