So eine Vespa sieht richtig schick aus. Aber der kleine daumendicke Auspuff, der sich da unter dem Trittblech schamhaft versteckt, gefällt mir überhaupt nicht. Darum hatte ich eigentlich schon immer und an jedem Modell etwas anderes verbaut. Und da der Roller aus Italien kommt, tut dies auch der Auspuff. Nur habe ich keine Lust auf Scherereien mit der Polizei und darum muss sowas in meinem gesetzteren Alter auch eingetragen sein.

Hat beim TÜV auch ohne Beanstandungen geklappt und das Geschraddel sorgte für erheiterte Gesichter :-)

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Unbedenklichkeitsbescheinigung

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Seit Jahren setzen wir bei uns im Haus bei Präsentationen auf Beamer statt auf die herkömmlichen und altbackenen Tageslichtprojektoren. Nachdem unsere beiden Beamer nun leider den Weg allen irdischen gegangen sind, stand eine Neuanschaffung an.

Das Gerät mußte mindestens 1.024 x 768 Punkte (also XGA) Auflösung haben und mehr als 1.200 Ansi Lumen, da wir dort Laptops anschließen und der Saal nicht komplett verdunkelt werden sollte.

Letztentlich entschieden wir uns für den “Geha compact 211plus”. Das Gerät verfügt über die geforderte Ausstattung und bietet zudem noch die Möglichkeit größere Auflösungen – bis 1.600 x 1.200 – bei akzeptabler Qualität herunterzurechnen und anzuzeigen. Die dabei anliegenden Wiederholfrequenzen sind dem Gerät egal. Nicht so wie unsere alten Beamer , die zwingend 60HZ verlangten.

Die geforderten 1.200 Ansi Lumen übertrifft der Geha mit 2.000 Lumen
locker. Tatsächlich ist das projezierte Bild selbst bei Tageslicht sehr gut zu erkennen. Direkte Sonneneinstrahlung auf die Leinwand ist natürlich tödlich … aber das ist bei jedem Projektor so. Das Bild ist sehr scharf, klar und selbst bei großen Diagonalen – wir haben eine 5 m x 3,5 m große Leinwand – absolut einwandfrei. Mit dem Zoom kann man die Bildgröße individuell einstellen. Der Geha erlaubt sowohl Decken- als auch Tischmontage und sogar Rückprojektion. Dazu kann man das Bild über die sehr umfangreichen OnScreen Displays entsprechend einstellen. Sogar eine digitale Trapezkorrektur ist möglich, um Verzerrungen, die durch eine nicht
waagerechte Projektion entstehen, auszugleichen.

Das Signal erreicht den Projektor über 2 VGA-Eingänge (welche zudem auch wieder nach außen durchgeschleift werden, z.B. zum Anschluß eines Kontrollmonitors), einen Composite und einen S-Video Eingang. Ein integrierter Stereoverstärker erlaubt die Soundwiedergabe. Diese ist überraschend brauchbar und reicht für eine kleine Präsentation aus. Wem das nicht genug ist, der kann die ebenfalls vorhandenen Audioausgänge nutzen und eine bessere Tonanlage an den Projektor anschließen. Die Lautstärke kann man dann über den Projektor regeln. Sehr praktisch!

Die Eingänge sucht sich der Geha selbst, wobei man auf der Oberseite des Gerätes zwei Auswahltasten für “Video” und “Computer” hat. Welche Eingänge belegt sind, wird recht zuverlässig erkannt. Lediglich wenn sich bei einem Laptop z.B. der Bildschirm abgeschaltet hat, kommt der Beamer ins Trudeln. Das sollte man dem Laptop während einer Präsentation abgewöhnen. Vor allen Dingen, da man den Geha per Fernbedienung “schwarz” schalten kann. D.h. die
Lampe ist weiter an, es wird aber kein Bild projeziert. Das schont die Technik und verlängert die Lebensdauer der Lampe.

Testweise hatten wir auch einen DVD Player angeschlossen. Auch hier
überzeugt der Beamer mit einer kristallklaren und scharfen Wiedergabe. Keine Fehlfarben, keine unterschiedlichen Farbabstufungen an den Bildrändern oder Verzerrungen trüben den Eindruck. Negativ fällt hier lediglich der fehlende RGB-Eingang auf, aber ich habe auch noch keinen gewaltigen Unterschied zu einem S-Video Eingang festgestellt.

Weiterhin kann man den Geha per USB an einen PC anschließen. Installiert man dann noch den mitgelieferten Treiber, kann man die Fernbedienung des Projektors als drahtlose Maus nutzen und seine Präsentationen steuern. Als Zeigerinstrument macht die Fernbedienung dank integriertem Laserpointer ebenfalls eine gute Figur.

Der Lüfter sollte nach Ausschalten des Gerätes nur ca. eine Minute
nachlaufen um die heiße Lampe abzukühlen. Das ist eine sensationell kurze Zeit, die den Beamer wirklich portabel macht. Auch wenn das Gehäuse dann fast noch “kocht”.

Im Lieferumfang sind alle benötigten Kabel, Adapter und die Fernbedienung. Listenpreis für das Gerät ist ca. 7.300 EUR. Aber da sind bei solchen Geräten immer unheimliche Spannen drin. Verhandeln, verhandeln, verhandeln … ;-)

Insgesamt ein absolut überzeugendes Gerät mit einer wahnsinnigen
Bildqualität. Wir hatten testweise einen Philips XGA2 angeschlossen,
welcher zur Zeit in allen einschlägigen Magazinen als Testsieger gelobt wird und dieser konnte dem Geha in keiner Disziplin das Wasser reichen!

Eindeutige Kaufempfehlung.

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Seit 1999 steht er bei mir im Regal, der Pioneer DVD-Player. Komplett modifiziert, damit er nicht nur die zumeist geschnittenen RC2 DVDs abspielt. Die Modifikation wurde von Karsten Becker (www.DVDPlayer.de – Adresse ist per 06/2001 immer noch aktuell) vorgenommen und ist technisch und optisch einwandfrei durchgeführt worden.

Der Pioneer Player gefällt durch sein schlichtes Design. Nur die nötigsten Funktionen können direkt am Gerät aufgerufen werden. Die schlichten aber funktionellen Menus des Players lassen sich leider nur über die etwas fummelige Fernbedienung aufrufen.

