Felgenfresser – nie mehr in die Werkstatt

Ende November oder so war ich beim Radhändler und habe dort in der angeschlossenen Werkstatt einen kleinen Radcheck durchführen lassen. Ich brauchte eine neue Kassette und dazu habe ich kein Werkzeug. Als ich das Rad abholte, waren sogar die hinteren Bremsbeläge getauscht – obwohl ich das nicht gesagt hatte. Und ganz runter wren die auch noch nicht. Aber ich bin ja ein genügsamer Kunde, bedankte mich artig und bezahlte die Mehrkosten. Er hat’s ja gut gemeint.

Aber schon nach 20 Kilometern war ich unzufrieden. Die hörten sich an wie Reibeisen. witterungs- und zeitbedingt bin ich dann nicht viel gefahren, aber heute nach einer kleinen Weihnachtsrunde, habe ich die Faxen dicke! Keine 100 Kilometer sind die Beläge drauf und meine Felge sieht aus wie eine Feile und fühlt sich auch so an. Die Dinger kann er sich an den Hut schmieren. Ich mag die Werkstatt eh nicht so gerne – komme mir da immer vor wie ein Idiot. Wahrscheinlich bin ich auch einer, dass ich mir sowas andrehen lasse.

Der Laden vorne ist echt in Ordnung – aber die Werkstatt sieht mein Rad nicht wieder. Die Schaltung ist auch beschissen eingestellt. Das war die letzten Male immer so. Nun ist Schluß!

29 Km | 25,7 Km/h Schnitt | 53 Km/h max. | 2,2°C | 898 Kalorien

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

1 Kommentar zu „Felgenfresser – nie mehr in die Werkstatt

  1. Also das ist heftig. Zuerst die Bremsbeläge ohne Fragen zu wechseln und dann auch noch das Problem mit den Felgen. War sicher gut gemeint, aber bei uns werden die Beläge erst gewechselt, wenn Schicht im Schacht ist.

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