Eindrücke eines Fahrradwinters

Ich habe das ein oder andere Fahrradblog abonniert und auch ein paar thematisch passende Twitterkanäle. Und wie bei politischen Filterblasen, lese ich so natürlich ziemlich viele Texte, die sich mit meiner Meinung decken. Darum ist es ab und zu ganz gut zu lesen, wenn auch Menschen, die mit etwas “neu” anfangen, die gleichen Eindrücke haben wie ich. Zwei bis drei Städte weiter ist @auricularis in ihrem ersten Fahrradwinter und scheint das Radfahren zur Zeit ähnlich wie ich zu empfinden. Egal, wie viel du leuchtest, blinkst, reflektierst und die Verkehrsregeln beachtest – die Autofahrer (weniger die LKW) achten nicht auf dich. Sie nehmen dir die Vorfahrt, sie schneiden dich, halten keinen Abstand (manchmal sogar vorsätzlich), sie biegen ohne Schulterblick rechts ab.

Aber auch die anderen Eindrücke sind ziemlich ähnlich. Ähnlich habe ich das schon in Gesprächen am Kaffeetisch erlebt, wenn mir jemand der angefangen ist mit dem Rad zur Arbeit zu fahren sagt “Ich dachte immer, Du übertreibst fürchterlich … aber Du hast Recht!” sagt. Das Problem am Radverkehr ist, dass er überwiegend von Leuten regelmentiert, geplant, bedient und beschlossen wird, die eben kein Fahrrad fahren. Und dann hat man die Situation, wie sie sich aktuell darstellt.

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Ein Kommentar zu “Eindrücke eines Fahrradwinters
  1. Norbert sagt:

    Danke für den Hinweis. Die Seite kannte ich noch nicht. Ich versuche möglichst alle Seiten, die irgendwie was zu Radverkehrspolitik und den realen Zuständen schreiben auf http://nationaler-radverkehrszustand.velocityruhr.net zu versammeln.

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