Das Bild ist gestochen scharf und kann über Cinch, Scart (RGB oder S-VHS) abgegriffen werden. Leider gibt es beim RGB Betrieb mit meinem Loewe ConceptPlus Probleme, die sich in Form einer dünnen weißen Linie am Rand zwischen der vom Fernseher erzeugten 16:9 Balken und der darunter liegenden, vom Player kommenden, 2,35:1 Balken bemerkbar machen, diese sogenannten RGB-Referenzstreifen treten jedoch auch bei anderen Fernsehern auf (Sony …) und sind kein Problem des Players, sondern des Fernsehers. Der Betrieb im S-VHS Modus behebt die Streifen, bringt aber auch ein geringfügig unschärferes (wenn man das bei DVD überhaupt sagen kann) Bild.

Der Ton ist gut und wird nur in leisen Passagen vom etwas störenden Laufwerk übertönt. Übertönt ist natürlich übertrieben ;-)

Nachtrag: Auch nach 2 Jahren und was weiß ich wie vielen Betriebsstunden (immerhin habe ich nun schon knapp 130 DVDs … und als CD-Player wird der Pioneer auch genutzt) hat der Spieler nichts von seiner Qualitt eingebüßt. Wer zur Zeit nach einem Player sucht und den 525 gebraucht ergattern kann, sollte bedenkenlos zugreifen!

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Klar, man macht ja jeden Scheiß mit ;-)

Hier also ein paar von mir selbst gebastelte Logos für das Siemens S35 …

C64 Einschaltmeldung
  Listing
FIAT Logo Fiat Punto
V50 elestart  

Zum Speichern einfach mit der rechten Maustaste anklicken und "Speichern unter" auswählen …

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An meinem PC werkelt selbstredend keine dieser Brüllwürfelkombinationen am auf der Soundkarte integrierten Verstärker. Und Plastik kommt mir zur Klangerzeugung schonmal lange nicht auf den Schreibtisch. Ein ausrangierter Pioneer SA-706 mit riesigen silbernen Lautstärke- und Quellenwahlschaltern befeuert von Zeit zu Zeit wechselnde Boxen. Vom alten Sub-Sat System aus dem Kinderzimmer über die ersten 3 Wege Boxen aus dem Räumungsverkauf bis hin zu den letzten “Resteboxen”.

Als wir unseren Eßzimmerschrank bekamen, war dieser mit Pressspanplatten verpackt, die geradezu danach schrien zu kleinen Boxen verarbeitet zu werden. Sowieso neugierig auf Breitbänder, bestellte ich mir kurzerhand bei Visaton zwei Stück FR 10 8 Ohm. Das Gehäuse dazu war nach Ideen aus dem Netz schnell zurechtgeschnitten. Auf die dort genannte Weiche habe ich aus Kostengründen verzichtet. Der Baßreflexkanal ist als über die gesammte Boxenbreite geführter Schlitz kosntruiert.

Als ich die Böxchen das erste Mal angeschlossen habe, war ich zunächst leicht enttäuscht … bis ich mitbekam, daß ich direkt in der Mitte am besten aufgehoben bin. Der Klang ist für den Preis unglaublich. Wenn ich sehe, was im Bekanntenkreis für Plastikschrott an die PCs geklemmt wird, kann ich nur müde lächeln. Wenn man die Augen schließt, gibt es gar keine Boxen mehr, die Musik ist losgelöst und die 10er machen einen unglaublichen Baß. Stimmen sind leicht nasal, die Höhen aber klar und präsent. Für 30 Euro incl. Farbe und Holz wird man wohl so schnell nichts besseres finden :-)

Die Boxen habe ich übrigens “auf dem Kopf” unter ein Ablageboard geschraubt und auf den Kopf des vor dem Monitor Sitzenden ausgerichtet. Dadurch ist der Visatöner direkt auf Ohrhöhe und tönt voll und voluminös. Klasse. Der nächste Breitbänder (CT 193) wartet schon im Keller.

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In 1994 kam vermehrt das Bedürfnis auf, auf Parties eine adäquate Beschallung zu haben. Der Yamaha AX 570 bot ausreichend Reserven. Allerdings nicht das Billige Sub-Sat System für 400 Mark aus dem Baumarkt. Nach einigem Überlegen und Geschäfte Abklapperns fiel mein Blick an einer Tankstelle auf eine Zeitschrift. Ich kaufte meine erste “Klang & Ton” und war fasziniert von deren Cheap Trick. Die Zutaten zu CT 146 waren schnell geordert und ein Freund schnitt die MDF Platten im väterlichen Betrieb auf das richtige Maß.

Der Zusammenbau gestaltete sich recht einfach, da ich nicht unbedingt zwei linke Hände habe <hüstel> ;-) Und fortan konnte man unsere Parties meilenweit hören! Der Cheap Trick macht ungemein Lärm und nötigt dem Verstärker dabei noch nicht einmal Handwärme ab. Klanglich sind die beiden Partyboxen dabei durchaus angenehm – die Höhen sind etwas aufdringlich, was aber bei einem vollen Saal sicher nicht stört. Wenn dann mal keine Fete anstand, taten die Kühlschränke ihren Dienst in meinem Wohnzimmer. Irgendwann wurden mir die MOnacor Ringradiatoren allerdings zu vorlaut und ich tauschte die Hochtöner gegen je einen Visaton DTW 91 aus. Der Klang war auf der Stelle weicher und nicht mehr so scharf.

So modifiziert überstand der Cheap Trick sowohl den Umzug in die erste Mietwohnung als auch 3 Jahre später den Wechsel in’s eigene Heim. Hier kam aber schon nach kurzer Zeit der Wunch nach “hübscheren” Klangmöbeln auf und so wurde CT 197 realisiert.

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Um richtig Spaß beim Filme gucken auf dem heimischen Sofa zu haben, ist eine ordentliche Baßunterstützung unerläßlich. Dazu setzt man zum einen auf einen Subwoofer oder Standboxen, die einen “Rumms” auch als “Rumms” wiedergeben und nicht mit “Pffft” verwechseln, zum anderen kann man aber auch “lautlose” Unterstützung einsetzen.

