Pfingsten bei Glösemeyer

Wie jedes Jahr war auch diesmal am “Becker Krug” in Löhne wieder Pfingstfest. Abends dort rumhängen ist nicht mehr so meine Welt – Familie und so, ist klar ;-) Aber dafür kann man ja nachmittags mit der Familie vorbei gucken. Also auf’s Rad und los. Der Nachwuchs hat die laaaaange Tour auch klaglos absolviert.

Am Ziel gab’s dann ‘n Backfischbrötchen zur Belohnung. Ansonsten war ich überrascht, wie leer es trotz des super Wetters war. Einmal über den Platz geschlendert und dann hatten wir auch schon genug. Rückfahrt.

Kurz vor dem Löhner Klärwerk gibt es eine kleine wilde Hügelbahn, auf der wohl schon einige Leute mit dem Fahrrad Kunststückchen versucht haben. Dort sind wir dann auch einmal drüber gefahren und haben uns an der dahinter liegenden Natur erfreut. Sieht man vom Weg aus gar nicht.

In dem Teich waren Millionen Kaulquappen, und anderes Getier. Tim war ganz begeistert von der Ecke und will unbedingt wieder dorthin. Unterwegs hatten wir noch einen kleinen Stopp im “Salz- und Zuckerland”. Dort haben wir einem Zuckerbäcker zugeschaut, wie leckere Lollies gemacht werden – und Tim durfte natürlich naschen.

Nachdem zu Hause lecker Pizza gegessen wurde, sind wir abends noch einmal mit dem Auto nach Löhne gefahren, haben schnell einen super Parkplatz gefunden und auf das Feuerwerk gewartet.

Wir standen direkt am Feld neben dem “Becker Krug”, in dem das Feuerwerk aufgebaut wurde. Irgendwie scheint dabei etwas schief gelaufen zu sein, denn die ersten Böllerschüsse zeigten keine Wirkung am Himmel. Überhaupt war die Koordination nicht so, wie in den letzten Jahren, da wurde die Musik erst leiser gemacht oder sogar ausgestellt und dann ging die Ballerei los.

In diesem Jahr war noch Remmi-Demmi auf dem Platz und die ersten Raketen gingen unmotiviert hoch. Einige schossen gar fast waagerecht über das Feld. Irgendwie war da keine Struktur und kein Konzept drin. Wir waren nicht die Einzigen, die den Verdacht hatten, dass das anders geplant war.

Aber für umsonst war es natürlich trotzdem sehr schön und wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder.

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

6 Kommentare zu „Pfingsten bei Glösemeyer

  1. Ich war noch nie bei Glösemeier ! :mrgreen:
    Eine Zeit mal “dienstlich” als ich noch Taxi gefahren bin. Aber privat war ich bei dieser Feier (oder wie man das nennt) noch nie.

  2. Solche Massenveranstaltungen sind immer Ausnahmesituationen. Damit will ich natürlich keine Verkehrsverstöße rechtfertigen.
    Und Taxifahren ist ebenfalls nicht mit normalem Autofahren zu vergleichen… :mrgreen:

  3. Ein Taxi ist doch ein Auto, oder? Und es wird im Straßenverkehr nach den dort geltenden Regeln benutzt. Mir sind jedenfalls – bis auf den Gurt – keine Ausnahmen bekannt. Jedenfalls nicht was anhalten, Ampeln und Geschwindigkeiten angeht.

    Und genau diese Dinge scheinen – zumindest meiner unmaßgeblichen Beobachtung nach – für Taxifahrer anders geregelt zu sein. Jedenfalls deren Verhalten nach. Ich hätte gestern als Gast einige Taxifahrer gebeten anzuhalten und mich aussteigen zu lassen.

  4. Wenn du mal selbst gefahren bist oder ein Taxiunternehmen hattest, sprechen wir uns wieder… :mrgreen:
    Du scheinst übrigens die Ausnahme zu sein die auf eine korrekte Fahrweise besteht. :shock:
    Meine Erfahrungen mit Fahrgästen sind andere. Manchen konnte es nicht schnell genug gehen.
    Das gilt jetzt für abends spät und nachts. Am Tage muß man sich natürlich dem allgemeinen Verkehr anpassen !

  5. Diese “Sprüche” wie “werd Du mal so alt”, “Du musst Dich hier mal hinstellen” usw. sind wenig förderlich. Was ist denn schwer daran, sich an die Regeln zu halten und nicht rote Ampeln zu ignorieren – gerade wenn dort soviel los ist?
    Tags, Nachts, völlig egal, es gibt keine StVo für Nachts und eine für Tags …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*