Mini-Interview durch Bonprix

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Vor ein paar Tagen erreichte mich eine Mail mit der Frage, ob ich bereit wäre ein oder zwei Fragen zu Fahrrädern zu beantworten, die dann im Rahmen eines Features auf der Seite von Bonprix erscheinen. Und da das deutlich anders formuliert war, als die üblichen Anfragen nach Links im Content eines Blogbeitrages und offensichtlich auch kleines bisschen Recherche zur Thematik betrieben wurde, habe ich mitgemacht.

Hier geht’s zum Artikel bei BonPrix: Ab aufs Rad! So machst du dein Fahrrad frühlingsfit

Was sind Deiner Meinung nach die gängigsten „Fahrradfahrtypen“ (Stadtfahrer, Spazierfahrer, „Action“ Radfahrer etc.) und welches Rad passt dazu (Hollandrad, E-Bike, Mountainbike etc.)?

Wenn ich das an mir festmachen müsste, gibt es eigentlich drei Arten von Radfahrenden.

Zum einen der Alltagsradfahrer, der mit seinem Fahrrad von A nach B kommen möchte. Zum Einkaufen, zur Arbeit oder zum Verein. Ich benutze dazu ein normales, ungefedertes “Urban-Bike” mit einer 8-Gang-Nabenschaltung, Beleuchtung, V-Brakes und Schutzblechen ohne weiteren Schnick-Schnack. Das ist wartungsarm und die Schaltung reicht für Fahrten auf halbwegs ebenen Strecken völlig aus. Mit dem Rad fahre ich auch Mehrtagestouren, wobei da die Schaltung bei Anstiegen an ihre Grenzen kommt.

Darum haben Tourenfahrer für ihre Reisen meist etwas anders ausgestattete Reiseräder mit mehr Gängen – z.B. Kettenschaltung oder Rohloff-Nabenschaltung) und zumindest einer Vorderradfederung (oder dicken Ballonreifen), um mehr Komfort auf holperigen und bergigen Strecken zu haben.

Und dann gibt es noch die Sportler, deren Fahrräder mehr Sportgerät als Fortbewegungsmittel sind. Je nachdem wo dann gefahren wird sind das dann die vollgefederten Mountainbikes, um im Gelände die Haftung nicht zu verlieren oder auf der Straße möglichst leichte und schnelle Rennräder.

Und natürlich gibt es auch Mischformen der Räder! Um die in der Frage genannten E-Bikes nicht zu vergessen: inzwischen kann man fast jede Fahrradart auch mit elektrischer Unterstützung bekommen. Je nachdem wie fit man ist, was man transportieren möchte oder welche Strecken man zurücklegen möchte, kann man sich dann eben auch für die motorisierte Variante entscheiden.

Ich habe sowohl ein Trekkingrad, als auch ein Mountainbike und ein schlankes Sub-Urban-Rad. Je nachdem was ich dann gerade vorhabe, wird das passende Rad aus dem Schuppen geholt. Das Schöne an Fahrrädern ist ja, dass man aufgrund der geringeren Anschaffungskosten für jeden Zweck das jeweils passende vorhalten kann. Beim Auto wird das eher schwieriger.

Gibst Du uns noch eine kurze Beschreibung Deines Blogs?

Ich habe Ende 1995 meine ersten Versuche mit HTML ins Internet gestellt und damals eigentlich schon immer Befindlichkeiten oder Ereignisse kommentiert. So ist dann im Laufe der Zeit quasi ein Blog entstanden, als es noch gar keine Blogs gab. Die Frequenz mit der Artikel erschienen war damals viel geringer, hat sich aber stetig erhöht. Die Themen änderten sich von hauptsächlich Filmkritiken hin zur Kommentierung des lokalen Geschehens und vor ca. 11 oder 12 Jahren wurde es dann noch politischer und fahrradspezifischer.

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