Erstes Heu 2009

Kleine Richtarbeiten an der Antriebswelle

Mein Schwager wollte sein WLAN eingerichtet und den Laptop konfiguriert haben. Aber bei dem Wetter war mir eher nach einer kleinen Runde mit dem Rad. Dazu kam es leider auch nicht, weil von zu Hause ein Anruf kam, dass wir doch das Heu von den beiden kleinen Wiesen einfahren könnten. Naja, macht auch Spaß – zuerst jedenfalls immer.

Als ich bei meinen Eltern ankam, war jedoch ein wenig Aufregung. Die Antriebswelle der Ballenpresse hatte es zerlegt. Glücklicherweise stellte es sich nur als verbogen heraus. Mit dem Gasbrenner, einem dicken Hammer und etwas Augenmaß konnte die Welle gerichtet werden. Der Winkelschleifer hat letzte Hindernisse für eine leichtes zusammenschieben der beiden Teile beseitigt. Passt. Hat zwar einen ganz leichten Schlag, aber die Presse lief wieder.

Das Heu war gut, aber die Ballen höllisch schwer. Das hätte man etwas fluffiger pressen sollen. Ich habe zum Schluß die Bunde nicht mehr mit der Forke nach oben stecken können, sondern alles mit den Händen hoch heben müssen.

Das Tragen und Aufstecken macht mir wirklich Spaß, aber danach kann ich mich jedesmal weglegen. Habe auf dem Nachhauseweg die Augen kaum aufhalten können, die Nase immer kurz vorm Explodieren. Duschen, ausspülen, waschen, Nasenspray, Augentropfen und dunkler Raum. Geschlafen habe ich gut, aber heute morgen fühlt sich das schon wieder an, als hätte ich einen Boxkampf hinter mir.

Erst mal das Heu unterstellen ...

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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