Hierzu gibt es seit einigen Jahren sogenannte Bodyshaker. Im Prinzip sind das nichts anderes als Baßchassis ohne Membran. Statt der Membran regt die Schwingspule eine feste Masse an, die mit dem Sitzmöbel verbunden ist, an. So einfach, so effektvoll ist die Sache. Wenn es auf der Leinwand richtig turbulent auf dem LFE-Kanal zugeht, dann beginnt der Bodyshaker mit seiner Arbeit und rüttelt das Sofa ordentlich durch. Richtig dosiert kann das den Filmgenuß recht nachhaltig verbessern.

Tunlichst verzichten sollten man auf dieses tieffrequente Gerumpel bei Musik jedweder Art – da nervt es einfach nur. Ich habe in unser 2 1/2 Sitzer Sofa zwei der günstigsten Shaker implantiert, die ich bekommen konnte. Die teureren Modelle unterscheiden sich meiner Erfahrung nach nur durch eine aufwendigere Umhüllung und sind somit evtl. etwas besser gegen äußere Einflüsse geschützt. Ich habe mein Sofa nicht so oft auf dem Hof stehen und daher reicht wohl die nackte Variante aus.

Die Shaker werden einfach an möglichst festen Stellen innerhalb des Sofas verschraubt – nicht vergessen Kabel herauszuführen – und an einen separaten Verstärker angeschlossen. Das muß nicht ein teurer High-End-Amp sein, es reicht ein ausrangierter Stereoverstärker aus dem Jugendzimmer. Ein extra Verstärker ist unbedingt notwendig, damit man die Vibrationsintensität individuell anpassen kann.

Tja, dann noch den Verstärker an den Sub-Out des Decoders angeschlossen, einen ordentlichen Film eingelegt und ab geht’s ins Vergnügen! :-)

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Da war er nun, der Tag, den wir den Kleinen unserer Familie zu Weihnachten geschenkt hatten. Ein Besuch von “Holiday on Ice – Celebration” in der Phillipshalle in Düsseldorf. Die Anfahrt mit dem Regionalticket der Bahn verlief anstrengend – unglücklicherweise spielte Schalke gegen Bayern München und dementsprechend sah es in den abteilen aus.

Info

Ich weiß leider nicht mehr genau, wann dieser Besuch war. Da wir noch in DM gezahlt haben, wird es entweder in 1999 oder 2000 gewesen sein.

Nach 3 1/2 Stunden Fahrt kamen wir an der Phillipshalle an, die von außen einen nicht besonders modernen Eindruck macht. Ehrlich gesagt sieht sie aus, wie jede andere Lagerhalle auch. “Holiday on Ice” ist offenbar kein großer Magnet für das jüngere Publikum – zumindest nicht, wenn man die Masse an “Seniorenbussen” als Bewertungsgrundlage für diese Aussage heranzieht.

Wir waren ca. 40 Minuten vor Beginn der Vorstellung dort und konnten sofort zu unsren Plätzen gehen. Ich machte gerne von dieser Möglichkeit Gebrauch, denn der Vorraum war dermaßen verräuchert, daß man durch den Nebel sein Gegenüber kaum noch sehen konnte (Ich glaube, ich neige zu Übertreibungen ;-) Tja, also Platz genommen. Zumindest versucht, denn diese Stühle sind offenbar für Bürger des Mittelalters gebaut, als die Durchschnittsgröße eines ausgewachsenen Mitteleuropäers noch bei knapp 1,60 m lag. Ich mit meinen 1,87 m konnte jedenfalls nicht sitzen. Tatsächlich mußte ich quer sitzen, was weder meinem Hals noch meinem Rücken besonders gut tat. Eine Unverschämtheit für die DM 57,60 (wir haben die Karten im letzten Jahr gekauft) Eintritt. Die teuersten Karten kosten knapp 70 DM … Kylie Minogue verlang nur 14 DM mehr ;-)

Positiv an den Plätzen ist, daß man tatsächlich von überall einen gleich guten Blick auf die bläulich ausgeleuchtete Eisfläche hat.

Recht pünktlich um 15.00 Uhr begann dann die Vorstllung. Naja, zumindest ging schrammelige Musik los und die Deko bewegte sich unmotiviert hin und her. Dann wurde per Beamer auf eine große Leinwand (trickreicherweise war dies auch der Eingang für die Tänzer) ein kleiner Vorfilm mit einem animierten Schlittschuhbären gezeigt. Wer nun dachte, daß sich dann der Vorhang öffnet und die Show beginnt, sah sich getäuscht! Es erschien Norbert Schramm auf der Leinwand – seines Zeichens “Europameister” wie uns eine Einblendung verriet – und machte Reklame für “Aktion Mensch” Lose … oder irgendwas in der Art. Bezahle ich dafür 60 Mark?

Nun gut, danach ging’s dann tatsächlich los mit “Holiday on Ice”. Ein paar bunt gefiederte Schlittschuhläufer sausen über’s Eis, drehen Pirouetten und heischen mit ausgebreiteten Armen nach Applaus. Zugegebenermaßen bin ich kein Eiskunstlauffanatiker und kenne mich mit den Sprüngen und Figuren nicht aus, kann also auch nicht beurteilen, ob das Gezeigte schwer oder kinderleicht war. Eins war’s auf jeden Fall: stinklangweilig. Die Mimik war größtenteils uninspiriert, die Musik setzte sich aus allen möglichen Sampler lateinamerikanischer Musik, Discogezappel und ein paar Melodien aus Musicals zusammen. Alles weit davon entfernt mitzureißen.

Beifall gab’s dementsprechend recht verhalten. Ich bin sogar einmal kurz weggenickert – trotz dem ohrenbetäubenden Lärm und dem wirklich schlechten Klang. Nach knapp einer Stunde gab’s dann eine 20 minütige Pause, währenddessen das Eis mit einer Maschine wieder aufbereitet wurde. Der weitaus interessanteste Teil dieses Nachmittages. Nach der Pause kam der olle Schramm nochmal auf die Leinwand und pries seine Lose an und danach ging’s lateinamerikanisch und gewohnt langweilig weiter.

Gegen 17.00 Uhr war ich endlich erlöst und die Truppe verschwand zugabelos in den Tiefen des Backstagebereiches. Puh, überstanden.

