Röslers Benzinpreismeldungsvorschlag

Da muss ich dem kleinen Jungen ja mal ansatzweise Recht geben. Ich habe schon vor Wochen irgendwo mal getwittert, dass man in dieser Richtung was machen muss. focus.de: Wirtschaftsminister fordert staatliche Kontrollen für Benzinpreis
… Tankstellen sollen einer neu zu schaffenden „Markttransparenzstelle“ künftig jede Änderung der Kraftstoffpreise differenziert nach Produkt, Zeitpunkt und Produktmengen übermitteln …
Nur die Umsetzung ist wieder viel zu verschwurbelt gedacht. Mein Vorschlag war, einfach nur noch eine Preisänderung pro Woche zuzulassen. Punkt, keine Diskussion. Meinetwegen kann man einen bestimmten Tag festlegen oder die Tankstellen müssen an den Hinweistafeln angeben, wann die letzte Änderung stattfand. Die enstprechende “Transparenzstelle” gibt es schon: tausende von Autofahrern, die dieses Datum mit Argusaugen beobachten werden. Und wenn dann mal nach 6 statt nach 7 Tagen angepasst wird – Jeminee – es geht ja nur darum, keine 3 Änderungen am Tag zu haben!

Und am entspanntesten ist es sowieso, nur einmal im Monat zu tanken, das Auto so wenig wie möglich zu benutzen und einfach Alternativen zu benutzen. Und die ganzen Jammerer, die von die Myriaden von Pendlern schwadronieren, welche so zwingend auf das Auto angewiesen sind, können ja mal mit den Myriaden Kinder-mit-dem-Auto-zur-Schule-Bringern reden. Das geht auch anders, man kann vieles ändern, wenn man möchte.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

2 Kommentare zu „Röslers Benzinpreismeldungsvorschlag

  1. Mit dem Thema kann Herr Rösler prima auf Stimmenfang gehen. Er kanns brauchen. Das Problem ist allerdings nur, das die Preise trotzdem weiter steigen, so das die Gewinne für die Mineralölindustrie und die Steuern für den Staat weiter fließen. Bei einer wöchentlichen Preisänderung werden sich die Konzerne untereinander schon kein Auge aushacken und die Preise auf gleichem Niveau ansteigen lassen. Und Röslers sog. “Benzinpreisebremse” (was für ein Wort) besagt ja auch nur, das sich der Liter Superbenzin nicht schon Ende 2012, sondern erst Ostern 2013 bei 2,00 € einpendeln wird. :) Und auch dann ist bei den meisten die Schmerzgrenze noch lange nicht erreicht. Wie sollen die denn sonst Sonntagsmorgens an frische Brötchen kommen.

  2. Natürlich ist das Populismus – was anderes können die nicht. Trotzdem wäre es etwas entspannter, wenn nicht alle halbe Stunde die Preise geändert würden. Dass dadurch nichts gesenkt werden würde, denke ich.

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