Diese mistigen Radwege

Ich musste unbedingt noch raus um mich ein wenig zu bewegen. Es hat nicht aus Kübeln geregnet, sondern nur ein bißchen genieselt und angenehme 10°C waren es auch. Also in den engen Dress geschlüpft und auf’s Rad. Hoch zur Ebenöde – und ich musste auf’s kleinste Kettenblatt vorne. Schande, Schande. Das ging auch mal anders :-(

Auf der anderen Seite den Berg runter. An der Burg Vlotho vorbei und ins Tal. Die neuen Bremsbeläge hinten sind super. Trotz feinem Regen bremsten die erstklassig – und fast unhörbar! Nach Vlotho nahm ich den Weg an der Weser entlang. Was sich als ziemlich dämliche Idee herausstellte. Denn irgendwelche Vollspacken haben immer noch nicht gelernt, dass es Altglascontainer gibt und entsorgen ihre Flaschen direkt auf dem Rwadweg. Und trotz gleißendem Sigma Scheinwerfer sehe ich nicht jede Scherbe.

Kurz hinter dem Schrankenhäuschen des Vlothoer Bahnhofs hörte ich das finale PfffffftSchlopschlopschlopp. Na prima. Noch locker 6 Kilometer, der Regen war etwas stärker geworden und die Cleats an den Radschuhen stehen 2 Millimeter vor. Ideale Bedingungen um sein Rad nach Hause zu tragen. Nicht mit mir. Ich war heute mal Weichei und habe die Frau angerufen und mich abholen lassen :-) Wozu hat man einen Kombi?!

Und die nette Dame im Bahnwärterhäuschen hatte auch noch Abwechslung in ihrer Schicht. Ich bin mit geschultertem Rad bis zu dem Übergang zurück getrabt und habe dort an die Tür gebollert (gibt keine Klingel) und darum gebeten, mir den Übergang zu öffenen, damit ich zur Hauptstraße gelangen konnte. Hat sie auch sofort gemacht. Vielen Dank!

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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