Wir tappsten danach noch ein wenig durch Düsseldorfs Altstadt um uns dann zu den heimreisenden Schalke-, Rostock und Bayernfans in den Regionalzug zu setzen. Die sangen genauso laut und schlecht wie die Musik bei “Holiday on Ice” war, aber es kam wenigstens von Herzen!

Das habe ich mal für’s Büro zusammen gestellt. Vor langer, langer Zeit :-)

kleines Internetlexikon

häufig benutzte Begriffe, Abkürzungen und
Smilies ;-)


[Adresszeile][Banner][Betriebssystem][Browser][Button][Cache][Chatten][Client(s)][Cookie(s)][Datei][Dienst(e)][Domain][Doppelklick][Download][e-mail][Emoticons][Frame(s)][FTP][Homepage][HTML][Hyperlink][Icon][Java][Javascript][Internet][Kataloge][Klick][Link][Linux][Mail][Menu][Microsoft Internet Explorer][Navigation][Netiquette][Netscape Navigator][Netz][News][Plug-In][Protokolle][Provider][Proxy(server)][Robots][Server][Site(s)][Smilies][Suchmaschinen][Surfen][Unterverzeichnis][URL][Usenet][Web][Website(s)][WebSpace][WWW]

(Werbe)Banner [zum Anfang]

Werbebanner sind fast ausnahmslos lästige kleine
Bildchen, die einen Link verbergen und den Surfer zum Draufklicken verleiten sollen. Oftmals leiten
Werbebanner zu eher zweifelhaften Seiten weiter.

Widerstehen Sie den Verlockungen ;-)

 

Betriebssystem [zum Anfang]

Das Betriebssystem ist das grundlegende "Programm"
zum Betrieb eines Computers. Bekannte Betriebssysteme für den PC sind
z.B. "DOS", "Microsoft Windows (3.x, 95, 98, NT,
2000)", "OS/2" oder auch "Linux".

 

Browser [zum Anfang]

Ein Browser ist das Programm, welches die Seiten des WWW (World Wide Web) anzeigen kann. Gängige Browser
sind der Microsoft Internet Explorer und der Netscape Navigator.

Unter OS/2 steht nur der Netscape Navigator
zur Verfügung. Sie finden ihn auf der Arbeitsoberfläche im Ordner
[indiv. Spk. Anwendungen]. Dort auf das Icon
[Communicator] doppelklicken.

 

Button [zum Anfang]

Buttons sind ähnlich wie Icons
kleine klickbare Grafiken, die eine Funktion
repräsentieren. Buttons können auf Seiten im Netz zum Beispiel
das Absenden eines Formulars auslösen oder auch einen Link zu einer weiteren Seite darstellen.

Buttons innerhalb von Programmen lösen in der Regel Funktionen
(in "Word" gibt es Buttons für Fettschrift,
Kursiv etc. …) aus.

 

Cache [zum Anfang]

Der Cache ist ein schneller Zwischenspeicher von Daten. Beim
Surfen im Internet legt der
Browser auf der Festplatte des PCs einen Bereich an,
in welchem er die abgerufenen Daten für einen bestimmten Zeitraum
zwischenspeichert.

Wird eine Seite angefordert, guckt der Browser nun zuerst in seinen Cache, ob er die
entsprechende Seite schon hat und würde sie im Erfolgsfall anzeigen.
Hierbei ist einstellbar, wie lange die Seiten vorgehalten werden und wie
oft der Browser nach neuen Seiten im Internet suchen soll. (-> Beschreibung zur
Seitenaktualisierung!
)

Ein Proxy hat ebenfalls einen solchen Cache,
jedoch deutlich größer, da hier sämtliche Anfragen der
Kunden eines Providers zwischengespeichert
werden.

 

Chatten [zum Anfang]

Chatten ist die sicherlich zeitintensivste Art, das Internet zu nutzen. Beim Chatten trifft man sich mit
Hilfe bestimmter Clients auf sogenannten
IRCServern (Internet Relay
Chat) und kann dort "reden". Natürlich laufen diese
Unterhaltungen nicht akustisch ab, kommuniziert wird per Tastatur, wobei
die getippten Zeichen zeitgleich auf den Bildschirmen der anderen
Chat-Teilnehmer erscheinen.

Um eine gewisse Ordnung einzuhalten, können und werden auf den
IRCServern Channels (getrennte
Themenbereiche) eingerichtet, die man dann betreten kann, um sich dort
themenspezifisch zu unterhalten. "to chat" heißt
übersetzt "schnattern" und ähnlich sollte man in der
Regel auch den Informationsgehalt der meisten Channel bewerten ;-).

 

Client [zum Anfang]

Ein Client ist ein Programm, welches sich mit dem
entsprechenden Dienst auf dem Server eines Providers verbindet und die Inhalte anzeigt. Die Browser Netscape Navigator
oder Microsoft Internet Explorer sind also auch
Clients.

Ein bekannter Chat-Client ist z.B. mIRC, der Forté
Agent
ist ein gängiger News-Client und PostMe ein beliebter e-mail-Client.

 

Cookie(s) [zum Anfang]

Ein Cookie ist ein "Merker", den eine besuchte WebSite auf dem eigenen Rechner ablegt. Dieser
"Merker" – der nichts anderes ist, als eine kleine Textdatei ist – kann z.B. den Tag und die Uhrzeit Ihres
letzten Zugriffs auf die Site oder auch die zuletzt
innnerhalb der Site angesurften
Seiten enthalten.

Theoretisch ist es einer Site anhand der auf
Ihrem Rechner gespeicherten Cookies also möglich, bei Ihrem
nächsten Besuch individuelle Angebote auf der Startseite zur Verfügung zu stellen.

Es ist theoretisch allerdings ebenso möglich, anhand der
auf der Festplatte gespeicherten Cookies Benutzerprofile zu erstellen.
Aufgrund dieser Tatsache haben Cookies teilweise einen schlechten Ruf.

 

Datei [zum Anfang]

Eine Datei ist z.B. ein "Word"-,
"Ami-Pro"- oder "Excel"-Dokument. Auch eine HTML-Seite ist eine Datei.

