USB-Ladebuchsen im Eriba Nova 545

USB-Ladebuchsen im Eriba Nova 545
Schön versteckt in der Ecke.

Als mein Papa den Eriba in 1996 neu vom Hof des Händlers in Osnabrück geholt hat, war an USB-Ladebuchsen noch nicht zu denken! Immerhin hat der Wohnwagen ziemlich viele 240-Volt-Dosen, in die wir die Steckernetzteile stecken können. Am Kopfende vom Doppelbett im Bug des Wagens hat mich das aber vor Jahren schon gestört und ich habe dort auf jeder Seite – einmal für Alex, einmal für mich – eine USB-Steckdose installiert und an die interne 12-Volt-Verkabelung angeschlossen. Das funktioniert ziemlich gut und läuft seit der Nachrüstung der Batterie auch ohne Landstrom. Sehr angenehm.

Das wollten wir gerne auch auf der anderen Seite im „Wohnzimmer“ haben. In die Ecken der Rundsitzgruppe hatte mein Papa damals schon kleine Regalbrettchen montiert und dorthin Lautsprecherkabel von der Abstellfläche neben der Küche verlegt. Dann konnte dort ein Radio stehen und die kleinen Lautsprecher rechts und links der Sitzgruppe. Nutzen wir nicht, daher sind die kleinen Regale hinter der Gardine eigentlich immer unsichtbar und leer. Ein idealer Ort, um dort die Ladeanschlüsse zu platzieren.

Blick in den Kleiderschrank eines Wohnwagen. Der Boden ist entfernt und gibt den Blick auf die Gasheizung frei. Links an der Wandt ist ein Elektroblock mit Spannungswandler und Sicherungen verbaut. Ein schmales, zweiadriges Kabel liegt lose über der Heizung.
Verkabelung am Schaudt anschließen.

Ich wollte die 12 Volt aber nicht wieder vom bestehenden Kabelkreis abgreifen. Das hängt alles an einer Sicherung des Schaudt CSV 409. Dabei hat das Gerät mehrere Abgänge. Daher habe ich ein neues Kabel innerhalb der Oberschränke und der bestehenden Kabelkanäle verlegt und jeweils Abzweife runter in die Ecken der Sitzgruppe sowie hinter den Frischwassertank unter der Sitzbank neben dem Küchenblock verlegt. War keine so schlimmer Fummelei, wie ich ursprünglich gedacht habe. Es liegen dort schon Kabel und man muss nur an manchen Stellen ein wenig schieben und drücken. Passt schon. Die Ladebuchsen habe ich dann an den kleinen Regalbrettchen mit Metallwinkeln befestigt. Diese von unten unter das Holz geschraubt, damit der eine Flügel 90° am Brettchen hoch steht und daran mit Spiegelband die Buchsen verklebt. Die werden ja nicht auf Zug belastet und müssen einfach nur sich selbst halten und nicht abfallen.

USB-Ladebuchse an der Seitenwand des Küchenblocks in einem Wohnwagen.
Neben der Küche ist auch noch ein Ladeblock.

Das Kabel hinter dem Tank habe ich durch den Kabelkanal an der Sitzbank hoch gelegt und dann eine weitere Buchse auf die Seitenverkleidung des Küchenblocks … öh, ungern, aber … geschraubt. Ich drehe nicht gerne Schrauben in Holzoberflächen vom Möbelstücken. Aber an der Stelle ist es so gut wie nicht sichtbar und ja auch von der Ladebuchse verdeckt. Der Plan ist, dass mit diesen zusätzlichen Lademögllichkeiten nicht mehr so viel Klimbim auf der Anrichte in der Küche rumliegt. Mal sehen, wie sich das im Urlaub bewährt.

Das ganze Gesummse war übrigens ziemlich günstig und wenn man sich dann die Preise anschaut, welche die Caravanhersteller für solche USB-Ladebuchsen in der Aufpreisliste der Wohnwagen aufrufen, vergeht einem wirklich die Lust! Das ist unverschämt.

Impressum

Ich schreibe hier über Fahrrad(politik), Politik an sich, Technik, unsere Familie und alles was mich sonst so bewegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*