Kaiser Wilhelm

Kurz vor 12 habe ich mich auf’s Rad geschwungen. Ich mag’s ja, wenn es richtig warm ist und man ordentlich ins Schwitzen kommt. Bis zur Porta war absolut kein Verkehr, ganz im Gegenteil zu letztem Sonntag, und daher konnte ich ordentlich Gas geben. Trotz Gegenwind ein Schnitt von knapp über 30 bis zur Brücke. Danach hoch zum Kaiser Wilhelm, war’n wir Sonntag ja auch schon, aber ich wollte mal gucken, wie schnell ich allein hoch fahre. Statt 8 km/h klappte das mit 12 bis 19 Stundenkilometern – auf den ebenen Teilen natürlich auch schneller. Und oben war dann super Wetter und ich habe ein bißchen rumgesessen und nur geguckt.

Dann habe ich versucht den Kammweg mit dem Sub 30 zu fahren. Nicht nur versucht, sondern auch gemacht. Nicht wirklich angenehm, wenn man die schmalen profillosen Reifen mit 7 Bar fährt. Die Strecke vom Wilhelm bis zur Drachenfliegerrampe rüttelt einem die Plomben aus den Zähnen. Nun weiß ich auch, wozu die Vorderradfederung an meinem Mountainbike gut ist. Damit kann ich Passagen mit über 30 fahren, die ich jetzt mit etwas über Schritttempo runtergebremst bin. Kerl war das ein Geschüttel.

Ab dem wilden Schmied (bei dem überraschenderweise 2 Handvoll Gäste hin verschlagen hatte) wird es dann besser. Aber weit entfernt von angenehm. Der Weg ist mit groben Steinen und Unebenheiten übersäht, die teilweise fast den Lenker aus der Hand schlagen. Mit den schmalen harten Reifen jedenfalls. Mit dem anderen Rad fahre ich da ja ganz entspannt lang. Bin dann bis zur Lutternschen Egge geradelt, weil ich die Abfahrt dort mitnehmen wollte. Und die macht auf dem glatten Asphalt denn auch richtig Spaß. Schneller als 60 klappt bei mir da aber nicht, weil ich vor den Kurven immer abbremse.

Und nun ist es 15 Uhr und ich kann endlich Rasen mähen … sonst meckert wieder wer! ;-)

30 Km | 21 Km/h Schnitt | 42 Km/h max | 320 Hm | 745 Kalorien

Über

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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