Datei ist einfach nur der Oberbegriff für eine Sammlung von
Daten in einem bestimmten Format.

 

Dienst [zum Anfang]

Dienste sind Arten der Zurverfügungstellung von Daten
und Übertragungen. Ein Dienst ist z.B. das WWW
über welches die allgemein als das Internet
bezeichneten WebSites übertragen werden.

Weitere Dienste sind E-Mail, FTP oder auch das Chatten.

 

Domain [zum Anfang]

Die Domain ist der Name eines Internetanbieters. Die Domain
wird für die Adressierung im WWW
und auch für e-mails genutzt.

Viele Unternehmen sind unter mehreren Domains zu finden, die Domains
zeigen aber immer auf den gleichen Inhalt:
www.sskbo.de
www.stadtsparkasse-badoeynhausen.de
www.sparkasse-badoeynhausen.de
www.stadtsparkasse-bad-oeynhausen.de

Natürlich kann man auch mehrere Domains registrieren, die
völlig verschiedene Inhalte haben.

 

Download [zum Anfang]

Im Internet werden alle Arten von
Informationen in Dateiform angeboten. Die
gängiste Art ist eine WebSite, also die Seite, die
in Ihrem Browser angezeigt wird.

Es ist aber auch durchaus möglich, Informationen als Ami-Pro,
Word oder auch Excel Dokument ins Netz zu stellen und
dem Surfer die Möglichkeit zu geben, sich dieses
Dokument auf seinen eigenen Rechner zu laden, um es dort mit den
entsprechenden Programmen anzusehen.

Dieses "Herunterladen" wird als Download
bezeichnet.

 

Frame(s) [zum Anfang]

Im Browser wird im Normalfall eine einzige HTML-Seite angezeigt. Folgt man einem Link, so wird die angezeigte Seite durch die neue Seite
ersetzt. Auf den angezeigten Seiten befindet sich jedesmal die komplette Navigationsstruktur der WebSite.

Seit der 2. Generation von Browsern
unterstützen diese die sogenannte Frametechnik. Die im Browserfenster sichtbare Seite besteht nun nicht mehr
nur aus einer einzigen HTMLDatei,
sondern aus einem Gerüst (dem Frameset), welches den Anzeigebereich in
verschiedene Rahmen (die einzelnen Frames) aufteilt. In jedem dieser Rahmen
wird nun eine eigene HTMLDatei
geladen. Z.B. wird auf unserer Site www.sskbo.de die Navigation, also das Menu im rechten Teil der Seite,
in einem Frame geladen, der Kopfteil mit unserem Schriftzug und der
große Bereich dem Hauptinhalt auch jeweils in einem eigenen
Rahmen.

Auf diese Weise kann man z.B. die Menuleiste
immer sichtbar gestalten und muß diesen Teil nicht in jede einzelne
HTML-Seite einbauen. Klickt man auf einen Link in der Menu-Leiste, so wird der
Inhalt des Hauptframes aktualisiert und das Menu bleibt
bestehen.

Nachteile hat diese Technik jedoch auch, da zum Aufbau einer Seite
zunächst mehrere einzelene HTMLDateien geladen werden müssen – der Seitenaufbau
wird unter Umständen verzögert. Außerdem kann man eine
Seite die mit Frames arbeitet nicht ohne weiteres in seine Bookmarks aufnehmen, da immer nur die Startseite, also
der URL mit dem eigentlichen Frameset gespeichert werden
kann.

 

FTP [zum Anfang]

FTP, das File Transfer Protokoll, ist
ein Dienst, der das unkomplizierte und schnelle
Übertragen von Daten ermöglicht. Daten und Programme werden auf
sogenannten FTP-Servern abgelegt und können von
dort mit geeigneten Programmen heruntergeladen werden.

Anders als beim WWW kann man FTP-Servern jedoch nicht im herkömmlichen Sinne ansurfen, sondern man muß die genauen Adressen der
Rechner kennen.

 

Homepage [zum Anfang]

Die sog. Homepage ist die Startseite eines Internetangebotes
(einer Site). Die Homepage ist die Seite, die Sie zu
sehen bekommen, wenn Sie in die Adresszeile des Browsers die Internetadresse eintragen (z.B. http://www.sskbo.de).

 

HTML-Seite [zum Anfang]

HTML (Hypertext Markup Language) ist die
Beschreibungssprache für das WWW. Eine einzelne
Seite erkennt man an der Endung ".htm" oder ".html".
Seiten im Internet sind reine Textdateien, die nur beschreibende Elemente
enthalten, welche von den Browsern interpretiert und
dargestellt werden.

 

Icon [zum Anfang]

Ein Icon ist ein kleines Pictogramm – ein symbolhaftes Bildchen.
Hinter Icons verstecken sich z.B. Programmaufrufe oder Ordner. Auf den
Seiten des WWW sind Icons meist weiterführende Links zu anderen Seiten oder Dateien.

 

Internet [zum Anfang]

Das Internet ist ein loser Zusammenschluß vieler einzelner
Netze und Rechner zu einem unstrukturierten Verbund. Das Internet an sich
ist also nicht die bunte Oberfläche des WWW, die
man allerorten präsentiert bekommt, sondern eigentlich nur der
Transportweg vieler verschiedener Dienste, von denen
einer auch das WWW ist.

 

Java [zum Anfang]

Java ist eine plattformunabhängige Programmiersprache.
D.h. in Java geschriebene Programme laufen im Prinzip auf jedem denkbaren
Betriebssystem, welches eine
Javaunterstützung bietet.

Diese plattformunabhängigkeit prädestiniert Java für
den Einsatz im WWW. Der Programmierer schreibt ein
kleines Javaprogramm – ein sogenanntes Applet – und bindet es in
seiner Site ein. Theoretisch kann nun jeder Surfer mit diesem Programm arbeiten.

Die StadtSparkasse
Bad Oeynhausen setzt solche Java-Applets ein, um die Beispielberechnungen
für unsere Anlageformen zu realisieren.

Da Java-Applets auf bestimmte Bereiche des Betriebssystem Zugriff haben und zudem hier und
da Sicherheitslücken auftreten können, rufen verschiedene Stellen
zum Abschalten von Java in den Browsern auf.

