Gardena Sileno City 250 fährt nicht nach Hause

Gardena Sileno City 250 fährt nicht nach Hause
Da ist die Lücke!

Seit knapp fünf Jahren kümmert sich bei uns ein Roboter um die Länge der Grashalme unseres Rasens. Auch bei meiner Tante und meiner Schwester fahren solche Geräte von Gardena tagsüber automatisiert umher, um das Gras kurz zu halten.

Anzeige eines Teils der Systemsteuerung vom Robonect-Modul eines Rasenmäherroboters, in welchem die Signalqualität der jeweiligen Leit- und Begrenzungsleitungen angezeigt werden.
Da ist der Leitdraht wieder.
Mehrfach hatten wir es schon, dass die Roboter den Dienst quittierten, weil aus den verschiedensten Gründen die Begrenzungs- und Leitdrähte durchtrennt waren. Bei uns habe ich mal zu energisch die Rasenkanten abgestochen, bei meiner Tante und meiner Schwester waren es möglicherweise Wühlmäuse und Maulwürfe. Unter Zuhilfename eines Mittelwellenradios habe ich die Lücken immer recht fix gefunden. In jedem Fall fuhren die Roboter bei durchtrennten Drähten aber nicht mehr.

Der meiner Schwester fuhr allerdings nach dem Entmotten im Frühjahr munter los, blieb dann aber immer mit leerer Batterie stehen. Mangels WLAN im Garten konnte ich aber nicht auf die Robonect-Oberfläche zugreifen, um zu sehen was da los war. Das habe ich vor zwei Wochen geändert und danach stellte sich dann raus, dass nicht wie von mir vermutet die Batterie den Geist aufgegeben hatte, sondern der Suchdraht für die Fahrt in die Garage kein bzw. nur ein extrem schwaches Signal lieferte.

Bin ich also gestern an den Südweg gefahren mit ein paar Verbindern und Leitdraht im Gepäck. Natürlich habe ich ein kleines Mikrowellenradio zu Hause vergessen und alle Radios meiner Schwester funktionierten nicht mehr. Wieder in den Yeti gesetzt und zu Hause weitere Teile geholt. Danach stellte ich dann einen kleinen Kabelbruch direkt vor der Station fest, der vorerst mit Wagoklemmen gefixt wurde. Dann die Klemmverbinder direkt an der Station und danach konnte ich dann tatsächlich auch entlang des Leitdrahtes mit dem Radio ein Signal feststellen. Bis nach knapp fünf Metern doch noch eine Lücke zu „hören“ war. Ausgebuddelt und auch gefixt und den Roboter gestartet. Heureka! Es wurde wieder das Signal SK1 angezeigt. Die Provisorien mit den passenden Verbindern im Boden versenkt und die Station wieder festgeschraubt.

Prima, fährt wieder. Die Batterie vom Roboter war immer leer, weil er teilweise über eine Stunde rumgefahren ist und vergeblich den Leitdraht gesucht hat. Da bin ich echt zuerst nicht drauf gekommen. Bisher ist er dann immer stehen geblieben.

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Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

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