 

Javascript [zum Anfang]

Javascript hat außer dem Namen mit der
Programmiersprache Java nichts zu tun. Javascript ist
eine Scriptsprache, die direkt in den HTML-Code einer
WebSite eingebaut wird und vom Browser ausgeführt wird.

Javascript hat deutlich weniger Zugriffsmöglichkeiten auf das
Betriebssystem des PCs und von daher sind die
möglichen Risiken bei der Benutzung von Javascript auch niedriger
anzusehen, als bei der Benutzung von Java. Dieser
Vorteil ist auf der anderen Seite gleichzeitig ein Nachteil, da durch die
eingeschränkten Zugriffsmöglichkeiten natürlich auch die
möglichen Anwendungsgebiete eingeschränkt sind.

Ähnlich wie bei Java verzichten viele Surfer auf das Einschalten von Javascript.

 

Klick / Doppelklick [zum Anfang]

Ein moderner PC wird zu einem großen Teil mit der Maus
bedient. Um Programme und Dateien aufzurufen, wird mit der Maus auf das
entsprechende Icon gezeigt und dann mit der linken
Maustaste doppelt geklickt. Man spricht von einem "Doppelklick auf das
Icon".

Aus einem Menu eines Programmes heraus erfolgen Anwahlen so gut wie
immer mit einem einfachen Klick.

Symbole und Links im Internet werden
grundsätzlich nur ein einziges Mal angeklickt. Ein Doppelklick kann
unter Umständen zu Fehlern oder Doppelaufrufen führen.

 

Links (lang: Hyperlink) [zum Anfang]

Ein Link ist eine Verzweigung zu einer weiteren Seite oder
Datei im WWW. Text-Links sind standardmäßig
dunkelblau und unterstrichen. Immer mehr Seitenersteller gehen jedoch dazu
über, den Links auf ihren Seiten ein eigenes Aussehen zu geben. Die
Links unserer StadtSparkasse Bad Oeynhausen sind
z.B. auch in blau gehalten, jedoch nicht unterstrichen. Manchmal
verändern Links beim Darüberfahren mit der Maus ihre Farbe und
eventuell auch die Schriftart.

Auch ein Bild oder ein Symbol (ein Icon) kann
ein weiterführender Link sein. Nicht immer ist der Link dann auf den
ersten Blick zu erkennen. Jedoch verändert sich der Mauszeiger so gut
wie immer von einem Pfeil zu einer Hand, sobald man damit über einen
Link fährt.

Unter Umständen sind Links nicht auf den ersten Blick zu
erkennen. In solch einem Fall hilft nur … Ausprobieren ;-)

 

Linux [zum Anfang]

Linux ist ein Betriebssystem auf Unix-Basis (Unix ist ein
Großrechnerbetriebssystem), welches Anfang der 90er Jahre von dem
Studenten Linus Torvalds erdacht wurde und in kurzer Zeit unter Mithilfe
vieler Entwickler rund um die Welt zu einem äußerst stabilen und
anpassungsfähigen System wurde.

Die Koordination und Entwicklung von Linux läuft fast
ausschließlich über das Internet und fast täglich kommen
neue Anpassungen, Verbesserungen und Erweiterungen dazu. Durch den Hype der
Medien ist Linux auf dem besten Wege – auch aufgrund wesentlich
vereinfachter Installationsroutinen der verschiedenen Distributionen – zu
einem ernsthaften Konkurrenten für die etablierten Systemhersteller zu
werden.

Viele große Softwarehersteller passen ihre Produkte auch
für das Betriebssystem Linux an und im Servermarkt gräbt Linux schon kräftig an den
Ressourcen von Microsoft und Co.

 

e-mail / Mail [zum Anfang]

"E-mail", "e-Mail" oder auch einfach nur
"mail" ist das Medium zum Transport von Informationen im
Internet. Mit einer Mail erreichen Sie den Empfänger in
Sekundenschnelle. Nicht umsonst werden e-mails immer beliebter und das
tägliche Mailaufkommen hat den Versand von herkömmlichen Briefen
weltweit schon längst überholt.

Völlig bedenkenlos die intimsten Dinge per e-mail versenden
sollte man dennoch nicht. Als Grundregel gilt:
"Was man auf eine Postkarte schreibt, kann man guten Gewissens
auch per e-mail versenden." Zwar ist die Gefahr, daß eine e-mail
abgefangen wird, ungefähr so groß wie die Möglichkeit,
daß ein Telefonat abgehört wird, aber trotzdem sollte man sich
der Möglichkeit bewußt sein.

Mit verschiedenen Programmen (z.B. "PGP") lassen sich auch
e-mails 100%ig sicher verschlüsseln, doch dies bedingt immer,
daß der Empfänger das gleiche Programm installiert hat. Aus
diesem Grund wird zur Zeit eine Verschlüsselung von e-mails in unserem
Haus nicht durchgeführt.

 

Menu [zum Anfang]

Ein Menu ist nicht nur eine Zusammenstellung von Vor-, Haupt-
und Nachspeisen, sondern in Bezug auf das Internet
wird mit Menu zumeist eine Navigationsleiste
bezeichnet, in welcher Elemente zum Durchstöbern der besuchten WebSite angeordnet sind. Einheitliche Standards oder
Richtlinien, nach denen solch ein Menu aufgebaut sein sollte, gibt es
leider nicht.

 

Microsoft Internet Explorer [zum Anfang]

Der Microsoft Internet Explorer ist in der aktuellen Version 5 der
am meisten verwendete Browser für das surfen im Web. Unter Windows NT ist
der Internet Explorer standardmäßig
installiert und befindet sich entweder als eigenes Icon
auf der Arbeitsoberfläche oder im Menu [Start] > [Programme].

 

Navigation [zum Anfang]

Auf jeder WebSite kann man sich mit Hilfe von Links durch die Seiten bewegen. Die dazu notwendigen
Elemente werden sich auf jeder besuchten WebSite
unterscheiden.

Möglich sind Textlinks, Buttons oder auch per Java und Javascript erstellte Menüs.
Der Surfer muß sich hier auf den Ersteller der
WebSite verlassen, der hoffentlich eine intuitiv zu
bedienende Navigation eingebaut hat.

 

Netscape Navigator [zum Anfang]

Der nach dem Microsoft Internet Explorer
zweitplazierte Browser. Aufgrund gewisser
Eigenheiten in der Darstellung von Seiten im Internet verliert der Netscape
Navigator immer mehr an Boden.

Unter OS/2 steht nur der Netscape Navigator
zur Verfügung. Sie finden ihn auf der Arbeitsoberfläche im Ordner
[indiv. Spk. Anwendungen]. Dort auf das Icon
[Communicator] doppelklicken.

 

Netz [zum Anfang]

Das Gleiche wie das etwas längere Wort "Internet“.

 

News(groups) / Usenet [zum Anfang]

Newsgroups sind Diskussionsgruppen ähnlich
"schwarzer Bretter", die nach Themen sortiert sind und in die die
Nutzer Nachrichten posten (schreiben) können. Andere Nutzer lesen
diese Nachrichten und können darauf antworten usw. …

Auf diese Art und Weise kommen mitunter interessante und vor allen
Dingen sehr informative Diskussionen zustande, da das Medium Newsgroups
(oder auch "Usenet") zum großen Teil von eher
"informierten" Usern genutzt wird ;-)

Es handelt sich um ein rein textbasiertes Medium, keine Bilder,
keine Töne. Der Anreiz für den "normalen" Surfer, sich mit der Konfiguration der erforderlichen
Programme auseinanderzusetzen und sich mit den Gepflogenheiten (Netiquette) vertraut zu machen ist (leider!) sehr
gering. Was nicht heißen soll, daß die Newsgroups leer sind ;-) – im Gegenteil!

 

Plug-In [zum Anfang]

Ein Plug-In ist ein kleines Programm, welches sich in Ihren
Browser integriert und die Ausführung von
Sonderfunktionen ermöglicht.

Plug-Ins gibt es für die verschiedensten Anwendungsgebiete,
einige dieser Zusatzprogramme sind standardmäßig bereits
installiert, andere werden auf den Seiten, die das jeweilige Plug-In
benötigen zum Download angeboten.

Sollten Sie unbedingt ein Plug-In auf Ihrem Rechner zur Anzeige
einer bestimmten WebSite benötigen, wenden Sie
sich bitte unter der bekannten Hotline-Nummer (222) an die
Administratoren.

 

Protokolle [zum Anfang]

Die verschiedenen Dienste des Internet werden
über Protokolle übertragen. Diese Protokolle stehen immer
am Anfang der jeweiligen Adresse einer Seite bzw. eines Dienstes. Für
das WWW ist dies z.B. das HTTP-Protokoll
(http://). Man muß die Protokolle nicht kennen, um im Internet zu surfen, aber man sollte wissen, daß diese
Kürzel immer vor der Adresse stehen müssen.
Die aktuellen Browser fügen die
Protokollkennungen teilweise automatisch vor der eingegebenen Domain ein.

Weitere Protokollkennungen sind z.B.: FTP (ftp://),
Gopher (gopher://) oder das sichere HTTP-Protokoll HTTPS
(https://).

 

Provider [zum Anfang]

Als Provider bezeichnet man die verschiedenen Anbieter von
Internetzugängen wie z.B. MSN, NGI, Talkline,
Arcor etc. … Andere Anbieter wie z.B. T-Online oder
AOL sind keine reinrassigen Provider, sondern bieten im Rahmen ihrer
Online-Dienste auch Zugänge zum Internet
an.

Provider sind z.B. aber auch die Anbieter von WebSpace (dem Speicherplatz für die Seiten des WWW) oder e-mail oder News. Ein Provider ist also ein Anbieter von Diensten. Man
spricht von Zugangsprovider, Mailprovider, Newsprovider oder auch
Webspaceprovider, wobei viele dieser Anbieter natürlich nicht nur
einen Dienst vertreiben, sondern komplette Pakete
schnüren und so z.B. den Zugang zum Internet
incl. e-mail und WebSpace
ermöglichen

.

 

Proxy / Proxyserver [zum Anfang]

Ein Proxy ist ein schneller Zwischenspeicher, der Anfragen an
das Internet annimmt, auswertet und beantwortet. Im
Cache (dem "Gedächtnis" des Proxys)
werden alle über ihn angeforderten Seiten für einen bestimmten
Zeitraum gespeichert.

Kommt eine Anfrage für die gleiche Seite nochmal – sei es vom
gleichen Nutzer oder von jemand anderem – so schaut der Proxy zuerst in
seinen Cache, ob er die Seite vorrätig hat. Ist
dies der Fall, schaut er auf dem eigentlichen Server
nach, ob dieser womöglich eine aktuellere Seite hat. Wenn die Seite im
Cache die aktuelle ist, so sendet er diese an den
anfragenden User, ist die Seite auf dem entfernten Server neuer, wird diese geholt und an den anfragenden
User weitergeleitet und gleichzeitig im Cache abgelegt.

Der Vorteil dieser Methode ist die höhere Geschwindigkeit des
netzwerktechnisch näheren Proxys zum anfragenden Nutzer, die Daten
werden nicht "quer durch das Internet" geholt, sondern
können im Idealfall direkt vom Providergeliefert werden.

Nachteilig wirken sich schlecht konfigurierte Proxys aus, wenn sie
neuere Seiten auf entfernten Servern nicht erkennen
und womöglich veraltetete Seiten aus dem Cache an
den Nutzer schicken.

 

Robots [zum Anfang]

Robots sind automatische Programme der Suchmaschinen, die selbständig das WWW durchkämmen und alle gefundenen Seiten indizieren.
Dieser Index wird dann in den Suchmaschinen zum
Durchsuchen angeboten.

 

Server [zum Anfang]

Ein Server ist ein leistungsstarker Rechner (PC / Computer)
auf dem die verschiedenen Dienste des Internet laufen. Der Server steht bei einem Provider und ist über die entsprechenden Protokolle per Modem, ISDN oder eventuell sogar
Standleitung (wie in unserem Haus) erreichbar.

 

Site(s) / WebSite(s) [zum Anfang]

Ein Internetangebot bezeichnet man als Site oder
WebSite. Eine Site beinhaltet also immer das komplette Angebot eines
Internetanbieters und besteht aus vielen einzelnen Unterseiten. Eine dieser
Unterseiten, nämlich die Startseite, wird Homepage genannt.

 

Smilies / Emoticons [zum Anfang]

Jeder hat bestimmt schon einmal die merkwürdigen Zeichen wie
";-)", ":-)", ":-(" oder ähnlich in e-mails oder auch auf WebSites
gesehen.

Diese sogenannten Smilies tragen dem Umstand Rechnung, daß in
einem zum großen Teil textbasierten Medium wie es das Internet ist,
möglicherweise Emotionen (daher auch "Emoticon – von
Emotion und Icon) nicht ohne weiteres erkennbar sind.

Man kann leicht erkennen, was mit so einem Zeichen gemeint ist, wenn
man den Kopf auf die linke Seite legt und sich das Zeichen dann ansieht.
Ein ;-) ist somit ein zwinkerndes und lachendes Gesicht. :-(
läßt unschwer erkennen, daß der Schreiber nicht gut
gelaunt ist. Und bei >:-| sollte man langsam vorsichtig werden …
;-)

 

Suchmaschinen [zum Anfang]

Ohne Suchmaschinen findet man sich heute im WWW nicht mehr zurecht. Die Masse an Seiten ist nicht mehr
zu zählen und es ist bereits schwierig, die Spreu der Informationen
vom Weizen zu trennen. Auch die Suchmaschinen sind inzwischen nicht mehr in
der Lage alle Seiten des WWW zu
katalogisieren.

Suchmaschinen ordnen also einen Teil der verfügbaren
Informationen und bieten Indizes zum Durchsuchen. Dabei gibt es
mittlerweile drei verschiedene Ansätze:

  • klassische Suchmaschinen
    Sogenannte Robots durchkämmen die Seiten des
    WWW und indizieren die dort enthaltenen Worte. Dieser so
    enstehende, riesige Index läßt sich mehr oder weniger
    komfortabel und schnell durchsuchen. Solche Suchmaschinen
    "wissen" nicht, was sie als Ergebnis liefern. Sie werfen nur
    "dumm" alle Seiten aus, die einen bestimmten Suchbegriff
    enthalten. Sie werden in so einer Suchmaschine viele aktuelle Treffer
    erhalten, die unter Umständen nicht den gewünschten Inhalt
    bieten.
    www.google.com
    www.altavista.de
    www.hotbot.com
     
  • Kataloge
    Hier werten Redakteure von Hand Seiten aus und füttern damit den
    Index der Suchmaschine. Angemeldete Seiten werden auf deren Inhalt
    kontrolliert und eventuell nicht im Katalog geführt, wenn die
    Qualität der Seite den Redakteuren nicht genügt. So ein Katalog
    kann nie so aktuell wie der automatisch arbeitende Robot einer Suchmaschine sein, auch ist das Angebot an
    Seiten geringer. Doch die Wahrscheinlichkeit in einem Katalog eine
    qualitativ hochwertigere, thematisch passende Seite zu finden ist
    größer als bei der Suchmaschine.
    www.yahoo.de
    www.lycos.de
     
  • Meta-Suchmaschinen
    Diese Suchmaschinen bieten keinen eigenen Index oder Katalog, sondern
    "schmarotzern" bei den anderen Suchmaschinen. Sie fragen
    gleichzeitig viele verschiedene Kataloge und Suchmaschinen ab, werten das
    Ergebnis nach doppelten Treffern und Relevanz aus und bieten dann eine
    sortierte Übersicht. Im Prinzip vereinen die Meta-Sucher die Vorteile
    der beiden vorgenannten Sucharten. Die Suche dauert hier
    naturgemäß etwas länger.
    www.metager.de
    www.apollo7.de

 

Surfen [zum Anfang]

Das WWW ist relativ unstrukturiert aufgebaut.
Informationen sind auf den sogenannten WebSites in
Text- und Bildform abgelegt. Hinter einzelnen Textstellen oder auch hinter
Bildern können sich weiterführende Links
verbergen. Folgt man diesen Links und bewegt sich so von einer Seite zur
nächsten, so spricht man vom "surfen".

 

Unterverzeichnis [zum Anfang]

Um eine Struktur in ein Internetangebot zu bekommen, werden die Sites in Unterverzeichnissen angeordnet. Vielfach gibt es
unterhalb einer Domain verschiedene Angebote, die
thematisch sortiert in Verzeichnissen sortiert sind.

 

URL / Adresszeile [zum
Anfang
]

Ohne genaue Adressen ist man im Internet aufgeschmissen.
Natürlich kann man über Suchmaschinen viele
Dinge herausfinden, aber auch die Suchmaschinen
muß man ja erst einmal haben.

Eine Seite findet man über den URL (Uniform
Ressource Locator), eine weltweit eindeutige Adresse, die
sich aus dem verwendeten Protokoll, der Domain, einem Unterverzeichnis und einer einzelnen HTML-Seite zusammensetzt.

Bsp.: http://www.filmfacts.de/filme/filme_haupt.htm

http:// ist das verwendete Protokoll
www.filmfacts.de ist die Domain
/film/ ist das Unterverzeichnis
innerhalb der Site
filme_haupt.htm ist die einzelne HTML-Seite

 

Web [zum Anfang]

Das Web ist die Kurzform von World Wide
Web. Ein anderes gebräuchliches Kürzel ist WWW.

 

WebSpace [zum
Anfang
]

Als WebSpace wird der Speicherplatz auf einem Server bezeichnet, den man als Kunde zum Ablegen seiner
eigenen WebSite bekommt. WebSpace ist bei vielen Providern in der Größenordnung von 10
Megabyte bis 20 Megabyte im Grundangebot enthalten. Es gibt jedoch auch
viele "freie" WebSpace-Anbieter, die Speicherplatz kostenlos
gegen Einblendung von Werbebannern vergeben.

Andere Provider bieten WebSpace z.B. in
Verbindung mit der Registrierung einer Domain an.

 

WWW [zum Anfang]

WWW ist die Abkürzung für WorldWide
Web, das weltweite Netz aus Seiten im Internet. Somit ist das WWW
nur ein kleiner Teil des Internet, wenn auch der bekannteste. Im WWW sind
Seiten in einem bestimmten Format abgelegt, welches die Browser interpretieren und anzeigen können.

 

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